Fachbücher im Wochenschau Verlag für politische, historische und ökonomische Bildung
Die WOCHENSCHAU bearbeitet u. a. die globalen Auswirkungen von Konsum und Produktion, wissenschaftliche Modelle sowie Unternehmensziele. Dabei werden vielfältige Methoden und Arbeitsblätter genutzt, u. a. soll ein Blogbeitrag mit KI erstellt werden.
Die Beiträge der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2026 widmen sich Ansätzen, Konzepten, Herausforderungen, Chancen sowie Risiken im Themenfeld KI und Unterricht: Welche KI-Tools existieren für Schule und Unterricht, was zeichnet sie aus, warum lassen sie sich (nicht) empfehlen? Wie ändert sich Lernen und Kompetenzförderung durch KI? Wie können Lehrkräfte erkennen, ob Aufgaben von Schüler*innen selbst oder von der KI erledigt wurden? Wie kommen Critical Digital Literacy und KI zusammen? Wie können Lehrer*innen KI sinnvoll für den Unterricht, Planung und Korrekturen nutzen? Kann KI Diagnostik und individualisiertes Lernen fördern? Wo steht die Forschung zu politischer Bildung, Politikdidaktik und KI?
In diesem Heft beschäftigen sich Schüler*innen mit aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen. Beispielhaft wird die Zollpolitik der USA unter Trump betrachtet und der damit einhergehende Konflikt zwischen Freihandel und Protektionismus analysiert.
Soll zuerst das Klima gerettet oder soziale Belange verbessert werden? Der Autor entpackt das Henne-Ei-Problem der BNE und zeigt, dass Gerechtigkeitsdebatten die SDGs und deren Zielkonflikte in der Unterrichtspraxis vereinen.
Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe im bürgerschaftlichen Engagement. Das Jahrbuch führt in Anlehnung an Zugangshürden (13 Schwellen) im Vierten Engagementbericht hierzu Impulse, Diskursansätze und Debattenbeiträge zusammen.
Mehr als zehn Jahre nach der ersten Ausgabe erscheint der "Monitor politische Bildung an beruflichen Schulen" in einer vollständig überarbeiteten Neuauflage. Auf Grundlage der Erhebung von 2014 und einer Nacherhebung aus den Jahren 2023 bis 2025 bietet der Band eine aktuelle Bestandsaufnahme politischer Bildung an beruflichen Schulen und macht Entwicklungen, Kontinuitäten und neue Herausforderungen sichtbar. Die Neuauflage greift nicht nur zentrale Grundfragen des Feldes erneut auf, sondern erweitert die Perspektive deutlich – unter anderem um Themen wie Partizipation, demokratische Schulkultur, Extremismus, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Damit ist der Band weit mehr als eine Überarbeitung der ersten Auflage: Er ist ein aktueller Beitrag zur Frage, welche Bedeutung politische Bildung in der beruflichen Bildung heute hat und wie sie gestärkt werden kann.
Kita-Sozialarbeit als Handlungsfeld in der frühen Bildung und der Sozialen Arbeit in der Praxis zu profilieren und Arbeitsbereiche professionell zu gestalten – das ist das Anliegen dieses Buches, das sich an Lehre und Praxis gleichermaßen wendet.
Dieses Heft nimmt Rüstungsdynamiken umfassend in den Blick. Die Autor:innen durchleuchten die Krise der Rüstungskontrolle, adressieren Strategien wichtiger Akteure und diskutiert kontrovers neue technologische Herausforderungen im Bereich Rüstungskontrolle wie auch die deutsche (Auf-)Rüstungspolitik.
Lange Zeit galten die USA im Geschichtsunterricht als das leuchtende Beispiel für eine stabile, durch checks and balances austarierte Demokratie. Doch dieses Bild hat tiefe Risse bekommen. Diese Ausgabe widmet sich schwerpunktartig der Frage, warum die Erosion des US-amerikanischen Systems nicht nur ein Thema der Politikwissenschaft, sondern eine Kernaufgabe für den Geschichtsunterricht ist.
Eingeschränkte zivilgesellschaftliche Räume und zunehmender Druck auf Engagement verändern die Bedingungen politischer Öffentlichkeit. Was bedeutet es, wenn Civic Spaces unter Druck geraten? Wie bleibt Zivilgesellschaft handlungsfähig? Diese Ausgabe des Journals geht diesen Fragen nach und beleuchtet, welche Konsequenzen sich daraus für politische Bildung ergeben.
Dieser Band versammelt Beiträge zur Bedeutung von Kritik in Bildung und Wissenschaft. Im Fokus steht, wie kritische Fachlichkeiten Forschung, Unterricht und gesellschaftliche Transformationsprozesse prägen.
