Bildung für nachhaltige Entwicklung

In der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2024 dreht sich alles um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Beiträge beschäftigen sich u.a. mit organisierter Verbraucherteilhabe für einen nachhaltigen Konsum, mit BNE im Medium Comic, mit der Bedeutung des Data Storytelling im Kontext einer BNE und mit BNE vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Mathematisierungsprozesse.

Bestellnummer: 60068
ISSN: 2749-2559
Reihe: Wochenschau Sonderausgabe, Sek. I+II
Erscheinungsjahr: 2024
Seitenzahl: 72
Produktinformationen
In der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2024 dreht sich alles um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Beiträge beschäftigen sich u.a. mit organisierter Verbraucherteilhabe für einen nachhaltigen Konsum, mit BNE im Medium Comic, mit der Bedeutung des Data Storytelling im Kontext einer BNE und mit BNE vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Mathematisierungsprozesse.
Inhaltsübersicht

Luisa Girnus
Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Steve Kenner & Mandy Singer-Brodowski
Politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung – eine Annäherung in Spannungsfeldern

Johanna Weselek, Hanna Butterer & Ann-Kathrin Schlieszus
Unpolitische Bildung für nachhaltige Entwicklung – Anknüpfungspunkte für eine politisierte BNE in der Schule

Hendrik Kasper Schröder & Anne Kroh
Auswege aus der Krise: Die Möglichkeiten der politischen Resilienz 

Franziska Wittau
Die nachhaltige Transformation der Arbeitswelt verstehen, reflektieren und gestalten: Perspektiven der beruflichen BNE 

Katharina Röll-Berge & Jonas Schmidt
Kompetenzen für eine (berufliche) politische BNE – Konzeptionelle Ansätze und Einblicke in das Praxisprojekt „Berufsschule meets Uni“ 

Sebastian Ihle
Mensch-Tier-Verhältnisse als Teil von BNE 

Ulrike Danier & Sophia von Lingen
Organisierte Verbraucherteilhabe für einen nachhaltigen Konsum 

Annegret Jansen & Tonio Oeftering
Außerschulische Begegnungen im Konfliktfeld Landwirtschaft und Ernährung – empirische Befunde und Handlungsempfehlungen für die politische Bildungspraxis 

Laura Höke, Benjamin Möbus & Margit Stein
Förderung von Demokratie- und Nachhaltigkeitskompetenz in Nachhaltigkeitsprojekten im Rahmen der Schülervertretungsarbeit 

Subin Nijhawan, Laura van den Brink & Brigitte Suchanek
BNE ja – aber bitte global, transdisziplinär und multilingual! 

Tanja Seider
Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung im Comic 

Bastian Vajen, Timon Foss-Jähn & Lara Gildehaus
Bildung für nachhaltige Entwicklung – Interdisziplinarität vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Mathematisierungsprozesse 

Sven Heilmann
„Die Macht der Zahlen“ – Zur Bedeutung des Data Storytelling für die Entwicklung eines kritisch-reflexiven Datenverständnisses im Kontext einer BNE

Autor*innen
Dr. Luisa Girnus vertritt als Gastdozentin die Juniorprofessur Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf BNE und Transformative Bildung an der FU Berlin.

Jun.-Prof. Dr. Steve Kenner leitet den Arbeitsbereich „Politikwissenschaft und ihre Didaktik“ an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und ist Mitglied des Bundesvorstandes der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB e.V.). Vor seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war er Lehrer für die Fächer Politik und Spanisch.

Dr. Mandy Singer-Brodowski forscht und lehrt an der Freien Universität Berlin zu Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung, des transformativen Lernens und der nachhaltigen Hochschultransformation. 

Dr. Johanna Weselek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg im Projekt „Zukunft lernen“ des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie hat im Fach Soziologie zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind soziologische Perspektiven auf BNE, Globales Lernen und digitale BNE. 

