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Jugend- & Erwachsenenbildung
Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure instrumentalisieren Zielkonflikte im Natur- und Umweltschutz, um Maßnahmen zu delegitimieren und antidemokratische Narrative zu verbreiten. Die Handreichung bietet dafür klare Gegenstrategien, praxisnahe Bildungsansätze und Hinweise auf Beratungsstellen.
Queere Jugendliche und Erwachsene begegnen pädagogischen Fachkräften in Schulen, Kitas, Jugendhilfe, Sozialer Arbeit und Erwachsenenbildung. Sie stellen Fragen nach Zugehörigkeit, Anerkennung, Schutz und Selbstbestimmung – und treffen dabei oft auf heteronormative Strukturen. Das Praxishandbuch Queerpädagogik zeigt, wie Fachkräfte diesen Spannungsfeldern sicher, reflektiert und praxisnah begegnen können. Die Beiträge verbinden Grundlagenwissen mit Einblicken in queere Lebenswelten und behandeln Themen wie Diskriminierung, Gewalt, Beratung, Netzwerkarbeit, sexuelle Gesundheit und Intersektionalität. Fallbeispiele, Merkkästen und Tools helfen dabei, queersensible Haltung in professionelles Handeln zu übersetzen. Ein fundierter Begleiter für alle, die Vielfalt im pädagogischen Alltag wirksam gestalten wollen.
Klimakrise, Krieg, soziale Ungleichheit und die Normalisierung autoritärer Positionen prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die zweite Ausgabe 2026 untersucht, wie Jugendliche diese gesellschaftlichen Veränderungen erleben und welche Folgen sie für politische Teilhabe, Bildung und Generationengerechtigkeit haben. Die Beiträge beleuchten den Rechtsruck unter jungen Menschen, extrem rechte Identifikationsangebote, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit an Schulen sowie rechte Einflussnahmen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Zugleich richtet die Ausgabe den Blick auf Jugendliche, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Fachbeiträge, Bildungsprojekte und Praxisimpulse zeigen, wie junge Menschen gestärkt, demokratische Handlungsspielräume erweitert und menschenfeindlichen Entwicklungen wirksam begegnet werden kann.
Gesellschaftliche Polarisierung, soziale Ungleichheit und autoritäre Tendenzen rücken Solidarität und Empowerment ins Zentrum politischer Bildung. Dieses Heft fragt, was Gesellschaften zusammenhält und wie politische Handlungsfähigkeit wachsen kann. Die Beiträge führen von rassismuskritischer Jugendbildung über Arbeitswelt und queere Jugendarbeit bis zur Gemeinwesenarbeit. Sie zeigen, wo Selbstermächtigung, Teilhabe und kollektives Handeln zusammenfinden und wo Spannungen bleiben.
Kaum ein Begriff prägt die Selbstbeschreibung demokratischer Gesellschaften gegenwärtig so stark wie der der Polarisierung. Er erscheint als Signatur unserer Zeit, in politischen Debatten ebenso wie in medialen Deutungen und sozialwissenschaftlichen Diagnosen. Doch je selbstverständlicher von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede ist, desto weniger klar wird, was damit eigentlich gemeint ist: ein messbares Auseinanderdriften von Einstellungen, eine verschärfte Wahrnehmung unterstellter Gegensätze, eine affektive Zuspitzung politischer Gegnerschaft oder ein diskursives Phänomen, das die beklagte polarisierte Spaltung selbst mit hervorbringt? Dieses Politikum-Heft setzt der vorschnellen Diagnose eine genauere Betrachtung entgegen. Polarisierung ist kein einheitliches Phänomen, sondern ein Bündel miteinander verschränkter Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Sinnvoller als von der Polarisierung zu sprechen ist es daher, Polarisierungen in den Blick zu nehmen, ihre soziale, kulturelle, affektive, diskursive und institutionelle Ausprägung mit je eigener Logik. Die Autor:innen prüfen empirisch, ob sich Einstellungen tatsächlich voneinander entfernen - oder vor allem deren Wahrnehmung. Sie rekonstruieren, wie politische Akteure, Medien und digitale Öffentlichkeiten Gegensätze kommunikativ verschärfen. Sie analysieren affektive Dynamiken von Misstrauen und politischer Abwertung bis in die Mitte der Gesellschaft hinein. Und sie fragen, wie Parlamente, Wählermärkte und die lokale Demokratie diese Spannungen verarbeiten oder verstärkt unter Druck geraten.Damit zielt das Heft auf eine entscheidende Klärung. Es trennt analytisch, was zu oft verschwimmt: legitimen demokratischen Streit von dysfunktionaler Polarisierung, die Systemvertrauen und Kompromissfähigkeit untergräbt. Für gesellschaftliche Akteure, politische Praxis und politische Bildung liegt darin der eigentliche Gewinn. Denn wer Demokratie verteidigen will, muss zuerst verstehen, was sie gefährdet und was sie ausmacht.
