Peter Ustinov – Humanist, Weltbürger, Humorist

herausgegeben von
Hannes Swoboda
unter Mitarbeit von
Wolfgang Benz, Michael Daxner, Friedrich Gehart, Heidi Grobbauer, Michael Häupl, Eva Kalny, Robert Knight, Michael Ludwig, Manfred Nowak, Imke Steimann, Hannes Swoboda, Ali Tasbasi, Igor Ustinov

Sir Peter Ustinov erkannte im Vorurteil einen „[…] Schurken, womöglich den größten Schurken in der Geschichte von uns Menschen“. Rollen in zahlreichen Filmen wie in Quo Vadis und Spartacus verdankt Sir Peter seinen Weltruhm als Schauspieler, doch was ihn vor allem auszeichnet, ist sein Engagement als Humanist und Weltbürger. Mit dieser Sammlung von Texten soll Sir Peters humanistische Haltung und sein Einsatz gegen Vorurteile gewürdigt werden.

Dieser Titel erscheint voraussichtlich im Mai 2022

Bestellnummer: 41418
EAN: 9783734414183
ISBN: 978-3-7344-1418-3
Reihe: Sir Peter Ustinov Institut
Erscheinungsjahr: 2022
Seitenzahl: 80
Produktinformationen
Sir Peter Ustinov erkannte im Vorurteil einen „[…] Schurken, womöglich den größten Schurken in der Geschichte von uns Menschen“. Rollen in zahlreichen Filmen wie in Quo Vadis und Spartacus verdankt Sir Peter seinen Weltruhm als Schauspieler, doch was ihn vor allem auszeichnet, ist sein Engagement als Humanist und Weltbürger. Mit dieser Sammlung von Texten soll Sir Peters humanistische Haltung und sein Einsatz gegen Vorurteile gewürdigt werden.
Inhaltsübersicht
100 Jahre Peter Ustinov. Seine mahnenden Worte sind heute immer noch aktuell.
Grußwort von Michael Ludwig

Sir Peters geistiger Widerstand gegen den Antihumanismus.
Grußwort von Michael Häupl

Wer neue Antworten will, muss neue Fragen stellen.
Grußwort von Ali Taşbaşı

Zum hundertsten Geburtstag von Peter Ustinov
von Hannes Swoboda

Quite an anniversary
von Igor Ustinov

Hannes Swoboda
Antisemitismus, MuslimInnenfeindlichkeit und Rassismus 
Zur aktuellen europäischen Diskussion über Vorurteile 

Friedrich Gehart
Gründung des Sir Peter Ustinov Instituts in Wien

Wolfgang Benz
Für eine bessere Welt: Vorurteile erkennen, erklären und bekämpfen
Ein Vermächtnis Peter Ustinovs

Manfred Nowak & Imke Steimann
Kinder als Akteure globaler Bewegungen

Michael Daxner
Weltbürger brauchen Wissenschaft und Bildung
Anhand aktueller Situationen erörtert

Eva Kalny
Global Citizenship Bildung für Zeiten globaler Pandemien
Ein Versuch in fünf Schritten

Heidi Grobbauer
Global Citizenship Education – mit Bildung Grenzen überschreiten

Robert Knight
The winding ways of Tolerance
Autor*innen
Prof. Dr. Wolfgang Benz,
Historiker, bis März 2011 Professor und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, Gastprofessuren u. a. in Australien, Bolivien, Nordirland, Österreich und Mexiko. Herausgeber und Mitherausgeber von Buchreihen und Zeitschriften. Mitglied des PEN, zahlreiche Publikationen zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, zu Nationalsozialismus, Antisemitismus und Problemen von Minderheiten. Zuletzt: Im Widerstand: Größe und Scheitern der Opposition gegen Hitler (2019); Alltagsrassismus. Feindschaft gegen „Fremde“ und „Andere“ (2019); Streitfall Antisemitismus. Anspruch auf Deutungsmacht und politische Interessen (Hg., 2020); Vom Vorurteil zur Gewalt. Politische und soziale Feindbilder in Geschichte und Gegenwart (2020); Deutsche Herrschaft. Nationalsozialistische Besatzung in Europa und die Folgen (Hg., 2021).

