Die Weimarer Republik

Quellen und Interpretationsvorschläge

von
Karl Heinrich Pohl

Fachgerechte Quellenanalyse mit Spaß – geht das? Dieser Quellenband zu ausgewählten Problemen der Weimarer Republik verbindet den Erwerb notwendiger historischer Kompetenzen mit der Freude an der Beschäftigung mit der Vergangenheit.

Bestellnummer: 41601
EAN: 9783734416019
ISBN: 978-3-7344-1601-9
Reihe: Geschichte unterrichten
Erscheinungsjahr: 2023
Auflage: 1
Seitenzahl: 88
Produktinformationen
Dieses Buch möchte Geschichtsunterricht wieder dahin führen, wo Geschichte (auch) Spaß macht: zur fachgerechten Interpretation historischer Quellen. Exemplarisch werden sieben Quellen aus der Weimarer Republik vorgestellt, vom Hitlerputsch im Jahre 1923 über den Locarnopakt im Jahr 1925 bis zur Rede von Otto Wels (SPD) im Jahr 1933. Bei deren systematischer Analyse ergeben sich manche Überraschungen. Dabei werden Kompetenzen geradezu spielerisch – und doch fachorientiert – erworben. Dabei zielt der Band darauf ab, die Lesenden nicht zu überwältigen, sondern ein offenes Geschichtsbild und die Fähigkeit zur unabhängigen Meinungsbildung zu fördern.
Inhaltsübersicht

Einleitung

 

Das „linksrepublikanische Projekt“ in Sachsen: Regierungserklärung des Sächsischen Ministerpräsidenten Dr. Erich Zeigner, 12. Oktober 1923

 

Das faschistische Modell der Nationalsozialisten: Aufruf der Reichsregierung anlässlich des Hitler-Putsches, 9. November 1923

 

Der Außenminister, der Kronprinz und die deutsche Locarnopolitik: Der „Kronprinzenbrief“ Gustav Stresemanns vom September 1925

 

Das Auswärtige Amt und Locarno:  Interne Vorstellungen über den Locarnovertrag

 

Der lange Schatten von Locarno: Wahlplakat der DNVP aus dem Jahr 1928

 

Die Rolle „der“ deutschen Industrie bei der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus: Eingabe von Industriellen, Bankiers und Großagrariern an Reichspräsident von Hindenburg 1932

 

Der „letzte Demokrat“ im Kampf gegen das „Ermächtigungsgesetz“: Rede von Otto Wels (SPD) vom 23. März 1933 in der Berliner Krolloper

Autor*innen
Karl Heinrich Pohl war bis 2010 Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Kiel und Direktor am Institut für Zeit- und Regionalgeschichte in Schleswig. Arbeitsschwerpunkte: Bürgertum und Arbeiterbewegung im 19. und 20. Jahrhundert, Museumsdidaktik, Schulbuchforschung.
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Kurzbeschreibung
Fachgerechte Quellenanalyse mit Spaß – geht das? Dieser Quellenband zu ausgewählten Problemen der Weimarer Republik verbindet den Erwerb notwendiger historischer Kompetenzen mit der Freude an der Beschäftigung mit der Vergangenheit.

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