Hanna Butterer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften. Sie promoviert dort zur Verhältnisbestimmung von BNE und kritischer politischer Bildung. Ihr empirischer Forschungsschwerpunkt liegt hierbei auf Kooperationen von Schulen und außerschulischen Lernorten. 

Ann-Kathrin Schlieszus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Futur, Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie an der FU Berlin. Sie forscht und promoviert zu BNE im schulischen und hochschulischen Kontext. Ihre Forschungsschwerpunkte sind BNE an Schulen und Hochschulen, transformatives Lernen und Whole Institution Approach. 

Dr. Hendrik Kasper Schröder ist Universitätslektor für Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Bremen. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen die politikwissenschaftliche und -didaktische Emotionsforschung, die politische Resilienzbildung sowie die Sensibilitäts- und die politische Urteilsforschung. 

Dr. Anne Kroh arbeitet als Politik- und Deutschlehrerin an einem Bremer Gymnasium sowie als Lehrbeauftragte an der Universität Bremen (Politikwissenschaft und ihre Didaktik). Sie war von 2008 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) in den Forschungsbereichen Klimakultur und Erinnerungskultur. 

Dr. Franziska Wittau ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Bielefeld. 

Dr. Katharina Röll-Berge ist Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politikdidaktik der Freien Universität Berlin. Jonas Schmidt ist Lehrer für die Fächer Politische Bildung und Biologie an einer Sekundarschule in Berlin-Neukölln und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Politikdidaktik und politische Bildung der Freien Universität Berlin. 

Sebastian Ihle ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für politische Bildung. Dort ist er insbesondere für die schulpraktischen Elemente des Studiengangs Politische Bildung verantwortlich. Sein Forschungsinteresse liegt insbesondere im Bereich der Mensch-Tier-Verhältnisse im Kontext des Politikunterrichts.

Ulrike Danier arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehr- und Forschungsbereich Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung an der Universität zu Köln. 

Sophia von Lingen arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehr- und Forschungsbereich Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung an der Universität zu Köln.

Annegret Jansen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Politische Bildung und Nachhaltigkeitsbildung, Rechtsextremismus und Demokratiebildung, Außerschulisches Lernen sowie die empirische Bildungsforschung. 

Prof. Dr. Tonio Oeftering ist Professor für Politische Bildung/Politikdidaktik am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Politische Theorie und Politische Bildung, Außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung, Politische und Kulturelle Bildung sowie Menschenrechtsbildung. 

Laura Höke ist Lehrerin in Niedersachsen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Rolle von Schülervertretungen vor dem Hintergrund von politischer Bildung und Nachhaltigkeitsbildung. 

Benjamin Möbus hat Gymnasiallehramt in der Fächerkombination Geschichte, Politik & Wirtschaft und Englisch an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert. Er arbeitet momentan als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Vechta im Fachbereich Erziehungswissenschaften. 

Prof. Dr. Margit Stein ist Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta. Sie war zuvor Professorin für Soziale Arbeit und hat im Bereich der Werteorientierung Jugendlicher habilitiert. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung im Wertebereich ist die Vermittlung von Kompetenzen für Nachhaltigkeit an Kinder und Jugendliche.

Dr. Subin Nijhawan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Forschung entwickelt er transdisziplinäre Ansätze zu BNE sowie didaktische Konzepte zur Einbindung künstlicher Intelligenz im schulischen Unterricht. 

Laura van den Brink studiert seit 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main die Fächer Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Seit Herbst 2022 arbeitet sie als studentische Hilfskraft im The Blue Planet Projekt.

Brigitte Suchanek ist Oberstudienrätin im Ruhestand und hat die Fächer Biologie, Mathematik und Politik an der Main-Taunus-Schule Hofheim unterrichtet sowie das preisgekrönte Schulbiotop mitinitiiert und betreut. 2021 und 2022 war sie Teil des The Blue Planet-Projektteams und hat einen Großteil der Lehrmaterialien konzipiert sowie den Online-Projekttag mitgestaltet. 