Prof. Dr. Michael Daxner,
ehem. Universitätspräsident der Universität Oldenburg, Professor für Soziologie a.D., Schwerpunkte Hochschulforschung, Jüdische Studien und Konfliktforschung, SFB 700 der FU Berlin: Schwerpunkte v.a. Kosovo und Afghanistan. Zurzeit Honorarprofessor an der Universität Potsdam.

Dr. Friedrich Gehart
wurde 2002 von Sir Peter eingeladen, ihm bei der Gründung des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nach der Gründung im Jahre 2003 war er Stellvertreter von Sir Peter als Vorsitzender des Vorstands und nach dessen Ableben im Jahre 2004 bis 2014 dessen Nachfolger in dieser Funktion. Von Friedrich Gehart wissen wir, dass Sir Peter die Aufgabenstellung des Instituts für ihn als Humanisten für dauerhaft gültig angesehen hat und jede Generation die Schwerpunkte auf die aktuelle Problematik lenken muss. 

Dr.in Heidi Grobbauer
ist Geschäftsführerin von KommEnt – Gesellschaft für Kommunikation, Entwicklung und dialogische Bildung, Mitglied im Leitungsteam des Universitätslehrgangs Global Citizenship Education und Vorsitzende der Strategiegruppe Globales Lernen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Politische Bildung, Globales Lernen/Global Citizenship Education. 

Dr. Michael Häupl
ist Biologe und ehemaliger Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Seit 2018 im Ruhestand, seit 2001 Präsident des WWTF, seit 2020 Vorsitzender der Volkshilfe Wien. Publikationen im Fachbereich und zu ausgewählten Themen der Politik, der Stadtentwicklung, der Ökologie und der Demokratie. 

Prof. Dr.in Eva Kalny
ist Professorin für Soziologie an der Hochschule Esslingen. Sie war zuvor an der Leibniz Universität Hannover und der Universität Wien tätig, wo sie unter anderem die Sir Peter Ustinov Gastprofessur innehatte. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Menschenrechte, soziale Ungleichheit und postkoloniale Machtverhältnisse. 

Dr. Robert Knight
ist Honorary Senior Research Fellow am Institute of Advanced Studies, University College London. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Britische Außenpolitik im Kalten Krieg, Antisemitismus in der Zweiten Österreichischen Republik, Minderheitenpolitik und Assimilation in Kärnten. Im Sommersemester 2019 lehrte er als Peter Ustinov Professor an der Universität Wien. 

Dr. Michael Ludwig
ist Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der SPÖ Wien und Mitglied des SPÖ-Bundesparteivorstandes. In weiteren Funktionen ist er als Präsident des Öst. Städtebundes, Vorsitzender des Kreisky-Archives und Mitglied des Bundesvorstandes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus u. aktiver Antifaschist/inn/en tätig. 

Prof. Manfred Nowak
ist Professor für Menschenrechte und Leiter des Vienna Master of Arts in Human Rights an der Universität Wien und Generalsekretär des Global Campus of Human Rights in Venedig, eines Netzwerks von 100 Universitäten, die sieben Master-Programme zu Demokratie und Menschenrechten in allen Weltregionen durchführen. Seit März 2021 leitet er auch einen Master of Arts in Applied Human Rights an der Universität für Angewandte Kunst. Als langjähriger UN-Experte beschäftigte er sich vor allem mit dem erzwungenen Verschwindenlassen, der Folter und in einer kürzlich erschienenen globalen Studie mit dem Freiheitsentzug von Kindern. Im Sir Peter Ustinov Institut ist er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats. 

