Hochschullehre in der Politischen Bildung

Didaktische und methodische Impulse

herausgegeben von
Autorengruppe Hochschullehre
unter Mitarbeit von
Iwelina Fröhlich, Bernt Gebauer, Uwe Gerhard, Dennis Hauk, Stefanie Kessler, Sven Oleschko, Christian Meyer-Heidemann, Marc Partetzke, Christophe Straub, Marie Winckler

Obwohl Fachdidaktiker/-innen sich inhaltlich mit Lehren und Lernen beschäftigen, existiert selbst in vielen Lehramtsfächern keine explizit ausformulierte, domänen- und disziplinspezifische Hochschuldidaktik. Da dies auch auf die Politikdidaktik zutrifft, ist es Ziel des Sammelbandes, die Hochschullehre in der Politischen Bildung in Theorie und Praxis näher zu beleuchten. Ein Basisartikel und elf thematisch akzentuierte Beiträge widmen sich konzeptionellen Herausforderungen und innovativen Methoden universitärer Lehre in der Politischen Bildung. Die Autorinnen und Autoren geben Denkanstöße, ma…

... mehr

Bestellnummer: 40051
EAN: 9783734400513
ISBN: 978-3-7344-0051-3
Format: Broschur
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenzahl: 192
Produktinformationen

Obwohl Fachdidaktiker/-innen sich inhaltlich mit Lehren und Lernen beschäftigen, existiert selbst in vielen Lehramtsfächern keine explizit ausformulierte, domänen- und disziplinspezifische Hochschuldidaktik. Da dies auch auf die Politikdidaktik zutrifft, ist es Ziel des Sammelbandes, die Hochschullehre in der Politischen Bildung in Theorie und Praxis näher zu beleuchten.

Ein Basisartikel und elf thematisch akzentuierte Beiträge widmen sich konzeptionellen Herausforderungen und innovativen Methoden universitärer Lehre in der Politischen Bildung. Die Autorinnen und Autoren geben Denkanstöße, machen kritische Anmerkungen und stellen konkrete Good-Practice-Beispiele vor. Damit gibt der Sammelband didaktische und methodische Impulse sowohl für erfahrene Politikdidaktiker/-innen, die ihre Hochschullehre überdenken möchten, als auch für Nachwuchswissenschaftler/-innen, die sich auf ihre universitäre Lehrtätigkeit vorbereiten.

Inhaltsübersicht

Basisartikel

Iwelina Fröhlich, Bernt Gebauer, Christian Meyer-Heidemann, Marc Partetzke:
Aktuelle Herausforderungen der Hochschullehre in der Politischen Bildung

Konzeptionelle Beiträge zur Hochschullehre

Christian Meyer-Heidemann
Potenziale der Politischen Theorie für die Ausbildung von Politiklehrerinnen und Politiklehrern

Marc Partetzke
„widewide wie sie mir gefällt...“ – Kritische Anmerkungen zu Leistungsfeststellung und -beurteilung, insbesondere mit Blick auf politikdidaktische Haus- und Abschlussarbeiten

Bernt Gebauer
Potenziale und Herausforderungen einer kompetenzorientierten, E-Portfoliogestützten Betreuung der Schulpraktischen Studien im Fach Politik & Wirtschaft

Stefanie Kessler
Partizipative Ansätze in der politikdidaktischen Hochschullehre

Iwelina Fröhlich
Potenziale theaterpädagogischer Methoden für die universitäre Lehramtsausbildung von Politiklehrer/innen 

Praxisorientierte Beiträge zur Hochschullehre

Bernt Gebauer
Der pädagogische Doppeldecker – Dokumentation einer Seminarsequenz zur politischen Urteilsfähigkeit am Beispiel der Problematik „Soll die NPD verboten werden?“ 

Dennis Hauk
Forschendes Lehren und Lernen: Zur Einbindung der fachdidaktischen Unterrichtsinterpretation als praxisorientierte Methode der politikdidaktischen Lehramtsausbildung – Aufbau, Planung und Evaluation einer fachdidaktischen Interpretationswerkstatt

Sven Oleschko
Lernaufgaben und Sprachbildung in der politischen Bildung und deren Vermittlung in der Hochschullehre

Christophe Straub
Unterrichtsmedien in der universitären Lehramtsausbildung – Analyse von Bildern in Schulbüchern

Marie Winckler
Zum professionellen Umgang mit rechtsextremen Vorfällen in Schule und Unterricht. Ein praxisorientiertes Seminar im politikdidaktischen Spannungsfeld von Kontroversitätsgebot und Demokratie-Lernen.

