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Journal für politische Bildung Politikum
Krisen, Kriege, Mobbing, Diskriminierung, mentale Gesundheit – wie gelingt professionelles Handeln? Fachdidaktiker*innen und Lehrer*innen diskutieren aktuelle Fragestellungen und präsentieren praxiserprobte Lösungsansätze für Klassenmanagement und Beziehungsarbeit. Ein Bindeglied zwischen Forschung und Praxis für alle Phasen der Lehrer*innenbildung.
Lobbyismus verstehen und bewerten: Lobbyismus beeinflusst politische Entscheidungen – doch wie funktioniert er eigentlich? Warum ist er demokratisch notwendig und hat gleichzeitig einen fragwürdigen Ruf? Die WOCHENSCHAU für die Sek. II führt in den Begriff ein und zeigt anhand aktueller Fälle verschiedene Wege und Akteure der Einflussnahme. Die Schüler*innen diskutieren, inwiefern eine Kontrolle und Begrenzung notwendig ist sowie mögliche Wege.
Inflation, Rezession und Co. Welche wirtschaftspolitischen Steuerungsinstrumente stehen dem Staat zur Verfügung? Dieses Sek. I Heft bereitet aktuelle wirtschaftspolitische Debatten lebensnah für die Schüler*innen auf. Sie erarbeiten sich mit diesem Basisheft die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und analysieren exemplarisch Fälle der Geld-, Arbeitsmarkt- und Verbraucher*innenpolitik.
Dieses Heft bietet Schüler*innen Orientierung angesichts einer chaotischen Weltlage, indem es grundlegende Themen der Sicherheitspolitik aktuell und problemorientiert vermittelt. Die Lernenden analysieren die veränderte Außenpolitik der USA unter Donald Trump und ihre Folgen am Beispiel des Iran-Kriegs. Ein Fokus liegt auch auf dem Umgang der deutschen Politik mit den gegenwärtigen Krisen.
Die Demokratie ist in Gefahr – das hört man überall. Aber was bedroht sie? Was ist eigentlich alles noch demokratisch und wo hört Demokratie auf? Und wie kann sie verteidigt werden? Diesen Fragen gehen die Schüler*innen der Sek. I mit dem Themenheft nach. Sie analysieren dabei Demokratie als Lebens-, Regierungs- und Gesellschaftsform und betrachten auf jeder Ebene, was wehrhaft bedeutet. Vom Parteiverbotsverfahren bis zur Schüler*innenvertretung.
In dieser WOCHENSCHAU setzen sich Schüler*innen der Sekundarstufe II mit den Mechanismen digitaler Medien auseinander und lernen, wie Plattformen, Algorithmen und KI-Systeme arbeiten. Dabei nimmt das Heft die Probleme von Desinformation, Manipulation und digitaler Gewalt in den Blick und fragt, wie Politik, Gesellschaft und Nutzer*innen digitale Räume verantwortungsvoll gestalten können.
Wehrdienst kontrovers unterrichten? Dieses Sek. I Heft beleuchtet Begriffe, rechtliche Grundlagen und gesellschaftliche Debatten rund um Wehrdienst und Zivildienst. Themen wie Militarisierung, Gegenproteste und persönliche Betroffenheit werden ebenso aufgegriffen wie juristische und moralische Fragestellungen – verständlich und schüler*innennah.
Handelskonflikte, Machtstreben und technologische Rivalität rücken Geopolitik in den Fokus. Dieses WOCHENSCHAU-Vertiefungsheft beleuchtet Raumkonzepte und analysiert geopolitische Brennpunkte sowie die strategische Rolle von Wirtschaft und Technologie.
Die Zeitschrift „Die Ganztagsschule“ präsentiert Analysen und bietet Impulse für alle, die im Ganztag arbeiten: in Schulen, Kommunen und Verwaltungen, in Verbänden und Bildungsinstitutionen. Diese Ausgabe von widmet sich der Frage, wie Ganztag Schule, Lernkultur und Gesellschaft aktiv mitgestaltet. Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Verbandsarbeit zeigen, welche Strukturen, Kooperationen und Unterstützungssysteme es braucht, damit Ganztag Qualität, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit fördert. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie der Rechtsanspruch, multiprofessionelle Zusammenarbeit, demokratische Schulentwicklung, BNE, Neurodivergenz und die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte.