Dr. Tanja Seider ist Professorin an der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik in Berlin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören u.a. die Politische Bildung im Anthropozän bzw. Bildung für Nachhaltige Entwicklung. 

Bastian Vajen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bürgerschaftskonzepte von Jugendlichen und interdisziplinäre politische Bildung. 

Timon Foss-Jähn forscht am Institut für Didaktik der Demokratie in den Bereichen interdisziplinäre Bildung und Schüler*innenvorstellungen und ist Lehrer für Mathematik und Politik-Wirtschaft am Gymnasium Mellendorf. 

Lara Gildehaus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematik der Universität Paderborn sowie Senior Scientist am Institut für Mathematikdidaktik der Universität Klagenfurt. 

Sven Heilmann ist Lehrer für Sozialwissenschaften, Wirtschaft/Politik, Erdkunde und Musik an einem Gymnasium in Köln und arbeitet als abgeordneter Lehrer am Arbeitsbereich Sozialwissenschaften – Schwerpunkt ökonomische Bildung an der Universität zu Köln.

Wochenschau Sonderausgabe, Sek. I+II

Neu
Bildung für nachhaltige Entwicklung
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Neu
Digitalisierung und Politikunterricht
Was bedeutet Digitalisierung für die politische Bildung und den Politikunterricht? Die vorliegende Sonderausgabe Digitalisierung widmet sich – auch in kritischer Perspektive – den verschiedenen Ebenen von Digitalisierung und geht schließlich konzeptionellen Fragen für das politische Lernen und der Politikdidaktik nach. Die Beiträge geben des Weiteren konkrete Einblicke in digitale Formate und deren Einsatz im Politikunterricht. Das Heft schließt mit Fragen hinsichtlich einer „digitalen Aufklärung“ und zum Stand der digitalen politischen Bildung.

27,99 € - 28,90 €
Gesellschaftswissenschaften
Die diesjährige WOCHENSCHAU-Sonderausgabe befasst sich mit dem Fach Gesellschaftswissenschaften. Welche fachdidaktischen Sichtweisen gibt es auf das Fach? Wie verändert es das Schulleben? Inwiefern ist es ein demokratischer Lernort? Wo wird das Fach bundesweit unterrichtet? Darüber hinaus werden zwei integrative Unterrichtsvorhaben vorgestellt.

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Demokratiebildung
Die diesjährige WOCHENSCHAU-Sonderausgabe befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten von Demokratiebildung. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis analysieren das Verhältnis von Demokratiebildung zu anderen Feldern wie Jugendbildung, Menschenrechtsbildung oder politischer Bildung, aber auch etwa die demokratische Haltung von Lehrkräften im Kontext von Rechtsextremismus.

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Sprachbildung im Politikunterricht
Die WOCHENSCHAU-Sonderausgabe 2020 widmet sich dem Thema Sprachbildung im Politikunterricht. Aber was genau ist Sprachbildung und wie wird sie in der Praxis umgesetzt? Welche Relevanz hat das Thema für den Politikunterricht? Welche Möglichkeiten kann eine geschlechterreflexive Herangehensweise für Sprachbildung eröffnen? Welche konkreten Möglichkeiten der unterrichtlichen Sprachbildung gibt es in den verschiedenen Phasen einer Unterrichtssequenz zur Förderung der Urteilskompetenz? Inwiefern bedingen sich Alltagssprache, Fachsprache und Bildungssprache und was bedeutet das für einen erfolgreichen Politikunterricht? Die WOCHENSCHAU-Sonderausgaben geben einen Überblick über den Diskussionsstand in Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Praxis. .

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Disziplinen des Politikunterrichts
Zahlreiche Bezugswissenschaften wie Soziologie, Ökonomie oder Philosophie sind für die politische Bildung von Bedeutung. Doch welche Inhalte, Methoden und Denkweisen dieser Disziplinen sind entscheidend und sollten im Unterricht berücksichtigt werden? Dieses Heft gibt einen grundlegenden Einblick und regt zur vertieften Auseinandersetzung mit den Bezugswissenschaften an.