Geschlechterdarstellungen in Politiklehrwerken sind bislang wenig untersucht. Diese Dissertation macht stereotype Muster sichtbar und reflektiert deren Bedeutung für die Thematisierung von Geschlechterungleichheiten in der politischen Bildung.
Der reich bebilderte und verständlich geschriebene Band über die frühen Demokratiebewegungen in Südwestdeutschland bietet eine Fülle von Originaldokumenten und thematischen Zugriffen – z. B. Informationen zu einzelnen Regionen, Erinnerungsorten und Akteur:innen sowie deren Familienbiographien. Er ist für den Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aber auch zur privaten Lektüre bestens geeignet.
Themen der Ur- und Frühgeschichte sind in Deutschland und Frankreich Gegenstand zahlreicher Unterrichtsmedien und verschiedener Aneignungsformate der Geschichtskultur. Quellen ferner Vergangenheiten werden darin unter dem Einfluss gegenwärtiger Fragen interpretiert und kontextualisiert. Die so entstehenden Narrationen konstruieren Sinn: für Individuen oder gesellschaftliche Gruppen. Der Band zeigt dies anhand ausgewählter Beispiele überwiegend zur Geschichte und Archäologie der Kelten und der Germanen auf. Dabei wird insbesondere das didaktische Potential deutlich, das sich durch kritisches Reflektieren über das Verhältnis von Quelle und Darstellung im Sach- oder Geschichtsunterricht entfalten kann.
In Krisenzeiten erhält die politische Bildung gerne die Aufgaben der Feuerwehr: Sie soll das Klima retten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und autoritären Entwicklungen zur Rettung der Demokratie entgegenwirken. Wie Akteur*innen der politischen Bildung hiermit umgehen können, diskutieren die Beiträge dieses Sammelbands.
Der Sammelband widmet sich einem unterschätzten Feld historischer Erkenntnis: der analytischen Arbeit mit Anekdoten und Topoi. Die Beiträge zeigen, dass diese verdichteten Erzählformen wertvolle Einsichten in historische Wissensordnungen, Wahrnehmungen und Diskurse eröffnen können. Anhand von Fallbeispielen aus der Osteuropäischen Geschichte untersuchen die Autor:innen, wie Anekdoten und Topoi historische Deutungen prägen – von frühneuzeitlichen Diplomatiepraktiken bis hin zu zeitgenössischen Witzen und medialen Raumdarstellungen. Der Band plädiert dafür, Anekdoten und Topoi als Quellen hi…
Kaum ein Begriff prägt die Selbstbeschreibung demokratischer Gesellschaften gegenwärtig so stark wie der der Polarisierung. Er erscheint als Signatur unserer Zeit, in politischen Debatten ebenso wie in medialen Deutungen und sozialwissenschaftlichen Diagnosen. Doch je selbstverständlicher von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede ist, desto weniger klar wird, was damit eigentlich gemeint ist: ein messbares Auseinanderdriften von Einstellungen, eine verschärfte Wahrnehmung unterstellter Gegensätze, eine affektive Zuspitzung politischer Gegnerschaft oder ein diskursives Phänomen, das die beklagte polarisierte Spaltung selbst mit hervorbringt? Dieses Politikum-Heft setzt der vorschnellen Diagnose eine genauere Betrachtung entgegen. Polarisierung ist kein einheitliches Phänomen, sondern ein Bündel miteinander verschränkter Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Sinnvoller als von der Polarisierung zu sprechen ist es daher, Polarisierungen in den Blick zu nehmen, ihre soziale, kulturelle, affektive, diskursive und institutionelle Ausprägung mit je eigener Logik. Die Autor:innen prüfen empirisch, ob sich Einstellungen tatsächlich voneinander entfernen - oder vor allem deren Wahrnehmung. Sie rekonstruieren, wie politische Akteure, Medien und digitale Öffentlichkeiten Gegensätze kommunikativ verschärfen. Sie analysieren affektive Dynamiken von Misstrauen und politischer Abwertung bis in die Mitte der Gesellschaft hinein. Und sie fragen, wie Parlamente, Wählermärkte und die lokale Demokratie diese Spannungen verarbeiten oder verstärkt unter Druck geraten.Damit zielt das Heft auf eine entscheidende Klärung. Es trennt analytisch, was zu oft verschwimmt: legitimen demokratischen Streit von dysfunktionaler Polarisierung, die Systemvertrauen und Kompromissfähigkeit untergräbt. Für gesellschaftliche Akteure, politische Praxis und politische Bildung liegt darin der eigentliche Gewinn. Denn wer Demokratie verteidigen will, muss zuerst verstehen, was sie gefährdet und was sie ausmacht.
