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Inhaltsübersicht

Einleitung 

Markus Wissen
Kapitalismus am Limit. Vielfachkrise und sozial-ökologische Transformation 

(Interdisziplinäre) Erforschung von Zukünften 

Jakob Erichsen
Die Zukunft als Politikfeld und als Gegenstand politischer Bildung. 

Dominik Balg
Mündigkeit – ein zukunftssicheres Bildungsideal? 

Werner Friedrichs
Schluss mit dem Krisengerede! Politische Bildung am Abgrund 

Andreas Eis
Global Citizenship Education an den Grenzen Europas. Zukünfte transnationaler Demokratiebildung? 

Carla Schelle, Dominik Braunheim
Hierarchie und Normativität als Framings beim Umgang Studierender mit zukunftsrelevanten Informationen aus dem Internet. Eine narrativ-rekonstruktive Studie 

Hagen Schmitz
Geschichte, Identität, Zukunft – Zur Kritischen Theorie des deutschen Nachkriegsbewusstseins 

Steffen Pelzel
Die grausame Zukunft der politischen Bildung. Vergegenwärtigungen des Zukunfts-Dispositivs zwischen Anrufungen und Entgegnungen in der Geschichte der BRD

Zukunftsbezogene Ziele und Inhalte politischer Bildung 

Anders Stig Christensen
A curriculum for the future? An analysis of the proposed curriculum for Social Science Education in the lower secondary school in Denmark 

Malte Kleinschmidt
„Um Faschismus zu verhindern, reicht die Bewahrung des Bestehenden nicht aus“. Reflexionen zur Zukunft in der politischen Bildung 

Sabine Manzel
Polarisierungsfelder und Transformationstrigger: Wie ist es um die „Demokratie-Muskeln“ Streit und Kompromiss bei Schüler*innen aus NRW bestellt? 

Sophie Schmitt
‚Lernen aus der Zukunft‘? Resilienz: ein Trendkonzept auf dem politikdidaktischen Prüfstand 

May Jehle, Kerstin Pohl
Ambiguitätstoleranz – Ein Konzept mit Zukunft für die politische Bildung? 

Markus Gloe, Fabian Heindl
Ambiguitätstoleranz als vernachlässigte Zukunftskompetenz in der politischen Bildung 

Sascha Regier
Zurück in die Zukunft. Das utopische Potenzial sozialer Demokratiemodelle für das Ringen um die Zukunft 

Ingo Juchler
Kontroversen um die Ernährungswende in der politischen Bildung 

Zukunftsbezogene Formate, Methoden/Medien und Orte politischer Bildung 

Anja Seifert, Saskia Warburg
Zukunftsvorstellungen und Zukunftsmärchen als Thema der politischen Bildung in der Grundschule 

Marcel Beyer
Imaginierte Zukünfte und Critical Hope. Societal Futures Capability und sozialwissenschaftliche Bildung 

Christian Fischer
„Klimapirat*innen“ und „Weltuntergänge“ – Eignen sich Bilderbücher für eine politische Nachhaltigkeitsbildung? 

Julia Kristin Langhof
Spiele(n) für übermorgen? Educational Game Design & Future(s) Learning 

Zukünfte aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen und im Hinblick auf die Professionalisierung von Lehrkräften sowie politischen Bildner*innen 

Theresa Bechtel
„Zukunftsbilder zwischen Dynamik und Stagnation: Nation(ale Zugehörigkeit) in den Vorstellungen von Schüler:innen“ 

Bastian Vajen
Vorstellungen von Jugendlichen zu ihrer zukünftigen Rolle als Bürger*innen 

Alexandra Schramm, Mehmet Kart, Margit Stein, Veronika Zimmer
Perspektiven auf zukunftsrelevanten Diskursen des Zusammenlebens. Eine Analyse der Einstellungen (angehender) politischer Bildner:innen der (außer)schulischen Bildung zum Islam und muslimischen Leben 

Natalie Grobshäuser, Monika Oberle
Digitale Souveränität im Umgang mit politischer Desinformation im Unterricht fördern. Empirische Befunde zur Wirksamkeit einer Online-Lehrkräftefortbildung 

Dennis Hauk, Franziska Menter, Jan-Michael Schorling
Professionalisierung durch Künstliche Intelligenz: Ein Blick in die Zukunft der Praxisbasierten Ausbildung von Politiklehrpersonen mit KI-basierten Avataren 

Kurzpräsentationen aktueller Forschungsprojekte 

Sebastian Köppl, Barbara Lenzgeiger
Digitale Mitbestimmung in der Grundschule. Eine quantitative Interventionsstudie

Kerstin Pohl, May Jehle, Antonia Rosskopp, Lukas Böhm 
Professionskompetenzen im Blick: Berufspraktische Relevanz politikwissenschaftlicher Lehrveranstaltungen stärken - FachProfis -

Corinna Schindler, Anna Schnepper
Von der Moral zur Mündigkeit: Für eine politisch wirksame Bildung für nachhaltige Entwicklung

Autor*innen

Prof. Dr. Dominik Balg ist Juniorprofessor am Philosophischen Seminar der JGU Mainz. Er forscht insbesondere zu Fragen unterrichtlicher Verteidigungen und Urteils Kompetenz.

