Zu "Rolf Schörken" wurden 2 Titel gefunden

Geschichte und ihre Didaktik. Ein weites Feld …
Unterricht, Wissenschaft, Alltagswelt
Seit ihrer Konstituierungsphase Anfang der siebziger Jahre hat Gerhard Schneider die „moderne“ Geschichtsdidaktik entscheidend begleitet, geprägt und gestaltet. Stets ging es ihm dabei um die Weiterentwicklung geschichtsdidaktischer Theorie und Praxis. Sein 65. Geburtstag ist darum Anlass, das weite Feld seiner Forschungsschwerpunkte (Geschichte der Geschichtsdidaktik, Geschichte im Unterricht, Geschichtskultur und Erinnerungskultur, außereuropäische Perspektiven) erneut zu vermessen und neue Perspektiven auf Geschichte in Unterricht, Wissenschaft und Alltagswelt zu zeigen.
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Gewinner und Verlierer
Martin Schulze Wessel: Gewinner und Verlierer Der Autor beleuchtet einige wichtige Aspekte des Mottos der diesjährigen Historikertages „Gewinner und Verlierer“. Die Rede davon gehört seit der Antike zum Kernbestand historischen Geschehens, heute ergänzt um Prozesse der Modernisierung, Urbanisierung und Globalisierung. Gewinner und Verlierer gibt es nicht nur in der Ereignisgeschichte, auch in der Deutungsgeschichte. Eine Behandlung des 1. Weltkrieges und seiner Folgen ist besonders aufschlussreich, erweisen sich doch Kriegsgewinner wie Frankreich und England langfristig als Verlierer, während die neu entstehenden Staaten in Ost- und Südosteuropa sich als Gewinner fühlen können. Doch bedeutsamer als eine Gewinnergeschichte für die Geschichtswissenschaft wie gesellschaftlich/staatliche Bewusstseinsentwiclung erweist sich eine Behandlung der Verlierer. Martin Schulze Wessel: Winners and Losers The author highlights several relevant aspects of the motto of this year's Historikertag: “Winners and Losers”. The talk of it has been a key constituent of historical occurrences ever since antiquity and has lately seen an addition in procedures of modernization, urbanization and globalization. Winners and losers do not only exist in the history of events, but also in the history of interpretation. Dealing with the First World War and its consequences is especially instructive since winners like France and England would turn out as losers in the long run whereas the newly emerging countries in Eastern and Southern Europa can feel like winners. With regard to historiography as for the development of social/political consciousness, the treatment of losers proves even more significant than a history of winners. Rolf Schörken: Erinnerungen an die HJ-Erziehung Der Autor reflektiert seine Kindheits- und Jugendlichenerinnerungen, bruchstückhaft für die Zeit als fünfjähriger „Pimpf“, differenziert für die Zeit beim Jungvolk, der HJ und als Luftwaffenhelfer. Er bietet eine problemorientierte Darstellung der politischen Gefühlslandschaft seiner Kinderzeit und Jugend, bei der auch die Bedeutung der Leitwörter des NS-Regimes (Fahne, Ehre, Führer, Vaterland, Kameradschaft, Großdeutschland, Das Reich, Volk) aus der Sicht der damals Betroffenen kritisch dargestellt werden, gefolgt von der Behandlung „jugendlicher Feindbilder“ sowie den Erfahrungen und Lernprozessen des 15-jährigen Luftwaffenhelfers („Lernen der letzte Dreck zu sein“). Der Autor verbindet dabei die Perspektive von damals mit der Weiterentwicklung von Sehweisen des Geschehens bis heute. Rolf Schörken: Memories of Hitler Youth-Education The author reflects his childhood and juvenile memories – fragmentary in the case of the five-year-old “Pimpf”, and more complex for the times at the Jungvolk, the Hitler Youth and as Luftwaffe auxiliary personnel. He offers a problem-oriented account of the (political) emotional landscape of his childhood and youth, which also echos the meaning of key terms of the National Socialist Regime (flag, honour, Führer, fatherland, comradeship, Greater Germany, the Reich, the German people) from the perspective of then affected youths. He continues with the treatment of “juvenile enemy stereotypes” as well as the experiences and processes of learning of a 15-year-old Luftwaffe auxiliary soldier (“learning to be the ultimate scum”). The author connects the scope of that time with the development of perspectives up to the present day. Hans-Christof Kraus: Neues zur Urkatastrophe. Aktuelle Veröffentlichungen zum Ersten Weltkrieg Der Autor behandelt 24 aktuelle Veröffentlichungen (eins von 2006, 3 aus 2011, 20 von 2013-14) zum Ersten Weltkrieg als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Dabei wird deutlich, dass von einer jüngeren Historikergeneration, die Fischer-Thesen zunehmend kritisch gesehen werden. Hans-Christof Kraus: News on the Great Seminal Catastrophe. Current Publications on the First World War The author reviews 24 contemporary publications on the First World War as the great seminal catastrophe of the 20th century (one publication from 2006, three from 2011, 20 published during the last two years). His observations reveal that a younger generation of historians regard F. Fischer's theses on the German war guilt (Germany's key debate on the war in the sixties) more and more critically.
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