Imke Steimann
ist persönliche Referentin des Generalsekretärs des Global Campus of Human Rights in Venedig, Italien. Zuvor hat sie für die Münchner Sicherheitskonferenz gearbeitet und weitere Arbeitserfahrung an der deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York sowie bei der NGO Child Soldiers International gesammelt. Imke Steimann hat ihren Master in Human Rights an der Universität Wien und ihren Bachelor in Liberal Arts and Sciences an der Universität Freiburg absolviert. Ihr Forschungsinteresse liegt am Schnittpunkt von Sicherheitspolitik und Menschenrechten, besonders im Bereich Kinderrechte und der Situation von Kindern in bewaffneten Konflikten.  

Dr. Hannes Swoboda
war von 1996 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments. Zwischen 2012 und 2014 war er Fraktionsvorsitzender der SPE. Heute ist Hannes Swoboda Vorstandsvorsitzender des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen und Präsident des International Institute for Peace. 

Ali Taşbaşı
ist 2021 nach langjähriger Unterstützung im Stiftungsrat zum Vorstandsmitglied der Sir Peter Ustinov Stiftung bestellt worden. Als gemeinnützige Stiftung unterstützt diese bereits seit über 20 Jahren Kinder aus bildungsfernen Familien auf der ganzen Welt durch den Zugang zu Bildung und die Förderung ihrer Kreativität. Eine gute Ausbildung sieht der studierte Politikwissenschaftler als wichtige Grundlage für Autonomie und freie Persönlichkeitsentwicklung und nimmt sich mit der Stiftungsarbeit daher einer persönlichen Herzensangelegenheit an. Als Gründer und Geschäftsführer der Corporate Finance Beratung ROOTS Advisory in Frankfurt/M. verfügt Ali Taşbaşı über langjährige Erfahrungen in der Wirtschaft, internationalen Märkten und Kulturen. 

Igor Ustinov,
Artist Sculptor, Inventor, International Patent Owner. Co/founder and board member of the Sir Peter Ustinov Institute Vienna, chairman of the Sir Peter Ustinov foundation Frankfurt, Chairman & founder of www.perjudiceawareness. com forum Lausanne, also board member of windsofhope foundation, Carène foundation, Pro Valat foundation for environmental issues. And Sir Peter Ustinov’s son.