Dr. des. Theresa Bechtel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Didaktik der Demokratie. In diesem Rahmen setzt sie sich vor allem mit Nationalismus- und Rassismuskritik sowie mit der soziale n Kategorie Gender auseinander.

Marcel Beyer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Sozialwissenschaften und ihre Didaktik an der Universität Bielefeld.

Böhm, Lukas studiert seit Wintersemester 2018/19 Sozialkunde und Geschichte im Lehramt (B.Ed.) an der JGU Mainz.

Dominik Braunheim ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Critical Online Reasoning (COR) bei Studierenden, Mixed Method Ansätze und Assessment Design.

Ph. D. Anders Stig Christen is Lecturer in social science education at the UCL University College in Odense, Denmark. He has published research within social science education, author of textbooks for school and teacher education.

Prof. Dr. Andreas Eis ist Professor für Didaktik der politischen Bildung an der Universität Kassel. Seine Forschungsschwerpunkte sind europapolitische Bildung, politische Subjektivierung in transnationalen Räumen und Lernen.

Dr. Jakob Erichsen ist Mitarbeiter im Landesprogramm „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ an der Europa- Universität Flensburg. Er arbeitet zu Zukunftsvorstellungen, Digitalisierung und sozialer Ungleichheit.

Dr. Christian Fischer ist Lehrer für Sozialkunde und Geschichte. Er fürht regelmäßig Projekte im Sachunterricht der Grundschule durch und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt.

Dr. Werner Friedrichs ist Akademischer Direktor an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die bildungstheoretische Konzeption einer Radikalen Demokratiebildung.

Prof. Dr. Markus Gloe ist Professor für Politische Bildung und Didaktik Politik & Gesellschaft am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Demokratiebildung, Politische Urteilsbildung, politisch-historische Bildung und Menschenrechtsbildung

Dr. Natalie Grobhäuser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften. Sie forscht zu Lehr-Lernprozessen im Politikunterricht und zur Förderung der professionellen Kompetenz von Politiklehrkräften in Studium und Fortbildung.

Prof. Dr. Dennis Hauk ist Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde an der Universität Leipzig. Er lehrt und forscht zu den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Interaktion und Kommunikation und der Professionalisierung von Politiklehrpersonen.

Fabian Heindl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Lehreinheit für Politische Bildung und Didaktik Politik & Gesellschaft der LMU München.

Dr. Mey Jehle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Didaktik der politischen Bildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre  Arbeitsschwerpunkte sind (de)politisierende Transformationen, (videobasierte) Unterrichtsforschung, Schüler:innenvorstellungen und reflexive Lehrkräftebildung.

Prof. Dr. Ingo Juchler ist Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Narrationen, politische Urteilsbildung, Außerschulische politische Lernorte sowie Nachhaltigkeit und die Mensch-Tier-Beziehung in der politischen Bildung.

Prof. Dr. Mehmet Kart ist Professor für Sozialwissenschaften in der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg und Mitglied des Zentrums für Radikalisierungsforschung und Prävention (ZRP). Seine Tätigkeitsbereiche sind Erziehung, Bildung und Sozialisation in der Einwanderungsgesellschaft sowie (De)Radikalisierung und Prävention im Phänomenbereich Islamismus.

Dr. Malte Kleinschmidt forscht und lehrt an der Leibniz Universität Hannover zu Rassismuskritik, Dekolonialität, radikaler Demokratie und politischer Bildung.

Köppl, Sebastian ist Doktorand an der Juniorprofessur für Grundschulpädagogik und
Grundschuldidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Jun.- Prof. Dr. B. Lenzgeiger). Zuvor studierte er dort Lehramt an Grundschulen.

Konstantin Korn promoviert zu politischer Bildung an Berufsschulen und erarbeitet gemeinsam mit Schüler*innen Interventionen in die pädagogische und didaktische Praxis von (Politik-)Lehrer*innen. Er arbeitet im Bereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der JLU Gießen.

Dr. Julia Kristin Langhof ist Akademische Rätin, Abt. Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe, Universität Trier.

Jun.- Prof. Dr. Barbara Lenzgeiger ist Juniorprofessorin für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Prof. Dr. Sabine Manzel ist Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg Essen und wissenschaftliche Leiterin der CIVES School of Civic Education. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politische Argumentation, Lehrkräfteprofessionalisierung und Sprachbildung im Fach sowie Videografieforschung im und für den Politik/SoWi-Unterricht.