Uwe Gerhard
Planspiele als Werkstück – Ein projektorientiertes fachdidaktisches Politikseminar 

Autor*innen

Der Autorengruppe Hochschullehre gehören Iwelina Fröhlich, Bernt Gebauer, Christian Meyer-Heidemann, Marc Partetzke und Christophe Straub an.

Iwelina Fröhlich
studierte Lehramt für Realschulen in den Fächern Politik, Deutsch und Französisch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, wo sie ebenfalls den Magister in Didaktik der Politik- und Wirtschaftswissenschaften sowie Pädagogik absolvierte. Derzeit arbeitet Iwelina Fröhlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden. In ihrer Promotion widmet sie sich den Themen der Wissensvermittlung und Kompetenzentwicklung in der politischen Bildung.

Dr. Bernt Gebauer
unterrichtet die Fächer Politik & Wirtschaft sowie Englisch an der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim, Südhessen. Von 2012 bis 2014 war er als Pädagogischer Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt tätig, von 2008 bis 2012 als Ausbildungsbeauftragter für Politik & Wirtschaft am Studienseminar für Gymnasien in Heppenheim. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Hochschuldidaktik in der Politischen Bildung und International Vergleichende Politikdidaktik.

Uwe Gerhard
arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Sander in der Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach seinem Studium des gymnasialen Lehramtes in Marburg war er dort zunächst als WHK m.A. beschäftigt. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit der Umsetzung der Bildungsstandards im Fach Politik/Wirtschaft in Hessen. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit bilden Makromethoden der politischen Bildung, hier insbesondere die Methode Planspiel, sowie außerschulische Lernorte.

Dennis Hauk
studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Fächer Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasien und promoviert zum Thema „Politische Bildung in der digitalen Mediengesellschaft: Eine konzeptionelle Studie über den Einsatz journalistischer Onlinemedien im Politikunterricht.“
Aktuell ist er Lehramtsanwärter am staatlichen Studienseminar in Erfurt und arbeitet an der Bergschule Apolda. Seine politikdidaktischen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Digitalen politischen Bildung sowie der Empirischen Unterrichtsforschung.

Stefanie Kessler
ist aktuell als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bildungssoziologie an der Ostfalia Hochschule in Suderburg tätig; promoviert zum Thema „Subjektive Demokratievorstellungen von Politiklehrer(inne)n und deren Bedeutung für den politischen Unterricht“ in der Politikdidaktik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Zuvor absolvierte sie ihr Studium im B.A. Integrierte Europastudien und im MA Politikwissenschaft in Bremen. Weiterhin verfolgt sie Tätigkeiten im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Dr. Christian Meyer-Heidemann
ist Vertretungsprofessor für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Vorstandsmitglied der Sektion „Politische Wissenschaft und Politische Bildung“ in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Zuvor war er als Verwaltungsprofessor für Politikdidaktik an der Leuphana Universität Lüneburg und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Kiel und Vechta tätig. Er forscht und lehrt zu konzeptionellen Grundfragen der Politikdidaktik sowie zur Bedeutung der Politischen Theorie für die politische Bildung. Praktische Bildungserfahrung u.a. als Leiter eines Schulprojekts bei der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein.

Sven Oleschko
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen. Sein Hochschulstudium absolvierte er im Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften. Weiterhin ist er freier Fortbildner an Schulen, Zentren für schulpraktische Lehrerbildung, Landesinstituten und Universitäten in Deutschland. Er forscht zu folgenden Schwerpunkten: Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Sprachfähigkeit, Sprachsensible Unterrichts- & Schulentwicklung. Seine Promotion verfasst er in der Fakultät für Bildungswissenschaften zum Thema
„Sprachfähigkeit im Kontext von Mehrsprachigkeit und sozialer Herkunft. Eine empirische Analyse am Beispiel des Gesellschaftslehreunterrichts“.

Marc Partetzke
ist Lektor für Politikwissenschaft und deren Didaktik am Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Er promoviert zum biographisch-personenbezogenen Ansatz in der Politischen Bildung sowie zur Politikdidaktischen (Auto-)Biographieforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. hermeneutische Politikdidaktik; DDR als Gegenstand politischer Bildung; Kognition, Emotion und Politik. Von 2003
bis 2009 Studium der Fächer Deutsch & Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasien sowie Deutsch als Fremdsprache an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena; 2010 bis 2013 Stipendiat der Landesgraduiertenförderung Thüringen; 2012 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für die Didaktik der Politik der FSU Jena. Aktuell ist Partetzke Sprecher des wissenschaftlichen Nachwuchses der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung.

