China im 20. Jahrhundert
- von
- Peter Lautzas
Kaum ein anderes Land hat im 20. Jahrhundert eine so wechselvolle Geschichte durchlebt wie China: 1911 endet das seit 221 v.Chr. bestehende Kaisertum. Es folgt die Militärdiktatur Chiang Kai-sheks, die Gewaltherrschaft Mao Zedongs und ab den 1970er Jahren der Aufschwung mit der Einführung einer Sozialistischen Marktwirtschaft mit gigantischen wirtschaftlichen Wachstumsraten. In der globalisierten Welt von heute ist China politisch und ökonomisch einer der Hauptakteure und wird weiter ein Einfluss gewinnen. Schülerinnen und Schüler wissen allerdings kaum etwas über das ferne Land mit seiner fr…
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| Bestellnummer: | 40030 FF |
|---|---|
| EAN: | 9783734400308 |
| ISBN: | 978-3-7344-0030-8 |
| Format: | Broschur |
| Reihe: | Geschichtsunterricht praktisch |
| Erscheinungsjahr: | 2014 |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 24 |
- Beschreibung Kaum ein anderes Land hat im 20. Jahrhundert eine so wechselvolle Geschichte durchlebt wie China: 1911 endet das seit 221 v.… Mehr
- Inhaltsübersicht Fachwissenschaftliche Einordnung Didaktische und methodische Hinweise Der Untergang des Kaiserreichs (1898-1911) Die Zeit de… Mehr
- Autor*innen Dr. Peter Lautzas (*1941), Historiker und Pädagoge Langjähriger Lehrer am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz sowie… Mehr
Kaum ein anderes Land hat im 20. Jahrhundert eine so wechselvolle Geschichte durchlebt wie China: 1911 endet das seit 221 v.Chr. bestehende Kaisertum. Es folgt die Militärdiktatur Chiang Kai-sheks, die Gewaltherrschaft Mao Zedongs und ab den 1970er Jahren der Aufschwung mit der Einführung einer Sozialistischen Marktwirtschaft mit gigantischen wirtschaftlichen Wachstumsraten. In der globalisierten Welt von heute ist China politisch und ökonomisch einer der Hauptakteure und wird weiter ein Einfluss gewinnen. Schülerinnen und Schüler wissen allerdings kaum etwas über das ferne Land mit seiner fremden Kultur.
Das vorliegend Heft gewährt einen ersten Einblick in Chinas dramatische Geschichte der letzten 100 Jahre. Anhand zahlreicher Materialien wird Chinas Weg vom Ende des Kaiserreichs, über Bürgerkrieg und kommunistische Revolution, bis in die Gegenwart hinein nachgezeichnet. Besondere Beachtung finden dabei die neuen und alten Probleme und Konflikte um Korruption, Energieversorgung, Umweltschäden, soziale Sicherheit, Wohlstandsgefälle und Menschenrechte die das Land trotz aller Erfolge beschäftigen.
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Fachwissenschaftliche Einordnung
Didaktische und methodische Hinweise
Der Untergang des Kaiserreichs (1898-1911)
Die Zeit der Republik (1911-1949)
China unter Mao Zedong (1949-1976)
China im Zeichen der Sozialistischen Marktwirtschaft (ab 1978)
Vorschlag für eine Leistungskontrolle
Materialien und Literatur
Dr. Peter Lautzas (*1941), Historiker und Pädagoge
Langjähriger Lehrer am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz sowie Regionaler Fachberater bei der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz;
Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) und Mitglied des Ausschusses der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) 2002-2012; Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des VGD 1986-2001, seit 2009 Ehrenvorsitzender;
Referent im Bildungsministerium Rheinland-Pfalz 1974-1977; Mitarbeiter in einer Reihe von Landes- und Bundesgremien und -kommissionen, zahlreiche Veröffentlichungen, Träger des Bundesverdienstkreuzes
Geschichtsunterricht praktisch
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das vorliegende Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Nama-Krieges nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Aktuelle Debatten, wie etwa mögliche deutsche Entschädigungsleistungen, schließen das Heft und fordern die Schüler*innen zu begründeten Werturteilen auf. Die zweite Auflage ist sprachlich aktualisiert und um neue Unterrichtsmaterialien ergänzt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Bis heute schwelt eine Debatte darüber, welchen Anteil „Versailles“ am Niedergang der Weimarer Republik hatte: Die Frage nach den Zusammenhängen zwischen 1919, 1933 und 1939 – sowohl als reale Belastung wie auch als „psychologische, propagandafähige Potenz“ – ist aktuell. Weil die Pariser Vorortverträge auch kulturübergreifende, globale und universale Phänomene und Sachverhalte („14 points“, „League of Nations“) umfassen und dabei zugleich eine britische, amerikanische und französische Perspektive auf eine wichtige Epoche der deutschen Geschichte ermöglichen, eignet sich das Thema wie nur wenige andere ganz besonders für den bilingualen Geschichtsunterricht oder auch als bilinguales Modul im regulären Unterricht.** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!