Franziska Menter promoviert unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz und Prof. Dr. Dennis Hauk. Zugleich ist Sie im Schuldienst tätig.

Prof. Dr. Monika Oberle ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre thematische Schwerpunkte sind dabei u.a. politische Medienbildung, Demokratiebildung, politische EU-Bildung sowie (digital) game-based learning.

Pelzel, Steffen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Sozialwissenschaften der Universität Siegen und im DFG-geförderten Forschungsprojekt »Zwischen professioneller Autonomie und staatlicher Inanspruchnahme: Eine Genealogie des Verhältnisses von Demokratie, Regieren und politischer Bildung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Prof. Dr. Kerstin Pohl ist Professorin und Leiterin des Arbeitsbereiches Didaktik der politischen Bildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Dr. Sascha Regier ist Soziologe, tätig im Referat gewerkschaftliche Bildung GEW-NRW, Teamer bei ver.di und Lehrer am Heinrich-Mann-Gymnasium Köln.

B. Ed. Antonia Rosskopp studiert seit Sommersemester 2020 Deutsch und Sozialkunde im Lehramt (B.Ed./M.Ed) an der JGU Mainz.

Prof. Dr. Carla Schelle ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt (Schulpädagogik/Didaktik) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind vergleichende rekonstruktive Unterrichtsforschung, Gegenstandskonstituierung, politisches Lernen und Critical Online Reasoning bei Studierenden.

Schindler, Corinna ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und Politische Bildung an der Universität Passau.

Prof. Dr. Sophie Schmitt ist Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften am Institut für Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Hagen Schmitz ist Lehrer für Politikwissenschaft und Philosophie, hat einen Master in interdisziplinärer Antisemitismusforschung, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promovend am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin.

Anna Schnepper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung an der FU Berlin.

M.A. Jan-Michael Schorling ist Mitarbeiter an der Professur für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde (Leipzig). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Einsatz von KI in der Lehrer:innenbildung und der unbezahlten Care-Arbeit in der Debatte um eine digitale demokratische Planwirtschaft.

Alexandra Schramm arbeitet am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Vechta, hat Soziale Arbeit (MA) studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Aufbau von Gestaltungskompetenzen im Kontext der Prävention religiös bedingter Konflikte und Radikalisierungen im (außer)schulischen Jugendbereich (AuGe). Sie promoviert zur religiösen und wertebezogenen Entwicklung von Jugendlichen in Abhängigkeit des elterlichen Erziehungsverhaltens und sozialisatorischer Bedingungen.

Prof. Anja Seifert ist Erziehungswissenschaftlerin und Lehrerin, Leitung der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Grundschulpädagogik und Didaktik des Sachunterrichts.

Prof. Dr. Stein, Margit ist seit 2010 Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta Sie ist studierte Diplom-Psychologin und Diplom-Pädagogin und hat ihren Schwerpunkt im Bereich Demokratiebildung sowie Menschen- und Kinderrechte.

Dr. des. Bastian Vajen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie an der Leibniz Universität Hannover. Er forscht zu den Vorstellungen von Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften und zu Bürgerschaftskonzepten.

Saskia Warburg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Professur für Erziehungswissenschaft mdS Grundschulpädagogik und Didaktik des Sachunterrichts der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die rassismuskritische Bildungsarbeit, Politische Bildung, Sexuelle Bildung und Medienbildung im Primarbereich.

Prof. Dr. Markus Wissen lehrt und forscht zu sozial-ökologischen Transformationsprozessen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und in der Redaktion der PROKLA

Prof. Dr. Dr. Veronika Zimmer ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule. Ihre Schwerpunkte sind Einstellung und Werte junger Menschen, Demokratieförderung in der Schule. Sie ist Gründungsmitglied des Instituts "Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention".

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Schriftenreihe der GPJE

Neu
Coverabbildung Zukünfte in der politischen Bildung
Zukünfte in der politischen Bildung
Zukünfte sind offen und gleichzeitig politisch umkämpft. Klimakrise, autoritäre Dynamiken, digitale Desinformation und neue Technologien verändern, wie junge Menschen Gegenwart deuten und Zukunft denken. Politische Bildung muss daher Orientierung geben, ohne Unsicherheit zu glätten: Sie soll Räume öffnen, in denen Lernende über mögliche, wahrscheinliche und wünschbare Zukünfte streiten. Zukünfte in der politischen Bildung bündelt zentrale Debatten zu einem Forschungsfeld, das Politikdidaktik, Demokratiebildung und Bildungssteuerung zunehmend prägt. Die Beiträge verbinden Theorie, Empirie und didaktische Praxis – von Mündigkeit, Ambiguitätstoleranz und Critical Hope über digitale Souveränität und KI in der Lehrkräftebildung bis zu sozial-ökologischer Transformation und den Zukunftsbildern von Kindern und Jugendlichen.

