Rassismuskritik
Band 1: Rassismustheorie und -forschung
- herausgegeben von
- Claus Melter, Paul Mecheril
Rassismusforschung ist im deutschsprachigen Raum eine eher junge, gleichwohl expandierende Forschungsrichtung. Das vorliegende Buch liefert erstmalig eine Bestandsaufnahme aktueller rassismuskritischer Forschungsperspektiven und Theorieansätze.Leserinnen und Leser finden im ersten Band historische, empirische und theoretisch-systematische Überblicke und Vertiefungen über unterschiedliche Formen von Rassismus: u.a. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus in Deutschland und zu antimuslimischem sowie gegen Roma und Sinti gerichteten Rassismus. Zudem werden neben methodischen Fra…
| Bestellnummer: | 41261 |
|---|---|
| EAN: | 9783734412615 |
| ISBN: | 978-3-7344-1261-5 |
| Reihe: | Politik und Bildung |
| Erscheinungsjahr: | 2021 |
| Auflage: | 2. Aufl. |
| Seitenzahl: | 320 |
- Beschreibung Rassismusforschung ist im deutschsprachigen Raum eine eher junge, gleichwohl expandierende Forschungsrichtung. Das vorliegen… Mehr
- Inhaltsübersicht Einleitungen Wiebke Scharathow, Claus Melter, Rudolf Leiprecht, Paul Mecheril Rassismuskritik Paul Mecheril, Claus MelterRas… Mehr
- Autor*innen Iman Attia, Erziehungswissenschaftlerin; Praxis und Forschung in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern; Theorieen… Mehr
Rassismusforschung ist im deutschsprachigen Raum eine eher junge, gleichwohl expandierende Forschungsrichtung. Das vorliegende Buch liefert erstmalig eine Bestandsaufnahme aktueller rassismuskritischer Forschungsperspektiven und Theorieansätze.
Leserinnen und Leser finden im ersten Band historische, empirische und theoretisch-systematische Überblicke und Vertiefungen über unterschiedliche Formen von Rassismus: u.a. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus in Deutschland und zu antimuslimischem sowie gegen Roma und Sinti gerichteten Rassismus. Zudem werden neben methodischen Fragen der Rassismusforschung ausgewählte Diskurse und Studien zu Rassismus und Rassismuserfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (u.a. Schule, Jugendhilfe, Polizei) vorgestellt.
Einleitungen
Wiebke Scharathow, Claus Melter, Rudolf Leiprecht, Paul Mecheril
Rassismuskritik
Paul Mecheril, Claus Melter
Rassismustheorie und -forschung in Deutschland. Kontur eines wissenschaftlichen Feldes
Kapitel I
Rassismen – systematische und historische Einordnungen
Birgit Rommelspacher
Was ist eigentlich Rassismus?
Paul Mecheril, Karin Scherschel
Rassismus und „Rasse“
Astrid Messerschmidt
Rassismusanalyse in einer postnationalsozialistischen Gesellschaft
Albert Scherr
Rassismus oder Rechtsextremismus? Annäherung an eine vergleichende Betrachtung zweier Paradigmen jenseits rhetorischer Scheinkontroversen
Micha Brumlik
Antisemitismus. Die rassistische Form des Judenhasses
Michael Luttmer
„Schimpft uns nicht Zigeuner!“ – Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus
Kapitel II
Flexibilität und Komplexität rassistischer Phänomene – Ergebnisse der Rassismusforschung
Karin Scherschel
Rassismus als flexible symbolische Ressource – Zur Theorie und Empirie rassistischer Argumentationsfiguren
Grada Kilomba
Das N-Wort und Trauma
Iman Attia
Diskurse des Orientalismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland
Eske Wollrad
„dass er so weiß nicht ist wie ihr“ – Rassismus in westdeutschen Kinder- und Jugendbüchern
Rudolf Leiprecht, Helma Lutz
Rassismus – Sexismus – Intersektionalität
Carolin Ködel
„... weil hier der Täter aus dem Milieu der Einwanderer kommt“. Diskurslinguistische Analyse ethnozentristischer und kulturrassistischer Konstruktionen in deutschen Qualitätstageszeitungen
Tarek Badawia
Pseudo-dialogische Diskriminierung
Kapitel III
Diskriminierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern – Ergebnisse der Rassismusforschung
Helena Flam
Diskriminierung in der Schule
Seddik Bibouche, Josef Held
Rechtsextreme Dynamiken in der politischen Kultur. Zur sinnvollen Verbindung von quantitativen und qualitativen Methoden am Beispiel eines Forschungsprojektes
Claus Melter
Rassismusunkritische Soziale Arbeit? Zur (De-)Thematisierung von Rassismuserfahrungen
Schwarzer Deutscher in der Jugendhilfe(forschung)
Herman Blom
Allochthone Polizisten bei der Polizei. Rassismuserfahrungen am Arbeitsplatz
Joseph Chefu
Verborgenes sichtbar machen: Was die Polizei über Eingewanderte mitteilt
Autorinnen und Autoren
Iman Attia, Erziehungswissenschaftlerin; Praxis und Forschung in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern; Theorieentwicklung der Erziehungswissenschaft, der Sozialen Arbeit, der interkulturellen und antirassistischen Pädagogik, der postkolonialen und cultural studies; Rassismen in Deutschland, insbesondere antimuslimischer Kulturrassismus, Verschränkung mit anderen Rassismen sowie mit anderen Differenz- und Diskriminierungsdiskursen.