Europa lässt sich als ein offenes Projekt zwischen Idee und politischer Realität verstehen. Dieser Band zeigt, wie Jugendarbeit und Jugendpolitik darin auftauchen – kritisch, vielfältig und im Spannungsfeld von Konflikten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Fake News/Meinungsfreiheit, Umwelt, Gerechtigkeit, Asyl und Religionsfreiheit – diese Themen prägen die heutige Zeit, auch Schüler*innen spüren dies. Im Rahmen eines Projekts der Jungen Akademie hielten Schüler*innen ihre Wahrnehmungen (politischer) Begriffe in Bildern fest. Diese Projektergebnisse sind die Grundlage für das Unterrichtsmaterial dieses Buches zu ausgewählten Artikeln des Grundgesetzes. Darüber hinaus werden Reflexionen zum Projekt und Ideen zur Umsetzung an der eigenen Schule geteilt. Es lohnt sich: Bilder eröffnen neue Zugänge über einen Weg, der im Politikunterricht selten angeboten wird.
Historische Karten eröffnen faszinierende Perspektiven auf Räume und Weltbilder der Vergangenheit. Damit sie im Unterricht mehr leisten als Illustration, liefert das Buch die nötigen Entstehungs- und Nutzungskontexte. Beispiele von der Antike bis zur Neuzeit, passende Textquellen und Arbeitsaufträge stärken Analyse- und Urteilskompetenz im Geschichtsunterricht – digital, quellenbasiert und fächerübergreifend.
Welche impliziten „Spielregeln“ nutzen Jugendliche im Umgang mit Geschichte? Diese Frage untersucht Daniel Fastlabend-Vargas am Beispiel von Deutungsaushandlungen zu Kolonialfotografien anhand kontrastiver Gruppendiskussionen. Auf Grundlage einer praxeologischen Perspektive auf geschichtskulturelle Praktiken werden kontrastive Umgangsweisen sichtbar – von konventions- und kenntnisorientierten bis hin zu lebensweltlichen und gesellschaftskritischen Zugängen. Darüber hinaus rekonstruiert die Studie Spannungsfelder der Deutung von Kolonialgeschichte, des Umgangs mit Perspektivität und der Geschichtsvorstellungen Jugendlicher, aus denen sich Impulse für Theorie und Praxis ableiten lassen.
Mit der Lehrplanreform 2023 wurde für das Fach Geschichte und Politische Bildung in Österreich ein neues Kapitel aufgeschlagen. Kompetenzorientierung, fachliche Konzepte und reflexive Grundbildung bilden den Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung des Faches. Der Band versammelt die Beiträge der 14. Jahrestagung der Gesellschaft für Geschichtsdidaktik Österreich (GDÖ) und bietet Einblicke in aktuelle geschichts- und politikdidaktische Forschung. Neben dem vollständigen Lehrplantext und dem offiziellen Lehrplankommentar behandeln die Beiträge Themen wie Demokratiebildung, historisches und politisches Denken, Wissensbestände, Europabildung sowie innovative empirische Forschungszugänge.
Dieses Buch stellt die Befunde einer repräsentativen Analyse der Zentralabiturprüfung 2022 im Fach Geschichte auf erhöhtem Anforderungsniveau in Niedersachsen vor. Im Mittelpunkt stehen die anspruchsvollste Prüfung im Fach Geschichte sowie die Resultate von knapp 500 Schüler*innen am Ende der Schullaufbahn. Die Studie präsentiert quantitative und qualitative Befunde zur Analyse der Aufgabenstellungen und Erwartungshorizonte sowie zu den Leistungen der Schüler*innen. „Geschichte prüfen“ versteht sich als Diskussionsbeitrag zu Leistungserwartungen und Performanzen der Schüler*innen im Fach Geschichte.
Die Frage, wie mit den nationalsozialistischen Verbrechen umgegangen werden soll, beschäftigt die Politik, die Fachwissenschaften und -didaktiken sowie Kunst und Kultur seit dem Ende der faschistischen Herrschaft. Dieser Band schlägt dazu einen breiten, der historisch-politischen Bildung verpflichteten Zugang vor. Die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah steht somit immer auch mit der Gegenwart in Verbindung. Der Einzelne reflektiert über die eigene Lebenswelt sowie seine Eingebundenheit in wirtschaftliche und gesellschaftliche (Herrschafts-)Strukturen. Zugleich wird er angeregt, die Gesellschaft – demokratisch und den Menschenrechten angemessen – mitzugestalten.




















