Meine Quelle

Ein Lesebuch zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

herausgegeben von
Gerhard Schneider

Quellen – das ist trivial – sind die Basis jeglicher Beschäftigung mit der Vergangenheit. „Welches ist die Quelle, die Sie am meisten bewegt hat?“, wurden bekannte Historiker gefragt und gebeten, „ihre“ Quelle zu kommentieren und zu interpretieren. So entstanden Texte, die nicht nur ein Lesevergnügen sind, sondern auch ein Spiegel unserer Geschichte. Manche Quellen lösen Überraschung, gar Verblüffung aus. Andere liefern neue Erkenntnisse und Facetten zu einem bereits bekannten Sachverhalt, die man an diesem Ort oder von diesem Autor so nie erwartet hätte. Wie ein musikalischer Ohrwurm haftet…

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Bestellnummer: 6404
EAN: 9783941264045
ISBN: 978-3-94126404-5
Format: Hardcover
Reihe: bd edition
Erscheinungsjahr: 2008
Auflage: 1
Seitenzahl: 272
Produktinformationen
Quellen – das ist trivial – sind die Basis jeglicher Beschäftigung mit der Vergangenheit. „Welches ist die Quelle, die Sie am meisten bewegt hat?“, wurden bekannte Historiker gefragt und gebeten, „ihre“ Quelle zu kommentieren und zu interpretieren. So entstanden Texte, die nicht nur ein Lesevergnügen sind, sondern auch ein Spiegel unserer Geschichte. Manche Quellen lösen Überraschung, gar Verblüffung aus. Andere liefern neue Erkenntnisse und Facetten zu einem bereits bekannten Sachverhalt, die man an diesem Ort oder von diesem Autor so nie erwartet hätte. Wie ein musikalischer Ohrwurm haftet die Quelle im Gedächtnis. Es wird ein Einblick in unsere Geschichte eröffnet, und quasi nebenbei erfährt man viel über den richtigen Umgang mit Quellenmaterial.
Inhaltsübersicht
Hans-Jürgen Pandel: Die Erfindung des Volkstums Michael Riekenberg: Ein hannoverscher Offizier in Venezuela 1820/21 Wolfgang Hug: Abgeordneten und Wählern ins Stammbuch geschrieben – Aus dem „Verfassungskatechismus“ von Karl von Rotteck (um 1835) Ulrich Mayer: Zweimal von Waldenbuch nach Stuttgart. Aus Erinnerungen an eine Kindheit im späten 19. Jahrhundert Franz-Josef Brüggemeier: Das Reichsgericht spricht – Der typische Charakter einer Industriegegend Roger Chickering: Den kriegerischen Geist wecken und stählen – Der Kampf der vaterländischen Verbände gegen die „Irrlehrern“ der Friedensbewegung vor 1914 Gerhard Schneider: Der Elsässer Zeichner und Karikaturist Hansi und die Deutschen Christian Heuer: Erich Schönberg – ein studentisches Augusterlebnis 1914 Gerhard Schneider: Walther Rathenau – Deutscher und Jude Jürgen Reulecke: „Wenn einer von uns müde wird…“ Kameradenlyrik à la Herybert Menzel Hans-Dieter Schmid: Finanzverwaltung und Judenverfolgung: die „Tortenheberliste“ Bodo von Borries: „Moabiter Sonette“ und „Großer Gesang“. Notwendige Erinnerung und fällige Korrektur Cornelia Brink: Lesende Frau – Fotografie und Erinnerung Hans-Georg Merz: Nationale Euphorie – nicht ohne Disharmonien: Zu den Reaktionen auf das „Wunder von Bern“ 1954 Stefan Goebel: The Bottle of Britain: Krieg, Konsum und kulturelles Gedächtnis Saskia Handro: Rufer in der Wüste? Demoskopie in der DDR Dorothee Wierling: Die Marktlücke
Autor*innen
Borries, Bodo von (*1943), Dr. phil., Professor für Erziehungswissenschaft unter bes. Berücksichtigung der Didaktik der Geschichte an der Universität Hamburg. Veröffentlichungen u.a.: Schulbuchanalysen, alternative Unterrichtsmodelle (z.B. zur Frauen-, Kolonial- und Umweltgeschichte), empirische Studien zum Geschichtsbewusstsein Jugendlicher (qualitativ und quantitativ), Theorie und Praxis des Geschichtslernens Brink, Cornelia (*1961), Dr. phil., stellvertretende Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. Veröffentlichungen zur Fotogeschichte und -theorie, zur Erinnerungskultur und zur Gesellschaftsgeschichte der Psychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert. Brüggemeier, Franz Josef (*1951), Dr. phil. Dr. med., Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Freiburg. Veröffentlichungen zur Sozial-, Wirtschafts- und Umweltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zu Großbritannien im 20. Jahrhundert und zur Geschichte des Sports. Chickering, Roger (*1942), Dr. phil., Professor für Geschichte am BMW Center for German and European History der Georgetown University (Washington DC). Veröffentlichungen zur deutschen und europäischen Geschichte beson-ders in der Ära des Ersten Weltkriegs. Goebel, Stefan (*1973), Ph. D., Lecturer in Modern British History an der University of Kent, Canterbury und Visiting Fellow am Institute of Historical Research, London. Veröffentlichungen zur vergleichenden Geschichte der beiden Weltkriege und zur Stadtgeschichte. Handro, Saskia (*1969), Dr. phil., Professorin für Geschichtsdidaktik an der Wilhelms-Universität Münster. Veröffentlichungen zur Geschichte des Geschichtsunterrichts, DDR-Geschichte, Geschichtskultur und Methodik des Geschichtsunterrichts. Heuer, Christian (*1974), Lehrer an der Hebelschule Neustadt (Schwarzwald) und Lehrbeauftragter für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Veröffentlichungen zur Didaktik der Geschichte und zur badischen Regionalgeschichte. Hug, Wolfgang (*1931), Dr. phil., 1962-1995 Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Fachliche Schwerpunkte: Schulgeschichtsbücher, Unterrichtsforschung, Landesgeschichte, Kirchengeschichte im deutschen Südwesten. Mayer, Ulrich (*1941), Dr. phil., Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität Kassel; Veröffentlichungen zur Geschichte des Geschichtsunterrichts, zu didaktischen Grundfragen und zur Methodik des Geschichtsunterrichts. Merz, Hans-Georg (*1943), Dr. phil., Akademischer Oberrat für Politikwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Veröffentlichungen zur badischen Landesgeschichte und zur Regierungspraxis in der Bundesrepublik Deutschland. Pandel, Hans- Jürgen (* 1940), Dr. phil., Professor für Didaktik der Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Veröffentlichungen zur Universitätsgeschichte, Geschichtstheorie und Didaktik der Geschichte. Reulecke, Jürgen (*1940); Dr. phil., Professor für Zeitgeschichte an der Universität Gießen. Veröffentlichungen zur Stadt- und Urbanisierungsgeschichte, Geschichte sozialer Bewegungen und Geschichte von Jugend und Alter, bes. Generationengeschichte. Riekenberg, Michael (*1956), Dr. phil., Professor für Vergleichende Geschichtswissenschaft und Geschichte Lateinamerikas an der Universität Leipzig. Veröffentlichungen zur Geschichte Lateinamerikas, Geschichte der Gewalt, Erinnerungskultur sowie zu historischen Vergleichen. Schmid, Hans-Dieter (*1941), Dr. phil., Hochschuldozent für Neuere Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Leibniz-Universität Hannover. Veröffentlichungen zum Nationalsozialismus, zur Geschichte der Juden und der Sinti und Roma sowie zur Geschichtskultur und zur Didaktik der Geschichte. Schneider, Gerhard (*1943), Dr. phil., Professor für Neuere Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Veröffentlichungen zur niedersächsischen Landesgeschichte, zur Mentalitätsgeschichte des Ersten Weltkriegs und zur Didaktik der Geschichte. Wierling, Dorothee (*1950), Dr. phil., Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg, stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte. Veröffentlichungen zur Sozial- und Erfahrungsgeschichte.

bd edition

Der Milchkarton und andere Widrigkeiten des Lebens
Glossen
Das Leben, in das man so hineingeboren wird, steckt voller Widrigkeiten. Michael Krennerich stolpert durchs Familienglück, erinnert sich an Kindheit und Jugend und erzählt von ungewöhnlichen Begegnungen. Ein Band liebenswerter Glossen, geschrieben mit feinem Humor und viel Selbstironie vom einem ermatteten, aber scharfen Beobachter. Ein kleiner literarischer Leckerbissen: Schokolade mit Chili für Zwischendurch. Achtung: Suchtgefahr!