Tarek Badawia, Dr. phil., Jg. 1966, Studium der Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Interkulturelle Pädagogik), Psychologie und Publizistik; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pädagogischen Institut der Universität Mainz. Arbeitsschwerpunkte: Migration, Identität und Jugend.
Seddik Bibouche, Dr., Lehrbeauftragter der Universität Tübingen und der Berufsakademien Stuttgart und Villingen-Schwenningen mit den Schwerpunkten Evaluation, wissenschaftliches Arbeiten, Jugendarbeit, Soziologie, interkulturelle Projektarbeit. Interessensschwerpunkte: Integrations- und Interkulturelle Projekte; interdisziplinäre Kinder- und Jugendforschung; International vergleichende Studien.
Herman Blom, Dr., (1958), studierte Soziologie und Philosophie an der Rijksuniversiteit Groningen. Promotion 2005 an der Universität Oldenburg. Herman Blom ist freiberuflicher Trainer in den Bereichen Cross-cultural Management, Kommunikations- und Managementtechniken und Interkulturelles Personalmanagement. Er ist als Dozent parttime der Berufsakademie Emsland in Lingen/Ems verbunden.
Micha Brumlik, Prof. Dr., seit 2000 ist er Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/M. mit dem Schwerpunkt „Theorie der Erziehung und Bildung“. Daneben leitete er von Oktober 2000 bis 2005 als Direktor das Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, in Frankfurt/M. Forschungsschwerpunkte: Pädagogik, Ethik, Theorie und Empirie moralischer Sozialisation sowie Religionsphilosophie.
Joseph Chefu, Dr. ( 1969), 1997 in die BRD eingewandert. Sprecher für Asylbewerber in der Hildesheimer Umtausch-Initiative [Nds-Flüchtlingsrat], zuletzt Migrations-Berater im Migrations-Zentrum Asyl e.V. Hildesheim sowie Gelegenheits-Moderator des Bürger Radio Flora in Hannover. Nach einer Mitte 2006 beendeten Recherche 2008 Veröffentlichung der wissenschaftlichen Dissertation. Freiberuflicher Komponist/Produzent von Urban Musik bei EMG & Kontor Musik.
Josef Held, Apl. Prof. Dr. Dr. h.c., lehrt und forscht am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen. Schwerpunkte in der Lehre: Empirische Methodik; Pädagogische Interessensschwerpunkte: kritische Psychologie, Subjektwissenschaft; Migrationsforschung; Kinder- und Jugendforschung; International vergleichende Studien.
Helena Flam, Prof. Dr., ist seit 1993 als Professorin für Soziologie an der Leipziger Universität tätig. In Jahren 2003 und 2006 leitete sie den deutschen Teil eines komparativen, europäischen Projektes „Xenophob“, das von der EU gefördert wurde. Arbeitsschwerpunkte: Organisationssoziologie, Soziologie der sozialen Bewegungen und Soziologie der Emotionem.
Grada Kilomba, Psychologin, Autorin, lehrt an der Freien Universität Berlin zu Psychoanalyse, Kolonialismus, Gender und Afrikanischer Diaspora.
Carolin Ködel (1978), M.A. und Dipl. Interkulturelle Pädagogin. Studium der germanistischen Sprachwissenschaft und der Interkulturellen Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Nach dem Studium DAAD-Sprachassistentin an der Helwan Universität in Kairo. Derzeit Doktorandin am Institut für Sprach- und Kulturwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Arbeitsschwerpunkte: Sprachwissenschaftliche Kritische Diskursanalyse, Interkulturelle Bildung und Erziehung, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.