Die Digitalisierung prägt Bildung und Didaktik grundlegend – auch in der ökonomischen Bildung. Der Sammelband beleuchtet systematisch Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen digitaler Entwicklungen. Die Beiträge zeigen, dass Digitalisierung weit über den Einsatz digitaler Technik hinausreicht: Sie verändert epistemische Grundlagen, didaktische Ansätze, Werthaltungen, Rollenbilder und Kompetenzanforderungen. Die Autor*innen thematisieren unter anderem Einstellungen und Kompetenzen von Lehrenden, erweiterte didaktische Möglichkeiten sowie neue Anforderungen, die die Digitalisierung an die ökonomische Bildung stellt.
In Krisenzeiten erhält die politische Bildung gerne die Aufgaben der Feuerwehr: Sie soll das Klima retten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und autoritären Entwicklungen zur Rettung der Demokratie entgegenwirken. Wie Akteur*innen der politischen Bildung hiermit umgehen können, diskutieren die Beiträge dieses Sammelbands.
Geschlechterdarstellungen in Politiklehrwerken sind bislang wenig untersucht. Diese Dissertation macht stereotype Muster sichtbar und reflektiert deren Bedeutung für die Thematisierung von Geschlechterungleichheiten in der politischen Bildung.
Europa lässt sich als ein offenes Projekt zwischen Idee und politischer Realität verstehen. Dieser Band zeigt, wie Jugendarbeit und Jugendpolitik darin auftauchen – kritisch, vielfältig und im Spannungsfeld von Konflikten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe im bürgerschaftlichen Engagement. Das Jahrbuch führt in Anlehnung an Zugangshürden (13 Schwellen) im Vierten Engagementbericht hierzu Impulse, Diskursansätze und Debattenbeiträge zusammen.
Der reich bebilderte und verständlich geschriebene Band über die frühen Demokratiebewegungen in Südwestdeutschland bietet eine Fülle von Originaldokumenten und thematischen Zugriffen – z. B. Informationen zu einzelnen Regionen, Erinnerungsorten und Akteur:innen sowie deren Familienbiographien. Er ist für den Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, aber auch zur privaten Lektüre bestens geeignet.
Dieses Heft nimmt Rüstungsdynamiken umfassend in den Blick. Die Autor:innen durchleuchten die Krise der Rüstungskontrolle, adressieren Strategien wichtiger Akteure und diskutiert kontrovers neue technologische Herausforderungen im Bereich Rüstungskontrolle wie auch die deutsche (Auf-)Rüstungspolitik.
Dieses umfassende Praxishandbuch bietet zahlreiche Ansätze zum Umgang mit antidemokratischen Herausforderungen an und integriert Erfahrungen eines europäischen Projekts. Es enthält 40 interaktive Übungen für die Bildungspraxis.
Komplett aktualisiert und erweitert! „Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen.“ Hanne-Margret Birckenbach beschreibt das Konzept der Friedenslogik – ein alternatives Konzept zur Sicherheitslogik, bei der der Wille zum Frieden durch Rüstung und militärische Drohpotenziale erreicht wird. Dieses Buch macht Mut. Vielseitig und praxisnah ermöglicht es eine verbreiterte Teilhabe. Birckenbach verdeutlicht die Relevanz von Frieden für die Sicherheits- und Menschenrechtspolitik sowie die entwicklungspolitische Zusammenarbeit. Die zweite Auflage enthält u.a. ein neues Kapitel zu einer versöhnungsorientierten Perspektive für die Überwindung von Kolonialität: Birckenbach thematisiert z.B. die Anerkennung des Völkermords an Overherero und Nama vonseiten Deutschlands.
Wofür steht BNE? Wie sehen die Diskurse in verschiedenen Bezugsdisziplinen hierzu aus? Dieses Handbuch bietet einen Überblick über den aktuellen Stand von BNE und ist als Referenzwerk für Wissenschaft und Bildungspraxis konzipiert.
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Das Thema Rente nimmt immer mehr an Fahrt auf. Es wird die sozialpolitische Diskussion der nächsten Jahre dominieren. Der Handlungsdruck steigt, denn der Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter hat begonnen. Erstmals seit 25 Jahren prognostiziert die Bundesregierung einen Anstieg des Rentenbeitragssatzes in den nächsten drei Jahren. Dies allein wird zu einer erheblichen Verschärfung der rentenpolitischen Debatte führen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass der nächsten Bundestagswahl ein Rentenwahlkampf vorausgehen wird.
Wie gelingt gute Kommunikation im Rat? Diese Broschüre gibt Ihnen für Ihre kommunale Arbeit konkrete Werkzeuge an die Hand, wie Sie in Debatten fair streiten, gelassen reagieren und sachlich bleiben – auch in hitzigen Momenten.
Museumskoffer sind eine gute Möglichkeit, den haptischen Aspekt des historischen Lernens und den persönlichen Zugang von Kindern- und Jugendlichen zu Geschichte zu stärken. Der Band eröffnet Museumspädagogen und Lehrern neue Wege der Präsentation von Sachüberresten und deren fruchtbaren Einsatzes im Geschichtsunterricht.Der Band eröffnet Museumspädagogen und Lehrern neue Zugriffe auf die Präsentation von Sachüberresten und auf deren Einsatz im Geschichtsunterricht. Er enthält zudem ein Verzeichnis von Museen, die Museumskoffer anbieten. Zusatzinformationen zu Museumskoffern unter www.museumskoffer.de.