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist der Nahostkonflikt erneut eskaliert. Das Heft unterstützt Schüler*innen dabei, Konfliktdynamiken, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus, eigene Emotionen und Social Media reflektiert zu verstehen.
Klimakrise, Krieg, soziale Ungleichheit und die Normalisierung autoritärer Positionen prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die zweite Ausgabe 2026 untersucht, wie Jugendliche diese gesellschaftlichen Veränderungen erleben und welche Folgen sie für politische Teilhabe, Bildung und Generationengerechtigkeit haben. Die Beiträge beleuchten den Rechtsruck unter jungen Menschen, extrem rechte Identifikationsangebote, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit an Schulen sowie rechte Einflussnahmen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zugleich richtet die Ausgabe den Blick auf Jugendliche, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Fachbeiträge, Bildungsprojekte und Praxisimpulse zeigen, wie junge Menschen gestärkt, demokratische Handlungsspielräume erweitert und menschenfeindlichen Entwicklungen wirksam begegnet werden kann.
Wie wird Geschichte in Russland, Polen und Deutschland instrumentalisiert und zu welchen Zwecken? Polen zwischen den Großmächten im Osten und im Westen litt durch seine Teilungen und durch den sogenannten „Hitler-Stalin-Pakt 1939“ enorm unter dieser Lage und hat aus diesem Opfernarrativ ein nationales Selbstbild entworfen, das die Selbstvergewisserung in einer Rückbesinnung „auf die Helden und Opfer der Nation“ fokussiert.Ein Opfernarrativ bedienen auch nationalistische Kräfte in Deutschland, die die Erinnerungskultur der Bundesrepublik nach 1945 umdeuten und ein Bild der nationalen Stärke zeichnen wollen. Jens-Christian Wagner zeigt auf, wie sich dieses Narrativ in der Gedenkstättenarbeit negativ bemerkbar macht.Auch das gegenwärtig in Russland vorherrschende Narrativ ist illiberal, im Unterschied zu den beiden anderen europäischen Beispielen aber an imperialen Großmachtambitionen orientiert. Immo Rebitschek belegt diese russische Lesart der Geschichte am Geschichtslehrbuch für die Oberstufe, das im April 2022 zum ersten Mal veröffentlicht und 2023 auch in den besetzten Gebieten der Ukraine verteilt wurde.In allen drei Fällen wird die Vielfalt der Instrumentalisierung der Geschichte deutlich, um eine eigene nationale oder gar imperiale Überlegenheit zu beanspruchen. In Europa zeigt sich ein Zeitgeist, der im Kampf um Hegemonien die Deutung der Geschichte als wichtiges kulturelles Mittel begreift, um Herrschaft zu erringen oder zu stützen. Jens-Christian Wagners Postulat, kritisches Geschichtsbewusstsein zu fördern, ist daher ein politisch immer notwendigerer Akt, auch im Geschichtsunterricht.
Müssen Menschen ihre Arbeit verlieren, damit das Geld seinen Wert behält? In diesem Heft erarbeiten sich Schüler*innen anhand eines zentralen Zielkonflikts Definitionen, Konzepte und Maßnahmen der Wirtschaftspolitik. Dabei vergleichen sie angebots- und nachfrageorientierte Ansätze. Auch Grundlagen wie das Marktmodell oder der Konjunkturzyklus werden in diesem Basisheft behandelt und kritisch reflektiert.
Gesellschaftliche Polarisierung, soziale Ungleichheit und autoritäre Tendenzen rücken Solidarität und Empowerment ins Zentrum politischer Bildung. Dieses Heft fragt, was Gesellschaften zusammenhält und wie politische Handlungsfähigkeit wachsen kann. Die Beiträge führen von rassismuskritischer Jugendbildung über Arbeitswelt und queere Jugendarbeit bis zur Gemeinwesenarbeit. Sie zeigen, wo Selbstermächtigung, Teilhabe und kollektives Handeln zusammenfinden und wo Spannungen bleiben.
