Zu "Stefanie Kessler" wurden 13 Titel gefunden
Die in "Diversität und Demokratie" versammelten Beiträge fokussieren die Zukunft der sprachlichen und politischen Bildung im Lichte gesellschaftlicher Vielfalt aus interdisziplinärer Perspektive. Sie thematisieren die Rolle der Sprache in der politischen und des Politischen in der sprachlichen Bildung und damit die Verknüpfung von edukativen Praktiken, politischen Diskursen und Sprachhandeln. Angesichts sich rasch wandelnder Rahmenbedingungen - etwa in Hinblick auf Dynamiken sozialer, kultureller und sprachlicher Diversifikation, Digitalisierungsprozesse wie auch Prävention und Bewältigung vo…
Politische Bildung nimmt im Fachdiskurs der Sozialen Arbeit eine wichtige Stellung ein. Aufbauend auf theoretischen Perspektiven und Standortbestimmungen im ersten Band dieses Kompendiums richtet sich der Blick nun auf lebensphasen-, lebenslagen- und lebensraumbezogene Handlungs- und Arbeitsfelder Sozialer Arbeit. Die Autor:innen analysieren Diskurse, Begriffsverständnisse und Handlungsansätze politischer Bildung praxisnah und interdisziplinär. Dabei werden Unterschiede, aber auch theoretisch-konzeptionelle Schnittstellen deutlich. Das Buch richtet sich an Forschende, Fachkräfte, Lehrende und Studierende, die politische Bildung in der Sozialen Arbeit weiterdenken und mitgestalten wollen.
Obwohl Fachdidaktiker/-innen sich inhaltlich mit Lehren und Lernen beschäftigen, existiert selbst in vielen Lehramtsfächern keine explizit ausformulierte, domänen- und disziplinspezifische Hochschuldidaktik. Da dies auch auf die Politikdidaktik zutrifft, ist es Ziel des Sammelbandes, die Hochschullehre in der Politischen Bildung in Theorie und Praxis näher zu beleuchten. Ein Basisartikel und elf thematisch akzentuierte Beiträge widmen sich konzeptionellen Herausforderungen und innovativen Methoden universitärer Lehre in der Politischen Bildung. Die Autorinnen und Autoren geben Denkanstöße, machen kritische Anmerkungen und stellen konkrete Good-Practice-Beispiele vor. Damit gibt der Sammelband didaktische und methodische Impulse sowohl für erfahrene Politikdidaktiker/-innen, die ihre Hochschullehre überdenken möchten, als auch für Nachwuchswissenschaftler/-innen, die sich auf ihre universitäre Lehrtätigkeit vorbereiten.
Der Ruf nach Widerstand ist populär geworden: gegen die Herrschaft von Banken, das Finanzkapital, Freihandelsabkommen, aber auch gegen „Volksverräter“, „Lügenpresse“ und „Islamisierung“. Solche Widerstandsappelle fordern nicht nur die Zivilgesellschaft, sondern auch die Bildungspraxis heraus, in der es ja meist nicht um Widerstand, sondern um Anpassung an das Gegebene geht. Insbesondere die politische Bildung, die aufgrund der Interdependenz von Politik und Ökonomie auch für die ökonomische Bildung wichtig ist, steht hier vor elementaren Fragen: Ist Mündigkeit ohne die Fähigkeit, „nein“ zu sagen, sich zu verweigern, ohne die Kompetenz zum Widerstand also, überhaupt möglich? Wann ist Widerstand gerechtfertigt oder sogar geboten? Welche Kompetenzen sind erforderlich, um zu entscheiden, wann Widerstand nötig, wer zuständig, welche Form angemessen ist? Was brauchen Menschen, um diese Entscheidung auch praktisch durchzuhalten? Und schließlich: Wie können all diese Voraussetzungen für praktische Mündigkeit erworben werden? Erfahrene zivilgesellschaftliche Widerstandspraktiker und namhafte Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen (Philosophie, Politikwissenschaft, Politikdidaktik) erörtern diese brisante Aufgabe der politischen Bildung.
Die Autor*innen dieses Bandes nehmen Genderfragen in den Blick. Die Beiträge verdeutlichen das breite Feld der Auseinandersetzung mit queer-feministischen und heteronormativitätskritischen Perspektiven in der politikdidaktischen Forschung und zeigen, warum eine Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Gender die Politikdidaktik stärkt. Die Autor*innen öffnen theoretische Diskurse, binden aber auch queer-feministische und heteronormativitätskritische Anliegen in einem intersektionalen Verständnis stärker in die bestehende politikdidaktische Arbeit ein.Zur Reihe:Die neue Reihe Gender in politischer Bildungs- und Transferforschung schafft ein Forum für Diskussion um Gender und Intersektionalität in der politischen Bildungsforschung unter besonderer Berücksichtigung einer transferorientierten Perspektive. Sie bietet einem interdisziplinären Publikum direkten Zugang zu empirischen und theoretischen Fortschritten und stärkt die Verflechtungen mit anderen Disziplinien, um Gender als Querschnittsthema der Bildungsforschung zu etablieren.