34,90 €
Coverabbildung Paket Schriftenreihe GPJE 2025
Paket Schriftenreihe GPJE 2025
18 Titel im Paket
Immer griffbereit: Bestellen Sie für Ihre Bibliothek, Institution oder Ihren Arbeitsplatz alle 18 lieferbaren Titel im PAKET.

295,00 €
Coverabbildung Ethische Grundlagen politischer Bildung
Ethische Grundlagen politischer Bildung
Die Autor*innen dieses Bands eruieren die ethischen Grundlagen, auf denen die politische Bildung angesichts der Bedrohung der Demokratie durch illiberale (Schein-)Alternativen, den menschengemachten Klimawandel und die Rückkehr des Krieges nach Europa aufbauen kann.

36,90 €
Coverabbildung Emotionen in der Politischen Bildung
Emotionen in der Politischen Bildung
Schriftenreihe der GPJE
Seit einiger Zeit kommt es auch in der Politikdidaktik zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit dem Thema Emotionen. Einen Teil dieser Auseinandersetzung bildet der vorliegende Band ab, der auf die GPJE-Jahrestagung 2023 an der Universität Hildesheim zurückgeht.

31,90 €
Coverabbildung Politische Bildung in der superdiversen Gesellschaft
Politische Bildung in der superdiversen Gesellschaft
Der umfangreiche Band zur 21. GPJE-Jahrestagung versammelt eine Vielzahl an Forschungsperspektiven auf politische Bildung in der "superdiversen" Gesellschaft und präsentiert weitere aktuelle politikdidaktische Forschungsarbeiten.

34,90 €
Coverabbildung Politische Bildung und Digitalität
Politische Bildung und Digitalität
Der Sammelband vereint Beiträge der 22. GPJE-Jahrestagung, die im Juni 2022 an der Universität Trier stattfand. Er gibt einen Überblick über politikdidaktische Forschungsprojekte und Diskussionen zu Herausforderungen, Chancen und Veränderungen politischer Bildung in der Digitalität. Er spiegelt damit nicht nur eine breite Auseinandersetzung mit digitalen Transformationen in politikdidaktischer Forschung und Entwicklung wider, sondern zeigt, wie sehr Digitalität auch die Politikdidaktik selbst in ihren Methoden, Inhalten, Selbstverständnissen und Forschungspraxen verändert und vor neue Aufgaben stellt.

28,90 €
Coverabbildung Politische Bildung in internationaler Perspektive
Politische Bildung in internationaler Perspektive
Der Beitrag politischer Bildung zur Entwicklung und Stabilisierung funktionsfähiger Demokratien ist angesichts der Herausforderungen, denen Staaten und Gesellschaften weltweit gegenüberstehen, sehr gefragt. Die Herausforderung liegt gegenwärtig weniger in einer verbreiteten politischen Apathie als im Zulauf populistischer und antidemokratischer Strömungen, mit international weit reichenden Folgen. Als Antwort hierauf wird politischer Bildung jedoch oftmals lediglich die Rolle einer „Feuerwehr“ zuteil, anstatt ihre strukturellen Bedingungen zu verbessern und evidenzbasiert die Wirksamkeit politischer Bildung zu stärken. Vor diesem Hintergrund widmet sich der vorliegende Band zur 20. GPJE-Jahrestagung politischer Bildung in internationaler Perspektive und bietet dabei sowohl (auch vergleichende) Analysen zu politischer Bildung jenseits von Deutschland als auch Einblicke in weitere aktuelle Forschungsprojekte.

18,20 € - 21,90 €
Coverabbildung Gesellschaft im Wandel
Gesellschaft im Wandel
Neue Aufgaben für die politische Bildung und ihre Didaktik
In den letzten Jahren scheint die Geschwindigkeit gesellschaftlichen Wandels stetig zuzunehmen. Die Aufgaben, die sich daraus für die politische Bildung und ihre Didaktik ergeben, werden im 19. Tagungsband der GPJE thematisiert. Die Autorinnen und Autoren fragen danach, ob wir angesichts der zunehmenden Verflechtungen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einen anderen Fächerzuschnitt im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld benötigen und wie die mannigfaltigen aktuellen Gesellschaftsdiagnosen für die politische Bildung fruchtbar gemacht werden können. Neben den Beiträgen zum Tagungsthema werden aktuelle Forschungsprojekte und die auf der Tagung präsentierten Poster vorgestellt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!