Christophe Straub
hat Französisch, Mathematik und Politikwissenschaft auf Lehramt studiert und ist seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für  Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Rahmen seines Dissertationsprojekts untersucht er Bürgerbilder in deutschen und französischen Schulbüchern für den Politikunterricht. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen interkulturelle Bildungsforschung mit Schwerpunkt Frankreich, hermeneutische Schul- und Unterrichtsforschung sowie Politische Bildung.

Marie Winckler
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg. Sie promoviert zum Thema „Politische Selbstbilder und politische Bildung“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind politische Sozialisations- und Jugendforschung, Methoden qualitativer Sozialforschung und Rechtsextremismusprävention. Bei der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt leitet sie Workshops mit Jugendlichen zu entsprechenden Themen: Rechtsextremismus, Diskriminierung, Zivilcourage sowie Mediation.

Sie könnten auch an folgenden Titeln interessiert sein

Kompetenzorientierung in der politischen Bildung
überdenken – weiterdenken
Braucht es noch ein Buch zur Kompetenzorientierung? Wir meinen ja! Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Bereich der Politikdidaktik diskutieren in den Beiträgen dieses Buches zentrale Fragestellungen zur Kompetenzorientierung in der politischen Bildung.  Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten werden dabei über- und weitergedacht. In einer grundlegenden Reflexion wird zunächst das bildungspolitische Kompetenzparadigma sowie die bisherigen Streitfragen um Basis- und Fachkonzepte kritisch beleuchtet und hinterfragt. Die Beiträge des Buches befassen sich weiterhin mit Implikationen von Kompetenzorientierung für die universitäre Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern als auch für die schulische Gestaltung von Lehr-Lern-Arrangements. Schließlich werden Lernendenperspektiven zu Basis- und Fachkonzepten sowie personelle und systemisch-institutionelle Rahmenbedingungen für kompetenzorientierten Unterricht analysiert.

11,99 € - 12,80 €
Politische Bildung als lebenslanges Lernen
.Demokratie, so Oskar Negt, ist die einzige Staatsform, die gelernt werden muss. Und dieses Lernen endet keineswegs mit dem Abschluss der Schule. Politische Bildung in der Demokratie ist und bleibt eine dauernde Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Sie umfasst nicht nur die schulische politische Bildung (Politikunterricht), sondern erstreckt sich auch auf die Bereiche außerschulische politische Jugendbildung und die politische Erwachsenenbildung. Die Beiträge dieses Buchs gehen der Frage nach, welche Konsequenzen sich hieraus für die Theorie und Reflexion sowie die Forschung und Praxis politischer Bildung ergeben und wie politische Bildung als ein lebenslanger Lernprozess zu gestalten wäre.

19,99 € - 24,80 €
Standards der Theoriebildung und empirischen Forschung in der politischen Bildung
Die Politikdidaktik steht als Wissenschaftsdisziplin vor großen Herausforderungen. Es gibt die Tradition, intelligent auf die Praxis hinzuschauen, und es gibt die Tradition empirischer Unterrichtsforschung, wenn auch in bescheidenem Umfang und mit wenig validen Ergebnissen. Aber erst das Zusammenspiel von Theorie, Praxis und Empirie kann die Identität der Disziplin konstituieren. Es reicht nicht aus, Erziehungsziele festzulegen, eine Morallehre für den demokratischen Bürger bereitzustellen und die Verwendungsmöglichkeiten von Unterrichtsmethoden zu prüfen. Vielmehr muss sich der wissenschaftliche Diskurs mehr mit dem Verhältnis von normativem und empirischem Gegenstandsbezug, d.h. von Sollens- und Seinsaussagen auseinandersetzen. Diese Gesichtspunkte sind auf der 6. Jahrestagung der GPJE vom 11. bis zum 12. Juni 2005 aufgegriffen worden. Die Tagung hat die Ergebnisse der ersten beiden Jahrestagungen zu den Theoriekonzepten der Politikdidaktik und den Tagungen zum Outcome des Politikunterrichts fortgeführt. Die Notwendigkeit metatheoretischer Klärungen unterstreicht ein Feed-back von Heinz-Elmar Tenorth in der Einleitung des 2004 von ihm herausgegebenen Bandes ‚Kerncurriculum Oberstufe II‘. Er kommt nach der Lektüre des Kerncurriculums Sozialwissenschaften zu dem Schluss, dass „der Sachverstand der Autoren und die Kommunikation mit der Gemeinschaft der Fachdidaktiker (…) jetzt noch ersetzen (muss), was an systematischer empirischer Forschung fehlt“. (S. 12) Ist der Ertrag fachdidaktischer Forschung tatsächlich so gering? Ersetzt der Austausch über politikdidaktische Doktrinen, die meist mit dem Namen des Begründers verbunden sind, die wissenschaftssystematische Herleitung von Theoriekonzepten? Der politikdidaktische Mainstream kreist von Anfang an um das Normativitätsproblem und nimmt die Legitimation der Normen aus der Analyse der soziologischen und pädagogischen Sozialisationsforschung vor. Dieses Muster führt immer wieder zu Missverständnissen, da es die Möglichkeit naturalistischer Fehlschlüsse nicht ausschließt. Die Konzeptionen politischer Bildung bestehen in der Regel in einer individuell vorgenommenen Auswahl von als relevant angesehenen Wissensbeständen. Der Profession der in der Schule Tätigen bleibt überlassen, wie sie dieses Wissen für die eigene Praxis aufbereitet. Empirische Wissensbestände über die tatsächliche Wirklichkeit des Politikunterrichts sind kaum vorhanden, da der epistemologische Diskurs dies vernachlässigt.