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Der kritische Museumsführer
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Jahrhundertbücher auf dem Höhepunkt der Moderne
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Jährlich erscheinen allein in Deutschland ca. 90 000 Bücher neu. Wer kann da noch mit welchen Gründen eine Auswahl treffen? Was ist wichtig, was oberflächlich? Vieles von dem, was da auf den Markt kommt, beruht aber bereits auf Erkenntnissen und Aussagen, die längst schon beschrieben worden sind. Dagegen gibt es Bücher, die herausragen, die bahnbrechende Erkenntnisse gebracht, Neuüberlegungen angestoßen haben und nach wie vor bedeutend sind. Es sind „Jahrhundertbücher“ geworden. Im Bereich der Kultur- und Sozialwissenschaften gibt es solche Klassiker, die immer wieder zitiert und weiterhin diskutiert werden. Klaus-Peter Hufer stellt in der bewegenden Zeitspanne von 1900-1938 entstandene, besonders herausragende Werke von Georg Simmel, Max Weber, Oskar Spengler, Carl Schmitt, Sigmund Freud, Georg Lukács, Karl Jaspers und Norbert Elias vor. Er berichtet vom Leben der Autoren, den sie begleitenden Zeitumständen und gibt Auskunft darüber, was sie bewirkten und warum diese fundamentalen Arbeiten auch heute noch eine große Aussagekraft haben

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Kleine Kulturgeschichte geflügelter Worte
Um Sprichwörter und Spruchweisheiten geht es in diesem Buch. Wir wollen wissen, woher sie kommen und was sie uns wert sind. Diese Leitfragen verweisen auf einen Zusammenhang in der Geschichte unserer Sprichwortkultur. Dabei ist auf den Alten Orient ebenso einzugehen wie auf die antike Weltliteratur, auf die Bibel der Juden wie auf die der Christen. Geläufi ge Redensarten sind als Zeugen der Geschichte zu lesen mit ihren Verweisen auf Lebensverhältnisse vergangener Zeit. In vertrauten Zitaten aus Werken deutscher und europäischer Klassiker ist ihr geistiger Quellgrund wahrzunehmen. Sprichwörter aus fremden Kulturen machen mit Denk- und Erfahrungsweisen anderer Völker vertraut. Die ausgewählten Sprichwörter und Spruchweisheiten können Lebenskunst lehren. Sie bezeugen, wie Wertvorstellungen der Menschheit über Raum und Zeit hinaus wirken. Diese Anthologie spiegelt ein Stück Kulturgeschichte der Humanität. Ernste und heitere Passagen, Altvertrautes, kaum Bekanntes und Stoff zum Nachdenken laden zum Schmunzeln ein. Nicht allem sprichwörtlich Gesagtem ist zuzustimmen. Kritisch wird hinterfragt, was in die Irre führt. Das Buch enthält in 12 Kapiteln nicht nur eine Fülle an Informationen, sondern ist in Stil und Inhalt ein Lesevergnügen.

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Meine Quelle
Ein Lesebuch zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Quellen – das ist trivial – sind die Basis jeglicher Beschäftigung mit der Vergangenheit. „Welches ist die Quelle, die Sie am meisten bewegt hat?“, wurden bekannte Historiker gefragt und gebeten, „ihre“ Quelle zu kommentieren und zu interpretieren. So entstanden Texte, die nicht nur ein Lesevergnügen sind, sondern auch ein Spiegel unserer Geschichte. Manche Quellen lösen Überraschung, gar Verblüffung aus. Andere liefern neue Erkenntnisse und Facetten zu einem bereits bekannten Sachverhalt, die man an diesem Ort oder von diesem Autor so nie erwartet hätte. Wie ein musikalischer Ohrwurm haftet die Quelle im Gedächtnis. Es wird ein Einblick in unsere Geschichte eröffnet, und quasi nebenbei erfährt man viel über den richtigen Umgang mit Quellenmaterial.

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