17,99 € - 22,90 €
Coverabbildung Populismus und Politische Bildung
Populismus und Politische Bildung
Populismus und Politische Bildung – dieser Beziehung widmet sich der vorliegende Sammelband. Die Beiträge beschreiben das Phänomen Populismus aus unterschiedlichen Perspektiven. Eröffnet wird die Diskussion durch politikwissenschaftliche Analysen. Forschungsergebnisse aus der Politikdidaktik bieten pädagogische Orientierung. Zentrale Themen sind u.a. die Auslegung des Beutelsbacher Konsens, die Bedingungen von Kontroversität sowie demokratietheoretische Überlegungen. Damit werden praktische Handlungsoptionen für Lehrer*innen in Schule und Unterricht geboten.

17,99 € - 22,90 €
Coverabbildung Wie viel ökonomische Bildung braucht politische Bildung?
Wie viel ökonomische Bildung braucht politische Bildung?
In Reaktion auf die in der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte intensiv diskutierten Fragen nach der curricularen Verankerung und inhaltlichen Ausgestaltung ökonomischer Bildung vereint der Band mögliche Anknüpfungspunkte für eine (weitere) Integration oder Separation politischer und ökonomischer Bildung. Um die mit der Verzahnung der sozialwissenschaftlichen Teil­disziplinen verbundenen Argumentationsmuster zu ergründen, dokumentiert der Band u. a. Beiträge zu folgenden Fragen: Kann Politik ohne ökonomische Kompetenzen und Ökonomie ohne politische Kompetenzen verstanden werden? Soll ökonomische Bildung in einem Integrations- oder Partikularfach unterrichtet werden? Welche didaktischen Prinzipien und Konzepte sprechen für oder gegen einen inter-/transdisziplinären Zugang?

17,99 € - 22,90 €
Coverabbildung Herausforderung Migration
Herausforderung Migration
Perspektiven der politischen Bildung
Deutschland ist ein Land, das seit mehreren Jahrzehnten von Migration und migrationsbedingten Veränderungen der Sozialstruktur geprägt wird. Bereits jetzt hat ca. 20 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Durch die hohe Anzahl von Menschen, die seit 2014 nach Deutschland gekommen sind, stellen sich umso mehr die Fragen nach dem Selbstverständnis einer pluralen (Einwanderungs-)Gesellschaft und den Folgen für die Ziele, Bedingungen und Prozesse der politischen Bildung. Der Band dokumentiert Beiträge u.a. zu folgenden Fragestellungen: Welche Folgen ergeben sich durch Migration für politische und gesellschaftliche Werte unserer Gesellschaft? Welche Themen und Fragestellungen sollten in Zukunft stärker in den Fokus der politischen Bildung rücken? Welche Methoden eignen sich besonders, um unterschiedlichen Zielgruppen gerecht zu werden?

17,99 € - 22,80 €
Coverabbildung Formate fachdidaktischer Forschung in der politischen Bildung
Formate fachdidaktischer Forschung in der politischen Bildung
Mittlerweile blickt die Politikdidaktik auf zahlreiche qualitative wie quantitative Studien zurück, die ein buntes Bild außerschulischer und schulischer politischer Bildungslandschaften zeichnen. Weniger thematisiert wurden dabei die verschiedenen Wege der Wissens-Generierung, zugunsten eines bisher vor allem inhaltlichkonzeptionellen Streits verschiedener politikdidaktischer Schulen. Der Band vereint aktuelle empirische Studien aus:1. Forschung zu den Grundlagen 2. Forschung zu Voraussetzungen und Bedingungen3. Forschung zu den Prozessen des Lehrens und Lernens4. Forschung zu Ergebnissen.Gemeinsame Fragestellung sind die jeweiligen Gütekriterien. Ausgehend vom komplementären Verhältnis aller Forschungsmethoden können so deren jeweilige Reichweiten, Grenzen und Vernetzungsmöglichkeiten verglichen werden.

23,99 € - 29,80 €
Coverabbildung Politische Bildung als lebenslanges Lernen
Politische Bildung als lebenslanges Lernen
Demokratie, so Oskar Negt, ist die einzige Staatsform, die gelernt werden muss. Und dieses Lernen endet keineswegs mit dem Abschluss der Schule. Politische Bildung in der Demokratie ist und bleibt eine dauernde Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Sie umfasst nicht nur die schulische politische Bildung (Politikunterricht), sondern erstreckt sich auch auf die Bereiche außerschulische politische Jugendbildung und die politische Erwachsenenbildung. Die Beiträge dieses Buchs gehen der Frage nach, welche Konsequenzen sich hieraus für die Theorie und Reflexion sowie die Forschung und Praxis politischer Bildung ergeben und wie politische Bildung als ein lebenslanger Lernprozess zu gestalten wäre.