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Geld und Geldpolitik
Schlagzeilen zur „Eurokrise“, zur Zinspolitik der EZB und zur Währungsunion sind täglich in den Nachrichten zu finden und sorgen für hitzige Diskussionen. „Geld und Geldpolitik“ bewegt wie kaum ein anderes Thema die Euro-Zone und hat weitreichende Konsequenzen für den Alltag der Menschen. Auch im Unterricht der Oberstufe ist es ein zentrales Inhaltsfeld und häufig Prüfungsthema im Abitur. In der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe „Geld und Geldpolitik“ vermitteln die Experten der Deutschen Bundesbank fundiert und verständlich die geldpolitischen Grundlagen sowie wichtige ökonomische Zusammenhänge und aktuelle Kontroversen rund um den Euro.

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Individuelle Förderung
Individuell fördern heißt, den einzelnen Schüler entsprechend seinen Begabungen und Möglichkeiten optimal zu unterstützen. Im engeren Sinne gehören hierzu alle pädagogischen, didaktischen und methodischen Überlegungen, diesem Ziel auch innerhalb des Unterrichts im heterogenen Klassenverband so weit wie möglich Rechnung zu tragen. Wie lässt sich der Anspruch auf Individuelle Förderung im sozialwissenschaftlichen Unterricht einlösen? Welche Ziele, Strategien und Maßnahmen gibt es? Welche Schwierigkeiten treten bei der Umsetzung auf? Die WOCHENSCHAU-Sonderausgabe zum Thema „Individuelle Förderung“ gibt Lehrerinnen und Lehrern praktische Hilfestellungen und Anregungen zur Differenzierung und Individualisierung im sozialwissenschaftlichen Unterricht an die Hand.

27,99 € - 28,90 €
Politikunterricht
Diese Sonderausgabe der WOCHENSCHAU richtet sich an Referendare und Referendarinnen sowie Lehrende, die Politik fachfremd unterrichten. Darüber hinaus dient es routinierten Fachlehrern- und -lehrerinnen, die sich über den neuesten didaktischen Stand informieren möchten.

27,99 € - 28,90 €
Ökonomische Grundbegriffe
Das Heft ist in erster Linie auch für Schülerinnen und Schüler konzipiert, kann aber auch von Lehrkräften als ökonomisches Nachschlagewerk genutzt werden. Thematisch aufeinander aufbauende Kapitel werden grundlegende ökonomische Begriffe schülerorientiert und mit hoher Sachkompetenz erläutert. Dabei wird Strittiges auch als strittig präsentiert. Für die 2. Auflage wurden die im Heft enthaltenen Daten im Jahr 2016 aktualisiert.

28,90 €
Heterogenität
Heterogenität - Keine Angst vor dem Anderssein?! Jede Form der gesellschaftlichen Vielfalt spiegelt sich auch in der Schule wider. Unterschiedliche Leistungsniveaus, kulturelle und religiöse Wurzeln, das soziale Umfeld, die sexuelle Orientierung, das Geschlecht, das Alter und die Sprache sind wichtige Faktoren, die unser Zusammenleben und den Schulalltag bestimmen. Gleichzeitig stellen sie eine Herausforderung dar. Denn die Dreigliedrigkeit des deutschen Schulsystems und die entsprechend konzipierte Lehrkräftebildung sind auf homogene Lerngruppen ausgerichtet. Um der bunten Vielfalt in Schulen dennoch gerecht zu werden, hat sich mittlerweile ein Konsens herausgebildet: Lehrerinnen und Lehrer sollen in ihrer Professionalität gestärkt werden, sodass sie Heterogenität als gesellschaftliche Chance wahrnehmen und diese konstruktiv in ihren Unterricht einbeziehen. Speziell im Fach Politik lässt sich die Vielfalt der Schülerschaft als Grundlage nutzen. Einerseits sollte der Unterricht durch Aufgabenstellungen und Methoden Raum für Individualität bieten, um so alle Schülerinnen und Schüler einen Zugang zur politischen Bildung zu geben. Dies ist besonders wichtig, da die Schule oftmals der einzige Ort ist, an dem sie damit in Kontakt kommen. Andererseits lässt sich gerade in einer heterogenen Gruppe wie einer Klasse einüben, was es bedeutet in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben. Voraussetzung dafür ist, dass im Unterricht die Erfahrungen der Jugendlichen thematisiert, abstrahiert und auf gesellschaftliche und politische Prozesse übertragen werden. Wie es gelingen kann, Heterogenität in den Politikunterricht zu integrieren, zeigt diese Sonderausgabe auf. Sie gibt einen einführenden Überblick in die Thematik der Heterogenität, greift verschiedene Merkmale von Vielfalt auf und konkretisiert sie für die politische Bildung.