Sir Peter Ustinov Institut

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12,90 €
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Prävention und Bildung im Kindes- und Jugendalter
Vorurteilen begegnen, Toleranz stärken
Der Band bietet einen Überblick zu Theorie und Praxis der Prävention und Bildung im Bereich der Toleranzförderung und Vorurteilsprävention. Neben Erkenntnissen zur Sozialentwicklung werden konkrete Projekte aus der Präventionspraxis geschildert.
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17,99 €
Krise der Demokratie - Demokratie in der Krise?
Gesellschaftsdiagnosen und Herausforderungen für die politische Bildung
In diesem Band wird das viel diskutierte Phänomen der "Krise der Demokratie" aus der Perspektive verschiedener Fachwissenschaften analysiert. Ausgehend von dem Begriff einer "multiplen Krise" befassen sich die Beiträge mit (sozio)ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der aktuellen Krise. Prominente Autor*innen gehen der Frage nach, welchen Einfluss der Neoliberalismus auf Demokratie und Menschenrechte hat und wie sich die Entwicklung vom Neoliberalismus hin zum Illiberalismus vollzogen hat. Daran anknüpfend werden Tendenzen des Autoritarismus sowie Ideologie und Strategie der populistischen und extremen Rechten in Zeiten der 'multiplen Krise' beleuchtet. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, welchen Beitrag politische Bildung zur Überwindung der Krise der Demokratie leisten kann. Diese Fragen werden von ausgewiesenen politischen Bildner*innen nicht nur auf theoretischer Ebene diskutiert, sondern anhand konkreter Praxisbeispiele illustriert.
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22,99 € - 28,90 €
Humane Einwanderungspolitik – ist sie zu schaffen?
Von der Ankunft über die Teilhabe zur Integration
Einst Antisemitismus, jetzt Anti-Migranten-Stimmung: Abwehr und Hass behindern zukunftsorientiertes und humanes Handeln. Integrations­bereitschaft Neuankommender bedarf des Integrationswillens der aufnehmenden Gesellschaft. Dies ist möglich und in Gesellschaften wie der kanadischen aktive Praxis. „Wir schaffen es nicht“ führt zu Stillstand, Passivität und Angst. Aktive Gestaltungsbereitschaft ist gefordert, von Einzelnen, auf gesellschaftlicher Ebene, von Politiker_innen. Die Autor_innen zeigen Möglichkeiten guten Zusammenlebens von Ankunft und Aufnahme über Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt bis zu voller Teilhabe und Teilnahme.
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18,99 € - 22,90 €
Toleranz und Radikalisierung in Zeiten sozialer Diversität
Beiträge aus Psychologie und Sozialwissenschaften
Vorurteile, Radikalisierung und Extremismus sind aktuell drängende Probleme in nahezu allen Gesellschaften. Der vorliegende Band beinhaltet psychologische und andere sozialwissenschaftliche Beiträge von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit den Grundlagen und Möglichkeiten einer wirksamen Prävention dieser Probleme und der Förderung von Toleranz befassen. Die Arbeiten verstehen sich damit als Beitrag zu einer toleranten Gesellschaft, die soziale und kulturelle Diversität nicht als Problem, sondern als Errungenschaft begreift.
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15,99 € - 19,90 €
Vom Alltagskonflikt zur Massengewalt
In den zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss dieses Sammelbands werden die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dargestellt. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten. Die Genese von Ressentiments, die Rolle von Minderheiten, Verlust- und Bedrohungsängste in der Mehrheit, die Eskalation von Feindbildern in öffentlicher Gewalt wird im Band ebenso thematisiert wie Abwehrstrategien gegen „Fremde“ oder „Andere“. Erklärtes Ziel ist es, Ursachen aktueller Konflikte zu erkennen und Lösungen zu finden.
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Europa – Hoffnung und Feindbild
Die Friedensnobelpreisträgerin EU hat in der Vergangenheit maßgeblich zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, von Demokratie und Menschenrechten beigetragen. Doch das Hoffnungsprojekt Europäische Union ist ins Stocken geraten und wird von seinen Bürgern mit wachsender Skepsis betrachtet. Täglich erhalten wir neue Nachrichten zu Eurokrise, Griechenlandkrise oder Flüchtlingskrise. Europa polarisiert und lässt niemanden kalt. Während die EU für die einen Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben ist, steht sie für die anderen als Synonym für den „Moloch Brüssel“, wo regulierungswütige Beamte und Politiker abgehobene Entscheidungen treffen. Dieses Buch beleuchtet die vielen Facetten der Wahrnehmung und der aktuellen Diskussion über Europa. Ausgehend von der kriegerischen Geschichte des Kontinents, die heute noch unsere europäische Identität prägt, über die Dynamik der EU-Integration bis hin zur Euroskepsis und dem ambivalenten Verhältnis zwischen den USA und der EU gehen bekannte Wissenschaftler und Politiker den Chancen und Grenzen der Idee „Europa“ auf den Grund.
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9,99 € - 12,80 €
Ressentiment und Konflikt
Vorurteile und Feindbilder im Wandel
Islamophobie, Europaskepsis, Antisemitismus – Welche Vorurteile und Feindbilder drücken unserer Zeit den Stempel auf? Anlässlich des zehnjährigen Bestands des Ustinov Instituts fand eine wissenschaftliche Konferenz zu diesem Thema statt. Das vorliegende Buch fasst die Ergebnisse der Tagung zusammen.
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Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen
Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I
Das Handbuch „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ will Lehrkräften der Sekundarstufe I helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen. Als Arbeitsbehelf für den deutschsprachigen Raum setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten Lehrer/innen und Fachwissenschaftler/innen erarbeitet.
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