19,99 € - 24,80 €
Coverabbildung Lehrer- und Schülerforschung in der politischen Bildung
Lehrer- und Schülerforschung in der politischen Bildung
Im Anschluss an die Diskussion um Bildungsstandards und Basiskonzepte hat sich die Aufmerksamkeit von der Ebene der bildungspolitischen Steuerungsmodelle erneut auf die Akteure im Bildungsprozess gerichtet, denn Unterrichtsqualität hängt nicht alleine von Steuerungsmodellen ab. Unterrichtsqualität hängt auch und insbesondere von den Vorstellungen der Bildungsbeteiligten und damit sowohl der Lehrerinnen und Lehrer als auch der Schülerinnen und Schüler ab. Aber welche Perspektive haben Lehrerinnen und Lehrer auf politische Bildung und welche Ansprüche und Wünsche haben Schülerinnen und Schüler? Die empirische wie theoretische Auseinandersetzung mit diesen unterschiedlichen Vorstellungen hat in den letzten Jahren entsprechend deutlich an Bedeutung gewonnen und wird in diesem Band in komprimierter Form vorgestellt.

21,99 € - 26,80 €
Coverabbildung Unterrichtsleitbilder in der politischen Bildung
Unterrichtsleitbilder in der politischen Bildung
Der Paradigmenwechsel bei der Steuerung von Bildungsprozessen erfordert von jeder Domäne, ihre je eigenen Diskurse zur Entwicklung von fachspezifischen Kompetenzen zu führen. Für den Bereich der politischen Bildung wurde mittlerweile eine Reihe von Konzeptionen für den kompetenzorientierten Unterricht entwickelt. Doch wie ist kompetenzorientierter Politikunterricht zu planen und zu gestalten? „Unterrichtsleitbilder in der politischen Bildung“ gibt Antworten auf die Gestaltungsmöglichkeiten kompetenzorientierten Politikunterrichts. Es ist der elfte Band der GPJE-Schriftenreihe.

17,99 € - 22,80 €
Coverabbildung Politikdidaktische Basis- und Fachkonzepte
Politikdidaktische Basis- und Fachkonzepte
Bilanz und Perspektiven
Die 11. Jahrestagung der GPJE fand vom 3.-5. Juni 2010 an der TU Dortmund und deren Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie statt. Die GPJE bedankt sich für die Gastfreundschaft. Die in Wien geborene und dort zuerst umgesetzte Idee, mit der Tagung an Hochschulstandorte zu gehen und die Hochschulöffentlichkeit zu suchen, hat sich bewährt und wird 2011 mit der 12. Jahrestagung in Potsdam fortgesetzt. Das Tagungsthema „Basis- und Fachkonzepte in der politischen Bildung“ erwies sich als äußerst fruchtbar für den Fachdiskurs und befeuerte die lebhafte Diskussion. Eine Fachgesellschaft muss sich selbst als diskursfähig und -willig präsentieren, will sie nicht erstarren und soll sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Die in Dortmund begonnene Debatte wurde seitdem intensiv fortgeführt. Die GPJE lebt, was neben den Diskursen auch die steigende Mitgliederzahl demonstriert. Der Tagungsort im Ruhrgebiet, in der Kulturhauptstadt Europas 2010 gelegen, die alte Bier- und Montanmetropole, die Stadt des BVB und des schönsten Stadions Europas gaben fast von selbst das Rahmenprogramm in den Farben Schwarz und Gelb vor: Kohle und Borussia, Zeche Zollverein in Essen und der Signal-Iduna-Park, das alte Westfalenstadion. Die Organisation vor Ort und die Drucklegung des Tagungsbandes wurden von Prof. Dr. Thomas Goll, der die Professur für Sozialwissenschaften und ihre Fachdidaktik an der TU Dortmund innehat, und seinem Team übernommen. Der Herausgeber dankt Ahmet Akbulut, Doris Krause, Mireille Schauer und Anika Schwarze für ihre Mitwirkung im Vorfeld und während der Tagung sowie Alexandra Linde, Eva-Maria Schauenberg und Miriam Venn für ihre Unterstützung bei der Erstellung des Jahresbandes. Sollten sich nicht alle Erwartungen bei der Tagung erfüllt haben oder noch Fehler im Band enthalten sein, ist das weder den Teilnehmern noch den Autoren und den Helfern anzulasten, sondern allein dem Organisator und Herausgeber. "Der Tagungsband gibt einen guten und zugleich meist anschaulichen Einblick in die aktuelle politikdidaktische Debatte. Die Stärke des Bandes liegt in der genannten Veranschaulichung der derzeitigen Entwicklung und in der guten Auswahl der Beiträge." Schulpädagogik heute 4/2011