27,99 € - 28,90 €
Demokratiepädagogik
Demokratie ist keine Selbsverständlichkeit, sondern eine lebenslange Herausforderung, die gelernt und gelebt werden muss. Daher fordert die Demokratiepädagogik, Demokratie nicht nur im Politikunterricht zu behandeln, sondern in der gesamten Schule als sozialen Lernort einzuüben. In der WOCHENSCHAU-Sonderausgabe des Jahres 2014 wird gezeigt, auf welche Weise dies praktisch möglich ist. Gelungene Beispiele von schulischer Mitgestaltung sollen zu eigenen Projekten anregen. Zugleich führt das Heft in die theoretischen Grundlagen und wichtigsten Debatten der Demokratiepädagogik ein. Neben einem frischen Blick auf bewährte Ansätze bietet das Heft auch Einsichten in neue Konzepte wie das Coaching von Schülern durch Schüler, die „Just Community“ oder das „Service Lernen“.

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Soziales Lernen
Das WOCHENSCHAU-Sonderheft für das Jahr 2013 greift das Thema „Soziales Lernen“ in Schule und Unterricht auf. Gastherausgeber ist der bekannte Politikdidaktiker Prof. Dr. Gotthard Breit, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt. Die Beiträge renommierter Theoretiker und Praktiker der politischen Bildung greifen zentrale Fragen des sozialen Lernens auf. Sie setzen sich u.a. mit der Bedeutung von demokratischen Grundwerten und Verhaltensweisen, der Rolle von Gefühlen, der Zivilcourage im Alltag, dem Cybermobbing und der Verknüpfung von sozialem und politischem Lernen auseinander. Wenn Sie die Aufgabe des sozialen Lernens in Ihrem Unterricht – insbesondere dem Politikunterricht – angehen möchten, sollten Sie die aktuelle WOCHENSCHAU-Sonderausgabe mit ihren praxisorientierten Hinweisen unbedingt gelesen haben.

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Kompetenzen im Politikunterricht
Eine der zentralen Aufgaben des Politikunterrichts besteht in der Verankerung von Kompetenzen, die den Schüler_innen die aktive Teilnahme im politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Leben ermöglichen sollen. Kompetenzen sind in der Politikdidaktik Gegenstand von andauernden Kontroversen. In der jüngeren Diskussion ist das Thema um Basiskonzepte und Fachkonzepte erweitert worden. Das Sonderheft bietet Lehrerinnen und Lehrern einen Überblick und die nötigen theoretischen Grundlagen zum Thema „Kompetenzen, Basis und Fachkonzepte im Politikunterricht“. Dabei diskutieren namhafte Fachdidaktiker wie Peter Massing unterschiedliche Modelle und Ansätze und zeigen Kontroversen auf. Im Heft wird aber auch der praktischen Frage nachgegangen, wie diese Modelle im Politikunterricht umgesetzt werden können. Das Heft spiegelt die fachdidaktische Diskussion wider und zeigt anschaulich, welche Bedeutung Kompetenzerwerb sowie Basis- und Fachkonzepte im Politikunterricht haben.   Bitte beachten Sie, dass das Heft nur noch als PDF verfügbar ist.

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