Zu "Hajo Funke" wurden 4 Titel gefunden

Das alte Denken der Neuen Rechten
Die langen Linien der antiliberalen Revolte
Individuelle Freiheiten, demokratische Werte, Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt stehen weltweit unter Druck. Wer der antiliberalen Bewegung erfolgreich entgegentreten will, muss sich mit ihren Ursachen und ideologischen Mustern auseinandersetzen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen die Gegner der liberalen Demokratie in den Fokus. In den Essays des Bandes werden die langen Linien antiliberalen Denkens von Carl Schmitt, Martin Heidegger und Ernst Jünger bis zu Alain de Benoist und Alexander Dugin für die heutige Debatte aufgearbeitet.
> mehr

17,99 € - 19,90 €
Wutbürger
Politikum 2/2017
In welchem Ausmaß dominieren Wutbürger den politischen und medialen Diskurs? Wie stark wird unsere Sprache davon geprägt? Inwieweit haben sie unser Parteiensystem verändert? Gefährden sie unsere Demokratie?
> mehr

12,80 €
Die Gewalt des Vorurteils
Eine Textsammlung
Vorurteile und Politik sind Geschwister. Mit Vorurteilen wird Politik gemacht, an den Stammtischen und Kathedern, in den Redaktionsstuben und Plenarsälen, bei Sonntagspredigten und Wahlkämpfen. Den Machtlosen machen Vorurteile den Alltag erträglicher, den Mächtigen Politik und Herrschaft leichter. Vorurteile sind der Stoff für Sündenbockpraktiken und Diskriminierungskampagnen, aus Vorurteilen werden Ideologien gezimmert und Geschichtslügen gemacht, mit Vorurteilen werden aber auch Gewalt, Kriege und Völkermord vorbereitet und legitimiert. Im vorliegenden Band sind Texte aus sechs Jahrzehnten zusammengetragen, gegliedert in fünf Kapitel: • Sündenböcke, Autoritarismus und Vorurteil • Antisemitismus – das beständige Vorurteil • Fremdenfeindlichkeit – das aktuelle Vorurteil • Vorurteil, Gewalt und Völkermord • Pädagogische Intervention und Prävention Natürlich kann man die Texte – didaktisch „zubereitet“ – auch im Unterricht, in Kursen und Seminaren einsetzen, gedacht ist der Band aber vor allem als Hintergrund- und Basisinformation für Lehrende in der politischen Bildung, auch für die schreibende und sendende Zunft, schließlich für alle, die mit Politik zu tun haben, sei es aus Bürgersinn, Leidenschaft oder Profession.
> mehr

24,80 €
Lexikon der politischen Bildung
Band 1: Didaktik und Schule
Dieser Band 1 des Lexikons der politischen Bildung führt unterschiedliche Theorierichtungen, Forschungsergebnisse und Entwicklungen in den Schulen zu einem Ensemble zusammen, das nicht nur Kontraste sichtbar macht, sondern auch die Idee des Aufeinanderangewiesenseins von Theorie und Praxis sowie der Theorierichtungen vermitteln möchte. Die Politikdidaktik befindet sich gegenwärtig in einer Phase, in der Diskussionen über Ableitungszusammenhänge aus den Bezugswissenschaften an Bedeutung verlieren. Das frühere Selbstverständnis der Disziplin, die sich als anleitende, theoretisierende Berufswissenschaft verstand, wird zunehmend von theoretischen Bemühungen ergänzt, die den Gegenstandsbereich Politikunterricht sowohl mit beschreibenden und interpretierenden Analysen bearbeiten als auch Verfahren entwickeln, mit denen Gesetzmäßigkeiten von Unterricht herausgefunden werden können. In den letzten Jahren sind somit neue Forschungszusammenhänge und Diskussionsfelder entstanden. Dabei vollzieht sich ein Wandel hin zu einer stärker empirisch forschenden Disziplin. Die Konsistenz und die Reichweite politikdidaktischer Theorieansätze wird getestet und der Prozeß der Wissensgenerierung in den Blick genommen. Parallel dazu läßt sich in der Schule eine zunehmende Konsolidierung des Faches insofern beobachten, als die Zeiten bildungspolitischer Kontroversen über die Einführung des Faches endgültig vorbei zu sein scheinen. Immer häufiger unterrichten ausgebildete Fachlehrerinnen und -lehrer kompetent das im Fächerkanon mehr oder weniger etablierte Schulfach. Die Bedeutung des Lernens für die Demokratie ist inzwischen weitgehend anerkannt. Intentionale politische Bildung in der Schule ist notwendig zur Ergänzung politischer Sozialisation durch andere Institutionen. Trotz z.T. widriger Rahmenbedingungen hat sich in der Schule eine eigenständige Praxiskultur entwickelt. Alltägliche Routine und Erfahrungen begünstigen die Entwicklung von Berufsbildern und befördern die Abkoppelung von theoretischen Diskussionsfeldern. Mit zunehmender Professionalisierung der Politiklehrerinnen und -lehrer wurde die Theorie nur noch zu einem Bezugspunkt unter anderen für das Lehrerhandeln. In der Praxis wurden eigene bewährte Instrumente für den Unterricht entwickelt. Der Prozeß der Verwissenschaftlichung der Politikdidaktik und der Prozeß der Professionalisierung des Lehrerhandelns bringen mit sich, daß Theorie und Praxis sich zwar auseinanderentwickeln, aber zugleich aufeinander bezogen bleiben. Diese Modernisierungsprozesse in Wissenschaft und Praxis darzustellen ist ebenso ein Ziel dieses Bandes wie die Bestandsaufnahme des gemeinsam erarbeiteten Wissens. Die Auswahl der Begriffe soll die Diskussions- und Forschungsfelder in der nötigen Breite präsentieren. Zwar wird unter den zentralen Begriffen im wissenschaftlichen Schrifttum und in der Praxis oftmals Unterschiedliches verstanden, doch sollen die Erläuterungen Benutzerinnen und Benutzer in die Lage versetzen, die Optionen für sich selbst begründet nachvollziehen zu können. Die Autorinnen und Autoren wurden gebeten, zunächst auf die Ideengeschichte des Begriffs einzugehen, sodann die Wirkungsgeschichte darzustellen und schließlich die gegenwärtige Debatte nachzuzeichnen, wobei auch die Ergebnisse der Fachunterrichtsforschung Berücksichtigung finden sollten. Am Ende der Beiträge sind Hinweise auf parallele und weiterführende Artikel zu finden. Dabei wird zur Ergänzung auch auf die beiden anderen Bände verwiesen. Der vorliegende Band, der erste in der Reihe, möchte zum wissenschaftlichen Diskurs in der Politikdidaktik ebenso beitragen wie zum Austausch von Theorie und Praxis. Dagmar Richter/Georg Weißeno
> mehr

14,80 €