15,99 € - 19,80 €
Coverabbildung Kompetenzen in der politischen Bildung
Kompetenzen in der politischen Bildung
Der Band bilanziert die bisherige wissenschaftliche Fachdiskussion zur Kompetenzorientierung in der politischen Bildung. Dabei werden die Beziehungen zu Nachbardisziplinen wie Geschichte und Geografie ebenso behandelt wie Fragen nach dem Verhältnis von fachlichem und überfachlichem Lernen so wie der Stellung des Wissens in der kompetenzorientierten politischen Bildung. Die Bilanz basiert auf Beiträgen von Fachvertretern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

19,99 € - 24,80 €
Coverabbildung Aktuelle theoretische und empirische Projekte in der Politikdidaktik
Aktuelle theoretische und empirische Projekte in der Politikdidaktik
Im Zentrum des Buches stehen die Beiträge der neunten Jahrestagung der GPJE vom 21.-23. Juni 2008 in Loccum. Infolge der Kompetenzentwicklung und der Diskussion um Bildungsstandards und Basiskonzepte haben sich in den letzten Jahren die Politikdidaktik und die politische Bildung zunehmend mit theoretischen und empirischen Fragestellungen beschäftigt und entsprechende Projekte entwickelt. Vor diesem Hintergrund hat sich auch die Kommunikation und Kooperation mit Nachbardisziplinen wie der Geschichtsdidaktik und der Geographiedidaktik verstärkt, die sich mit ähnlichen Problemen beschäftigen. Der Band enthält Aufsätze aus diesen beiden Disziplinen, die Anschlussmöglichkeiten für die Politikdidaktik aufzeigen. Darüber hinaus stellt die Politikdidaktik aktuelle theoretische, vor allem aber empirische Forschungsprojekte vor. Die ersten beiden Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit der Diskussion um Kompetenzmodelle und Bildungsstandards in den Fächern Geschichte und Geographie. Beide geben den aktuellen Diskussionsstand in ihren Disziplinen wieder und erfassen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zum Diskurs in der Politikdidaktik und der politischen Bildung. Dabei geht es ihnen nicht um Abgrenzung, sondern um die Frage, wie sich ein Grundkonsens entwickeln lässt, der es möglich macht, die Gemeinsamkeiten stärker herauszuarbeiten, um den Fächern des kulturwissenschaftlichen Segments die öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen, die die naturwissenschaftlichen Fächer schon besitzen. Beschäftigen sich die ersten beiden Aufsätze überwiegend mit theoretischen Fragen der Kompetenzorientierung, geht es in dem anschließenden Beitrag um die praktische Frage, welche Bedeutung und welche Folgen Kompetenzorientierung für die Ausbildung von Politiklehrerinnen und -lehrern haben könnte und wie die Ansprüche der Kompetenzorientierung in der zweiten Phase der Lehrerausbildung umgesetzt werden können. Im zweiten Teil der Schrift werden zwei empirische Forschungsprojekte aus der Politikdidaktik vorgestellt. Im ersten Projekt geht es um politische Bildung für nachhaltige Entwicklung im Zusammenhang mit der UN-Dekade für nachhaltige Bildung. Hier werden wichtige Teilergebnisse einer formativen sozialwissenschaftlichen Evaluationsstudie zur Implementierung der UNESCO-Weltdekade erörtert, die sich im Wesentlichen auf Aspekte der politischen Bildung konzentrieren und die bisher noch nicht im Blickpunkt internationaler, regionaler und nationaler Kooperation der UNESCO standen. Im abschließenden Aufsatz werden Ergebnisse eines Pilotprojektes mit Drittklässlern vorgestellt und diskutiert. Grundlage sind die Fragen: Was wissen Kinder über Politik? Wie können ihre Lernprozesse im Unterricht unterstützt werden? Und wie lässt sich ihr Wissenszuwachs nachweisen?

9,99 € - 12,80 €
Coverabbildung Diversity Studies und politische Bildung
Diversity Studies und politische Bildung
„Diversity“ als theoretisches und praktisches Konzept wird in der Wissenschaft, in Unternehmungen, in der Verwaltung, im Non-Profit Bereich und in Nicht-Regierungs-Organisationen unter dem Gesichtspunkt diskutiert, was Vielfalt in den heutigen Gesellschaften bedeutet und wie Unterschiede in der Gesellschaft als Bereicherung erfahren werden können. Während in den Sozialwissenschaften das „Diversity Konzept“ und „Diversity Studies“ Konjunktur haben, scheint in der Politikdidaktik und in der politischen Bildung die Relevanz des Konzeptes noch nicht ausgelotet. Diese Schrift will dazu einen Beitrag leisten.Im Zentrum des Bandes stehen die Beiträge der achten Jahrestagung der GPJE vom 5. - 6. Mai 2007 in Loccum. Sie gehen im Wesentlichen der Frage nach, welche Impulse und Anregungen und neue Herausforderungen sich für Politikdidaktik und politische Bildung aus der Diskussion des Diversity Konzepts in der Rechtswissenschaft, der Erziehungswissenschaft, der Politikwissenschaft und der Soziologie ergeben.

