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Mit Concept Cartoons historisches Denken anregen

Ein methodischer Zugang zum subjektorientierten historischen Lernen

Bestellnummer: 40796 (Print) / 40797 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Wolfgang Buchberger, Nikolaus Eigler, Christoph Kühberger
Erscheinungsjahr: 2019
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 80
ISBN: 978-3-7344-0796-3 (Print) / 978-3-7344-0797-0 (PDF)
Klassenstufe: Sek. I+II
Reihe: Geschichte unterrichten
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

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Mit Concept Cartoons historisches Denken anregen

Über das Buch

Concept Cartoons sind Impulse, um mit Schülerinnen und Schülern über ein fachliches Problem ins Gespräch zu kommen. Eine Leitfrage reizt dabei zur Stellungnahme und Diskussion. Ähnlich wie in einem Comic treten in den Concept Cartoons verschiedene Personen auf, die in Sprechblasen ihre Sichtweise darlegen. Die Aussagen entsprechen dabei wissenschaftsorientierten Vorstellungen bzw. typischen Schülervorstellungen, wodurch eine Anschlussfähigkeit für eine Bearbeitung geschaffen wird.

Die vorliegende Publikation zeigt verschiedenste Beispiele und methodische Zugänge für die Primar- und Sekundarstufe auf. Dazu zählen etwa: 

  • Können uns Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sagen, wie es damals gewesen ist?
  • Was kann uns eine historische Quelle über die Vergangenheit sagen?
  • Zeigen uns die Spielzeug-Ritter, wie es in der Ritterzeit gewesen ist?
  • Woher weiß man eigentlich, wie Wikinger ausgesehen haben?
  • uvm.

Der Band bietet damit geschichtsdidaktische Möglichkeiten für eine fachspezifische Diagnose, ein Arbeiten mit Vorwissen und ein Erweitern bestehender konzeptioneller Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden zahlreiche Zugänge zu Individualisierung und Differenzierung im Sinn einer Subjektorientierung vorgestellt.

Inhaltsübersicht

Vorwort

1. Was sind Concept Cartoons?

2. Was können Concept Cartoons leisten?

3. Arbeiten mit Konzepten des historischen Denkens

4. Mit Concept Cartoons differenzieren

5. Methodische Aspekte zum Umgang mit Concept Cartoons

5.1 Allgemeine Bausteine

Baustein A: Concept Cartoon erschließen lassen

Baustein B: Schülervorstellungen erheben

Baustein C: Follow-up-Aktivitäten planen

5.2 Methodische Bausteine

Methode 1: Veränderungen reflektieren

Methode 2: Vertiefungskärtchen anbieten

Methode 3: Selbstreflexion üben

Methode 4: Verzahnungen herstellen

Methode 5: Fragen aufwerfen

Methode 6: Transfersituationen schaffen

Methode 7: Sprechblasen einsetzen

Methode 8: Im Spiel argumentieren

Methode 9: Schnelldiagnose durchführen

Methode 10: Concept Cartoons erstellen

6. Beispiele für die Praxis

6.1 Zeigt uns der Spielfilmausschnitt, wie es damals stattgefunden hat? („Konstruktivität“) Sekundarstufe

6.2 Woher wissen wir eigentlich, dass es einmal Dinosaurier gab? („Belegbarkeit“) Primarstufe

6.3 Zeigen uns die Playmobil®-Ritter, wie es in der Ritterzeit gewesen ist? („Konstruktivität“) Primarstufe

6.4 Der König wird von seinem Freund als Held und kräftiger Mann beschrieben. Wie würde ein Feind über den König schreiben? („Perspektive“) Primarstufe

6.5 Warum hat sich das Kochen eigentlich von seinen Anfängen bis heute verändert? („Zeit/Zeitverläufe“) Primarstufe

6.6 Können uns Zeitzeug_innen sagen, wie es damals gewesen ist? („Belegbarkeit“) Sekundarstufe

6.7 Kann man Ammianus Marcellinus glauben, dass die Hunnen genau so waren? („Perspektive“) Sekundarstufe

6.8 Was kann uns eine historische Quelle über die Vergangenheit sagen? („Belegbarkeit“) Sekundarstufe

6.9 Wie lange dauert ein Jahrhundert? („Zeit/Zeiteinteilung“) Primarstufe/Sekundarstufe

6.10 Woher weiß man eigentlich, wie Wikinger ausgesehen haben? („Belegbarkeit“) Sekundarstufe

6.11 Welche Möglichkeiten hatten Menschen im nationalsozialistischen Deutschland, sich gegen das Regime zu stellen? („Handlungsspielräume/Agency“) Sekundarstufe

Anmerkungen

Literatur

Anhang

Zu den Autoren

Wolfgang Buchberger, Geschichts- und Politikdidaktiker, Leiter des Bundeszentrums für Gesellschaftliches Lernen, Pädagogische Hochschule Salzburg

Nikolaus Eigler, Geschichts- und Politikdidaktiker, Leiter des Schwerpunktbereiches „Gesellschaftliches Lernen“ in der Primarstufenausbildung, Pädagogische Hochschule Salzburg

Christoph Kühberger, Geschichts- und Politikdidaktiker, Universitätsprofessor für Geschichts- und Politikdidaktik, Universität Salzburg

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