Kaum ein Begriff prägt die Selbstbeschreibung demokratischer Gesellschaften gegenwärtig so stark wie der der Polarisierung. Er erscheint als Signatur unserer Zeit, in politischen Debatten ebenso wie in medialen Deutungen und sozialwissenschaftlichen Diagnosen. Doch je selbstverständlicher von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede ist, desto weniger klar wird, was damit eigentlich gemeint ist: ein messbares Auseinanderdriften von Einstellungen, eine verschärfte Wahrnehmung unterstellter Gegensätze, eine affektive Zuspitzung politischer Gegnerschaft oder ein diskursives Phänomen, das die beklagte polarisierte Spaltung selbst mit hervorbringt? Dieses Politikum-Heft setzt der vorschnellen Diagnose eine genauere Betrachtung entgegen. Polarisierung ist kein einheitliches Phänomen, sondern ein Bündel miteinander verschränkter Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Sinnvoller als von der Polarisierung zu sprechen ist es daher, Polarisierungen in den Blick zu nehmen, ihre soziale, kulturelle, affektive, diskursive und institutionelle Ausprägung mit je eigener Logik. Die Autor:innen prüfen empirisch, ob sich Einstellungen tatsächlich voneinander entfernen - oder vor allem deren Wahrnehmung. Sie rekonstruieren, wie politische Akteure, Medien und digitale Öffentlichkeiten Gegensätze kommunikativ verschärfen. Sie analysieren affektive Dynamiken von Misstrauen und politischer Abwertung bis in die Mitte der Gesellschaft hinein. Und sie fragen, wie Parlamente, Wählermärkte und die lokale Demokratie diese Spannungen verarbeiten oder verstärkt unter Druck geraten.Damit zielt das Heft auf eine entscheidende Klärung. Es trennt analytisch, was zu oft verschwimmt: legitimen demokratischen Streit von dysfunktionaler Polarisierung, die Systemvertrauen und Kompromissfähigkeit untergräbt. Für gesellschaftliche Akteure, politische Praxis und politische Bildung liegt darin der eigentliche Gewinn. Denn wer Demokratie verteidigen will, muss zuerst verstehen, was sie gefährdet und was sie ausmacht.
Die Beiträge der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2026 widmen sich Ansätzen, Konzepten, Herausforderungen, Chancen sowie Risiken im Themenfeld KI und Unterricht: Welche KI-Tools existieren für Schule und Unterricht, was zeichnet sie aus, warum lassen sie sich (nicht) empfehlen? Wie ändert sich Lernen und Kompetenzförderung durch KI? Wie können Lehrkräfte erkennen, ob Aufgaben von Schüler*innen selbst oder von der KI erledigt wurden? Wie kommen Critical Digital Literacy und KI zusammen? Wie können Lehrer*innen KI sinnvoll für den Unterricht, Planung und Korrekturen nutzen? Kann KI Diagnostik und individualisiertes Lernen fördern? Wo steht die Forschung zu politischer Bildung, Politikdidaktik und KI?
Lange Zeit galten die USA im Geschichtsunterricht als das leuchtende Beispiel für eine stabile, durch checks and balances austarierte Demokratie. Doch dieses Bild hat tiefe Risse bekommen. Diese Ausgabe widmet sich schwerpunktartig der Frage, warum die Erosion des US-amerikanischen Systems nicht nur ein Thema der Politikwissenschaft, sondern eine Kernaufgabe für den Geschichtsunterricht ist.
Die WOCHENSCHAU bearbeitet u. a. die globalen Auswirkungen von Konsum und Produktion, wissenschaftliche Modelle sowie Unternehmensziele. Dabei werden vielfältige Methoden und Arbeitsblätter genutzt, u. a. soll ein Blogbeitrag mit KI erstellt werden.