9,99 € - 12,80 €

Wochenschau Wissenschaft

Neu
Subjektgeschichte Politischer Bildung 1955–1980
Konstruktion und Transformation des Eigenen und Anderen
In diesem Werk analysiert der Autor diskursanalytisch die Subjektgeschichte der Politischen Bildung von 1955 bis 1980. Dabei beleuchtet er präferierte sowie marginalisierte Subjektkonstruktionen und ihre systematischen Ausschlussprozesse.

46,90 €
Neu
Esoterik in der politischen Bildung
Von Astrologie zur Verschwörungstheorie: Dieses Buch gibt Lehrer:innen methodische Anregungen und fundierte Einführungstexte zum breiten Feld Esoterik an die Hand.

24,90 €
Neu
Why focus on gender?
Gender und intersektionale Perspektiven in der politischen Bildung
Die Autor*innen dieses Bandes nehmen Genderfragen in den Blick. Die Beiträge verdeutlichen das breite Feld der Auseinandersetzung mit queer-feministischen und heteronormativitätskritischen Perspektiven in der politikdidaktischen Forschung und zeigen, warum eine Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Gender die Politikdidaktik stärkt. Die Autor*innen öffnen theoretische Diskurse, binden aber auch queer-feministische und heteronormativitätskritische Anliegen in einem intersektionalen Verständnis stärker in die bestehende politikdidaktische Arbeit ein.

22,90 €
Neu
Historisches Lernen für das 21. Jahrhundert
Festschrift für Markus Bernhardt zum 65. Geburtstag
Angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche und Transformation steht das historische Lernen vor vielfältigen Herausforderungen und Neuorientierungen. Mit den Themenfeldern Digitalität, Sprache und Geschichtskultur werden einige relevante Themengebiete für zeitgemäßes historisches Lernen im 21. Jahrhundert beleuchtet.

56,90 €
Neu
Diskriminierungskritische Demokratiebildung an Schulen
Wie kann es im Rahmen von Demokratiebildung an Schulen gelingen, möglichst alle Schüler*innen zu erreichen? Was bedeutet in diesem Zusammenhang der konsequente Einbezug diskriminierungskritischer Perspektiven? Ansätze hierzu liefert dieser Band.

24,90 €
Neu
Laboratorium Demokratie
Perspektiven aus Mecklenburg-Vorpommern
Der Band vereint unterschiedliche Perspektiven auf Fragen demokratischer Bildung in Schule und Hochschule. Die Beiträge von gehen auf eine gemeinsame Ringvorlesung des hochschulübergreifenden Netzwerkes Bildung und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern zurück.

22,90 €
Historisch-politische Didaktik
Es steht außer Frage, dass historisch fundiertes politisches Handeln Gegenwartsprobleme besser bewältigen kann, als gegenwartszentrierte und kurzsichtige Reaktionen. Das historisch-politische Lernen ist in der fachdidaktischen Diskussion weitgehend als eine spezifische Lernform anerkannt. Trotzdem liegt eine historisch-politische Fachdidaktik derzeit nicht vor. Die Studie will einen Beitrag zur interdisziplinären Begründung historisch-politischen Lernens leisten.

