Geschichtsdidaktik in der Debatte

Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs

von
Thomas Must, Jörg van Norden, Nina Martini (Hg.)
unter Mitarbeit von
Michele Barricelli, Sebastian Barsch, Juliane Brauer, Jürgen Gunia, Reinhold Hedtke, Britta Hochkirchen, Carlos Kölbl, Andreas Körber, Philipp McLean, Ulrike Preusser, Kathrin te Poel, Jörg van Norden

Geschichtsdidaktik braucht den Dialog mit anderen Wissenschaften. Selbstgenügsame Isolation wäre der Weg in Bedeutungslosigkeit und Stillstand. Der vorliegende Band will diesen Dialog befördern: Zu einem zentralen Begriff der Disziplin äußern sich je ein*e Kolleg*in aus der Geschichtsdidaktik und aus der zugehörigen Wissenschaftsdomäne. Neben viel Übereinstimmung zeichnen sich dabei immer auch deutliche Kontroversen ab – bisweilen schmerzhaft, aber stets bereichernd. Die andere Sicht auf liebgewonnene Überzeugungen regt an, sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. „Geschichtsdidaktik im D…

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Bestellnummer: 41408
EAN: 9783734414084
ISBN: 978-3-7344-1408-4
Reihe: Geschichtsdidaktik theoretisch
Erscheinungsjahr: 2022
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 200
Produktinformationen
Geschichtsdidaktik braucht den Dialog mit anderen Wissenschaften. Selbstgenügsame Isolation wäre der Weg in Bedeutungslosigkeit und Stillstand. Der vorliegende Band will diesen Dialog befördern: Zu einem zentralen Begriff der Disziplin äußern sich je ein*e Kolleg*in aus der Geschichtsdidaktik und aus der zugehörigen Wissenschaftsdomäne. Neben viel Übereinstimmung zeichnen sich dabei immer auch deutliche Kontroversen ab – bisweilen schmerzhaft, aber stets bereichernd. Die andere Sicht auf liebgewonnene Überzeugungen regt an, sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. „Geschichtsdidaktik im Dialog“ ist das Ergebnis interdisziplinärer Verständigung und Auseinandersetzung und ermutigt dazu, diesen Prozess weiterzuführen.
Inhaltsübersicht

Vorwort


 I. Bilder

Jörg van Norden: Bilder können nicht reden, sind aber dennoch wichtig für uns!

Britta Hochkirchen: Bilder können nicht reden, sie zeigen. Das zu verstehen, will gelernt sein

 

II. Erinnerungskultur

Juliane Brauer: Erinnerungskultur

Carlos Kölbl: Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur. Psychologische Annotationen

 

III. Historisch-politische Bildung

Philipp McLean: Kritisches politisches Denken braucht kritisches historisches Denken. Oder über das Zusammenspiel historischer und politischer Bildungsbemühungen bei der Förderung einer emanzipativ verstandenen Mündigkeit

Reinhold Hedtke: Fördert kritisches historisches Denken die Kritik in der politischen Bildung?

 

IV. Inklusion

Sebastian Barsch: Inklusion zwischen Sonderpädagogik und Fachdidaktik

Kathrin te Poel: Über das Inkludiert-Werden von Inklusion oder wie eine Reform innerhalb bestehender Strukturen re-reformiert wird

 

V. Kompetenzorientierung

Andreas Körber: Kompetenzorientierung – eine Sackgasse? Nein!

Jürgen Gunia: ‚Selbst vernünftig Geschichte(n) denken‘? Zur Kompetenzorientierung nach Andreas Körber – Ein Blindflug mit Bodenkontakt

 

VI. Narrativit

Michele Barricelli: Narrativität. Begründung, Herleitung, Bedeutung

Ulrike Preusser: Narrativität aus literaturdidaktischer Perspektive oder: Geschichten sind (nicht nur) Narration

 

Herausgeber*innen und Autor*innen

Autor*innen
Thomas Must, Dr. Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter für Didaktik der Geschichte, Universität

Bielefeld Jörg van Norden, Dr., Professor für Didaktik der Geschichte, Universität Bielefeld Nina

Martini, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Didaktik der Geschichte, Universität Bielefeld

Geschichtsdidaktik theoretisch

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Verlust der Vergangenheit
Historische Erkenntnis und Materialität zwischen Wiedererkennen und Befremden
Helfen uns materielle Gegenstände aus der vermeintlich guten alten Zeit, uns ein Bild von der Vergangenheit zu machen? Dieser Band erörtert, welche Rolle materielle Überreste und ihre Handhabung für historisches Denken spielen. Er greift dazu auf Technikgeschichte, Anthropologie, Kognitionspsychologie sowie Geschichtstheorie zurück und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass Neugier ein zentraler Faktor historischen Denkens ist. Vergangenheit als das Fremde, das diese Neugier auslöst, geht in ihrer narrativen Aneignung verloren. Dieser gerade für Historiker*innen schmerzhafte Verlust aber hat Bildungswert. Er nimmt der Gegenwart ihre Alternativlosigkeit und eröffnet damit den Möglichkeitsraum, Zukunft zu gestalten.
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Historische Erfahrung
Was ist eigentlich historische Erfahrung? Mal wird sie zur Grundlage historischen Denkens gemacht, mal wird in Frage gestellt, dass es sie überhaupt gibt. Obwohl geschichtsdidaktisch bedeutsam, ist nicht recht klar, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Der Sammelband will diese Lücke schließen, indem er historische Erfahrung als Begriff sowie von ihrem medialen Kontext her, ihrem emanzipatorischen Charakter und ihren Berührungspunkten zu Zeit und Raum kritisch beleuchtet.
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Geschichtsdidaktik in der Debatte
Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs
Geschichtsdidaktik braucht den Dialog mit anderen Wissenschaften. Selbstgenügsame Isolation wäre der Weg in Bedeutungslosigkeit und Stillstand. Der vorliegende Band will diesen Dialog befördern: Zu einem zentralen Begriff der Disziplin äußern sich je ein*e Kolleg*in aus der Geschichtsdidaktik und aus der zugehörigen Wissenschaftsdomäne. Neben viel Übereinstimmung zeichnen sich dabei immer auch deutliche Kontroversen ab – bisweilen schmerzhaft, aber stets bereichernd. Die andere Sicht auf liebgewonnene Überzeugungen regt an, sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. „Geschichtsdidaktik im Dialog“ ist das Ergebnis interdisziplinärer Verständigung und Auseinandersetzung und ermutigt dazu, diesen Prozess weiterzuführen.
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