13,99 € - 16,80 €
Coverabbildung Wirkungsforschung zur politischen Bildung im europäischen Vergleich
Wirkungsforschung zur politischen Bildung im europäischen Vergleich
Die Politikdidaktik hat sich in den letzten Jahren zunehmend als Grundlagenwissenschaft profiliert. Vor allem die Diskussion um Bildungsstandards, Kompetenzmodelle und Qualitätskontrolle in der Folge von PISA, DESI und anderen internationalen Vergleichsstudien erwiesen sich für die Politikdidaktik als Impulsgeber auf dem Weg zu einer stärker empirisch arbeitenden Wissenschaftsdisziplin. Die letzten Jahrestagungen der GPJE beschäftigten sich dann auch vor allem mit Fragen, die sich aus diesem Zusammenhang ergaben. Der Diskussionsprozess nahm auf der Tagung 2003 seinen Ausgang in einer grundlegenden Kontroverse zu Chancen und Gefahren von Outputorientierung und Bildungsstandards, die dann noch im gleichen Jahr die Entwicklung von nationalen Bildungsstandards zur politischen Bildung durch die GPJE zur Folge hatte. Die Diskussion fand ihre Fortsetzung in Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen empirischer fachdidaktischer und außerschulischer Evaluationsforschung (2004) und führte schließlich 2005 zu der grundlegenden Frage, was fachdidaktische Forschung überhaupt heißen kann und welche Standards der Theoriebildung und der empirischen Forschung sich formulieren lassen. Auf dieser Tagung hatte die Politikdidaktik auch den wissenschaftlichen Austausch mit anderen Fachdidaktiken, der Chemie- und der Fremdsprachendidaktik gesucht, die auf dem Gebiet der empirischen Forschung auf eine längere Tradition zurückblicken können. Die im aktuellen Band vorgestellten Beiträge standen im Zentrum der letzten Jahrestagung der GPJE vom 3. bis 4. Juni 2006 in Bergisch-Gladbach. Diese Tagung setzte zum einen die Tradition der bisher geführten Diskussionen fort, zum anderen versuchte sie zusätzliche Impulse zu erhalten durch Forschungserfahrungen aus anderen europäischen Ländern. In der Wirkungsforschung zur politischen Bildung in Deutschland sind in den letzten Jahren überwiegend qualitative Methoden eingesetzt worden und mittlerweile liegen hier eine Reihe von unterschiedlichen Studien mit aufschlussreichen Ergebnissen und Befunden vor. Quantitative Forschungen in diesem Bereich finden sich jedoch eher selten, im Gegensatz zu internationalen Studien, die überwiegend quantitativ arbeiten. Vor diesem Hintergrund versucht der vorliegende Band Forschungsprojekte und Ergebnisse von Wirkungsforschung zur politischen Bildung, die vor allem quantitativ orientiert sind, zur Diskussion zu stellen. Die deutschen Beiträge reichen von empirischen Untersuchungen zu der Frage, inwieweit sich eine internetbasierte instruktional-konstruktivistische Lehr-Lernumgebung für einen domänenspezifischen Kompetenzerwerb im Politikunterricht eignet (Sabine Manzel), über eine explorative Studie zur Messung der Qualität von politischen Urteilen (Maria Eyrich-Stur) bis zu einer eher philosophisch-theoretischen Reflexion zur Wahrnehmung des Politischen und ihrer Bedeutung für die politische Bildung (Karl Heinz Breier). Zu dieser Tagung hatte die GPJE Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden, der Schweiz und England eingeladen, die empirische Studien zum Thema aus ihren Ländern vorstellten. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Frage nach den Quellen bzw. den Ursprüngen politischen Wissens (Henk Dekker, Margret Nuus; Niederlande), den Differenzen zwischen Geschichtsunterricht und Politischer Bildung auf Basis einer Videostudie (Jan Hodel; Schweiz) sowie den Chancen des Konzepts „global education“, das in vier europäischen Ländern unter der Fragestellung untersucht wurde, was „citizenship“ für Jugendliche heute bedeutet v. a. wenn sie aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen (Audrey Osler; England). Gerade dieser letzte Beitrag hat auf eine Entwicklung verwiesen, mit der sich die nächste Jahrestagung der GPJE 2007 intensiver auseinandersetzen wird. Sie soll unter dem Thema stehen: „Diversity Studies und politische Bildung“.

9,99 € - 12,80 €