13,80 €
Neu
Urteilsbildung im Dialog
Interdisziplinäre Perspektiven urteilssensiblen Unterrichts
Der Band diskutiert aus interdisziplinärer Perspektive soziale, emotionale und historische Dimensionen des Urteilens, stellt empirische Befunde vor und fragt nach Möglichkeiten der Urteilsbildung im digitalen Raum.

36,90 €
Neu
Didaktische Perspektiven auf die Geschichte und Kultur des Pazifiks
In diesem Tagungsband werden die Vermittlung der Verflechtungsgeschichten zwischen Europa und den pazifischen Inselstaaten interdisziplinär besprochen.

22,90 €
Neu
Diversität und Demokratie
Gesellschaftliche Vielfalt und die Zukunft der sprachlichen und politischen Bildung
Die in "Diversität und Demokratie" versammelten Beiträge fokussieren die Zukunft der sprachlichen und politischen Bildung im Lichte gesellschaftlicher Vielfalt aus interdisziplinärer Perspektive. Sie thematisieren die Rolle der Sprache in der politischen und des Politischen in der sprachlichen Bildung und damit die Verknüpfung von edukativen Praktiken, politischen Diskursen und Sprachhandeln. Angesichts sich rasch wandelnder Rahmenbedingungen - etwa in Hinblick auf Dynamiken sozialer, kultureller und sprachlicher Diversifikation, Digitalisierungsprozesse wie auch Prävention und Bewältigung vo…

36,90 €
Neu
Existierst du nur oder partizipierst du schon?
Demokratie- und Partizipationseinstellungen von geflüchteten und nicht-geflüchteten Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund an Berufskollegs
Unterscheiden sich die Demokratie- und Partizipationseinstellungen von geflüchteten Schüler*innen mit und ohne internationale Familiengeschichte, die an den Berufskollegs im Ruhrgebiet beschult werden, voneinander?

27,90 €
Neu
Lehrkräfte im Sachunterricht zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Unterschätzte Potentiale Politischer Bildung in der Grundschule
Kinder haben ein Recht auf Politische Bildung. Doch häufig werden ihnen politische Themen nicht zugetraut und das Politische ihrer Lebenswelt negiert. Die Berichte der Lehrer*innen in diesem Band geben Einblicke in die vielfältigen Interessen und Fragen von Kindern zu aktuellen und vergangenen Krisen und Konflikten. Die kindlichen Fähigkeiten und wichtigen Potentiale Politischer Bildung werden dabei jedoch weitgehend unterschätzt. Die Gründe dafür sind vielschichtig, wie eine hohe Arbeitsbelastung, Defizite in der sozialwissenschaftlichen Lehramtsausbildung oder fehlende Angebote der Fachdida…

31,90 €
Neu
Der Beutelsbacher Konsens in der religiösen Bildung
Exemplarische Konkretionen und notwendige Transformationen
Der konfessionelle Religionsunterricht ist positionell. Wie kann ein solches Fach Indoktrination vermeiden und Kontroversität ermöglichen? An unterschiedlichen Themenbeispielen – Klimaschutz, Wirtschaftsethik und Verschwörungserzählungen – diskutiert der Band diese Frage. Auf der Basis interdisziplinärer Perspektiven wird ein religionspädagogisches Konsentpapier ("Schwerter Konsent") entworfen.

28,90 €
Neu
Demokratie auf Distanz
Digitaler Wandel und Krisenerfahrung als Anlass und Auftrag politischer Bildung
Der Band bietet pädagogische Überlegungen, die angesichts vielfältiger Krisen dazu beitragen, die Gefahr der Distanz zwischen Bürgerschaft und Demokratie zu verringern, Krisenerscheinungen als Lernanlässe zu verstehen und produktiv damit umzugehen.

30,99 €
Professionalisierung für das Unterrichten gesellschaftswissenschaftlicher Fächerverbünde
Der Band gibt einen Überblick über Strukturen der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung für gesellschaftswissenschaftliche Fächerverbünde. Er diskutiert Modelle und Ansätze, die für die Professionalisierung von Lehrkräften notwendig sind.

34,90 €
Visual History und Geschichtsdidaktik
(Interdisziplinäre) Impulse und Anregungen für Praxis und Wissenschaft
Der Band versammelt Impulse zum Diskursstand sowie empirische Studien und konzeptionelle Überlegungen zur Visual History und ihren Potenzialen in der historisch-politischen Bildung. Er widmet sich dabei vielfältigen Visualia und den sie betreffenden (geschichtskulturellen) Distributions- und Verarbeitungsstrategien.

