Der Nahostkonflikt in der Neuzeit
- von
- Stefan Endres
Der Nahostkonflikt ist einer der zentralen Konflikte der Moderne. Ihn in seiner Gesamtheit mit allen historischen Wurzeln zu überblicken, ist beinahe unmöglich. Dieses Heft erleichtert den Einstieg in ein Thema mit hoher Relevanz für die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kern des Konflikts, nämlich der Auseinandersetzung zwischen Arabern und Juden um Palästina, insbesondere seit der Staatsgründung Israels 1948. Das Heft versammelt zahlreiche Materialien, die Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit dem Thema aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen. Nach einem kurzen Abr…
| Bestellnummer: | 40937 |
|---|---|
| EAN: | 9783734409370 |
| ISBN: | 978-3-7344-0937-0 |
| Format: | Broschur |
| Reihe: | Geschichtsunterricht praktisch |
| Erscheinungsjahr: | 2020 |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 24 |
- Beschreibung Der Nahostkonflikt ist einer der zentralen Konflikte der Moderne. Ihn in seiner Gesamtheit mit allen historischen Wurzeln zu… Mehr
- Inhaltsübersicht Einleitung Der Zionismus – Lösung eines Konflikts in der Neuzeit? Die Politik der britischen Besatzungsmacht – aus einem Gus… Mehr
- Autor*innen Stefan Endres ist Studiendirektor (Geschichte, Deutsch, Sozialkunde) am Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer; Arbeitsschwerpunkte:… Mehr
Der Nahostkonflikt ist einer der zentralen Konflikte der Moderne. Ihn in seiner Gesamtheit mit allen historischen Wurzeln zu überblicken, ist beinahe unmöglich. Dieses Heft erleichtert den Einstieg in ein Thema mit hoher Relevanz für die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kern des Konflikts, nämlich der Auseinandersetzung zwischen Arabern und Juden um Palästina, insbesondere seit der Staatsgründung Israels 1948.
Das Heft versammelt zahlreiche Materialien, die Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit dem Thema aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen. Nach einem kurzen Abriss zur direkten Vorgeschichte anhand zeitgenössischer Quellen setzen die Arbeitsblätter mit der Gründung des Staates Israel ein und reichen bis in die Gegenwart.
** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Einleitung
Der Zionismus – Lösung eines Konflikts in der Neuzeit?
Die Politik der britischen Besatzungsmacht – aus einem Guss?
UN-Teilungsplan 1947 und Staatsgründung Israels 1948 – wie passt das zusammen?
Der Unabhängigkeitskrieg 1948 und seine Folgen
Die Gründung der PLO (ab 1964)
Nach Sechstage-Krieg 1967 und Jom-Kippur-Krieg 1973 – Krieg oder Frieden?
Der „Camp-David-Prozess“ 1978/79 – eine Lösung mit Zukunft?
Der Nahostkonflikt in den frühen 80er Jahren – Arafat gegen Rabin
Der Nahostkonflikt ab dem Ende der 80er Jahre – neue politische Strukturen auch vor Ort
Die Situation des Jahres 2002 – eine biperspektivische Zwischenbilanz
Prioritätenspiel zur Interessenlage im Palästinakonflikt seit Bau des „Schutzwalls“
Die Palästinenser setzen auf Diplomatie
Die aktuelle Situation – ein Ausblick, ein Traum und ein neues Angebot
Vergleich des Nahostkonflikts mit dem Dreißigjährigen Krieg
Kursarbeit
Schriftliche Überprüfung
Erwartungshorizonte
Auswahlbibliographie
Stefan Endres ist Studiendirektor (Geschichte, Deutsch, Sozialkunde) am Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer; Arbeitsschwerpunkte: Regionalgeschichte, Fachdidaktik
Geschichtsunterricht praktisch
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das vorliegende Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Nama-Krieges nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Aktuelle Debatten, wie etwa mögliche deutsche Entschädigungsleistungen, schließen das Heft und fordern die Schüler*innen zu begründeten Werturteilen auf. Die zweite Auflage ist sprachlich aktualisiert und um neue Unterrichtsmaterialien ergänzt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Bis heute schwelt eine Debatte darüber, welchen Anteil „Versailles“ am Niedergang der Weimarer Republik hatte: Die Frage nach den Zusammenhängen zwischen 1919, 1933 und 1939 – sowohl als reale Belastung wie auch als „psychologische, propagandafähige Potenz“ – ist aktuell. Weil die Pariser Vorortverträge auch kulturübergreifende, globale und universale Phänomene und Sachverhalte („14 points“, „League of Nations“) umfassen und dabei zugleich eine britische, amerikanische und französische Perspektive auf eine wichtige Epoche der deutschen Geschichte ermöglichen, eignet sich das Thema wie nur wenige andere ganz besonders für den bilingualen Geschichtsunterricht oder auch als bilinguales Modul im regulären Unterricht.** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!