31,90 €
Politische Bildung in der superdiversen Gesellschaft
Der umfangreiche Band zur 21. GPJE-Jahrestagung versammelt eine Vielzahl an Forschungsperspektiven auf politische Bildung in der "superdiversen" Gesellschaft und präsentiert weitere aktuelle politikdidaktische Forschungsarbeiten.

34,90 €
Politische Bildung und Digitalität
Der Sammelband vereint Beiträge der 22. GPJE-Jahrestagung, die im Juni 2022 an der Universität Trier stattfand. Er gibt einen Überblick über politikdidaktische Forschungsprojekte und Diskussionen zu Herausforderungen, Chancen und Veränderungen politischer Bildung in der Digitalität. Er spiegelt damit nicht nur eine breite Auseinandersetzung mit digitalen Transformationen in politikdidaktischer Forschung und Entwicklung wider, sondern zeigt, wie sehr Digitalität auch die Politikdidaktik selbst in ihren Methoden, Inhalten, Selbstverständnissen und Forschungspraxen verändert und vor neue Aufgaben stellt.

28,90 €
Das Plurale Wir in der Gesellschaft stärken
Das Forschungsprojekt der Hochschule Bielefeld "Das plurale Wir in der Gesellschaft stärken" zeigt, wie in Dialoggruppen-Seminaren die Vielfalt von Geschlechterkonstruktionen erlebt werden kann.

18,90 €
Demokratie trotz(t) Antiextremismus?
Zur Bedeutung von Extremismusprävention für (Ent-) Demokratisierung und politische Bildung
Sollte Extremismusprävention ein Teil politischer Bildung sein? Diese Frage tangiert grundlegende Vorstellungen von Demokratie und politischer Bildung. Extremismusprävention basiert auf der Gegenüberstellung von Demokratie und Extremismus. Dabei gerät oft aus dem Blick, dass jedoch gerade das Verhältnis von Demokratie und Antiextremismus durch Widersprüche gekennzeichnet ist und kritisch geprüft werden muss. Ein Sicherheitskonzept, das eine Beschränkung des politischen Streits zum Schutz der Demokratie vornimmt, läuft schließlich Gefahr, Demokratie selbst zu beschränken. Dies betrifft eine politische Bildungsarbeit in und für Demokratien ebenso wie demokratische Gesellschaften insgesamt.

43,90 €
Bürgerbildung und Freiheitsordnung
Politische Bildung als republikorientierte Praxis
Bürgerbildung und Freiheitsordnung sind konstitutiv aufeinander bezogen: Nur in einer Freiheitsordnung können sich die Bürgerinnen und Bürger im anspruchsvollen Sinne bilden und nur durch gebildete Bürgerinnen und Bürger gewinnt die Freiheitsordnung ihre Stabilität und Vitalität. Ohne politisch gebildete Bürgerinnen und Bürger lässt sich eine Freiheitsordnung weder gründen noch bewahren. Daher kommt der politischen Bildung in einer Republik die Aufgabe zu, die Qualität der politischen Ordnung zur Sprache zu bringen und eine republikanische Selbstbildung zu begleiten. Diese Festschrift würdigt…

27,90 €
Rechtspopulistische Verschwörungstheorien in demokratischen Verfassungsstaaten
Eine vergleichende Analyse der Alternative für Deutschland, der Schweizerischen Volkspartei, der Freiheitlichen Partei Österreichs und des Front National
Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien in den Programmen rechtspopulistischer Parteien? Politikwissenschaftler Christoph Schiebel legt mit seiner Dissertation eine erkenntnisreiche Analyse zur Alternative für Deutschland (AfD), der Schweizerischen Volkspartei (SVP), der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und zum Front National (FN) vor. Aus wissenssoziologischer, politik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt er wertvolle Parteiforschungserkenntnisse zu Verschwörungserzählungen vor und zeigt, welche Rolle diese bei Themen wie Überwachung, EU, Bargeldabschaffung, Migration, Sicherheit, Wissenschaft, Bildung und Medien spielen.

49,90 €
Bildung und Demokratie im 20. Jahrhundert
Perspektiven bildungsgeschichtlicher Fachunterrichtsforschung
Die Beiträge des Sammelbands rekonstruieren, wie das Spannungsverhältnis zwischen Bildung und Demokratie in politischen Diskursen, Bildungsmedien, Professionalisierungs- und Unterrichtsprozessen im 20. Jahrhundert verhandelt und gestaltet worden ist.

24,90 €