Rudolf Leiprecht, Prof. Dr., (1955), Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; dort Professor für Sozialpädagogik, Diversity Education und Interkulturelle Pädagogik. Durchführung zahlreicher empirischer Untersuchungen mit quantitativen und qualitativen Methoden im Bereich Rassismus in der pluriformen Einwanderungsgesellschaft.
Michael Luttmer, Dr. phil., (1955), Studienrat an der Kooperativen Gesamtschule Rastede, Lehrbeauftragter im Bereich Politische Bildung an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg; Arbeitsschwerpunkte: Sinti und Roma; Antirassismus; Rechtsextremismus; Friedenspolitik; Globalisierung; SchülerInnen-Initiative: AG „Für den Frieden“; Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“; Theorie und Praxis der Politischen Bildung.
Helma Lutz, Prof. Dr., (1953), seit Oktober 2007 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen und Geschlechterforschung am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/M. und seit Dezember 2007 Mitglied im Direktorium des Cornelia Goethe Centrum; Mitglied im Vorstand der Sektion ‚Biography and Society‘ der International Sociological Association (ISA) und im Beirat der Sektion Biographieforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Paul Mecheril, Dr. phil., Univ.-Professor für Interkulturelles Lernen und Sozialer Wandel an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck. Studium der Psychologie in Trier, Bielefeld, Wien und Münster. Lehr- und Forschungsschwerpunkte u.a.: Interkulturelle Erziehungswissenschaft, Migrationsforschung, Cultural Studies. Letzte Buchveröffentlichungen: Politik der Unreinheit (2003); Prekäre Verhältnisse (2003); Einführung in die Migrationspädagogik (2004); Die Macht der Sprachen (2006; hg. mit Thomas Quehl); Cultural Studies und Pädagogik (2006; hg. mit Monika Witsch); Re-Präsentationen (2007; hg. mit Anne Broden); Die Normalität des Rassismus (2008; hg. mit Anne Broden).
Claus Melter, Dr. phil., (1968), wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Forschungs- und Lehrschwerpunkte: Theorien, Methoden und Praxen migrationssensibler und rassismuskritischer Sozialer Arbeit, Jugend-, Jugendhilfe- und Sozialarbeitsforschung, Antidiskriminierung sowie Diversity- und Subjektorientierung. Buchveröffentlichungen: Rasssismuserfahrungen in der Jugendhilfe. Eine empirische Studie zu Kommunikationspraxen in der sozialen Arbeit (2006); Zwischen Aktion und Resignation. Flüchtlinge und Initiativgruppen im Widerstand gegen Abschiebungen (2000).
Astrid Messerschmidt, Dr. phil., (1965), Erziehungswissenschaftlerin und Erwachsenenbildnerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: zeitgeschichtliche Bildungsprozesse und Erinnerungskultur, Pädagogik und Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft; Kritische Bildungstheorie in Globalisierungszusammenhängen, Pädagogische Geschlechterforschung.
Birgit Rommelspacher, Dr., emeritierte Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Geschlechterstudien an der Alice Salomon Hochschule Berlin, Privatdozentin an der Technischen Universität Berlin. Veröffentlichungen zu Rechtsextremismus, Rassismus und Dominanzkultur.
Karin Scherschel, Dr. rer. soc. (1968), wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Migration (Flucht und Asyl), Rassismus, Ethnizität, Ausgrenzungs- und Prekarisierungsforschung, qualitative Sozialforschung. Neueste Veröffentlichung: Karin Scherschel (2006): Rassismus als flexible symbolische Ressource. Eine Studie über rassistische Argumentationsfiguren. Bielefeld.
Albert Scherr, Prof. Dr. habil., (1958), Pädagogische Hochschule Freiburg. Arbeitschwerpunkte: Migrations- und Rassismusforschung, Bildungs- und Erziehungssoziologie, Theorien der Sozialen Arbeit. Ausgewählte Veröffentlichungen: Bildung für die Einwanderungsgesellschaft, Wiesbaden 2004; Soziologische Basics, Wiesbaden 2006, Jugendsoziologie, Wiesbaden 2007, „Ich habe nichts gegen Juden, aber …“, Berlin 2007.
Eske Wollrad, Dr. (1962), forscht zu Rassismus, den Critical Whiteness Studies, Weißsein, feministischer Theorie und Postkolonialismus. Ihr Buch mit dem Titel „Weißsein im Widerspruch. Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion“ erschien im Frühjahr 2005. Ihr gegenwärtiges Buchprojekt behandelt Rassismus und Konstruktionen von Weißsein in Kinderbüchern.
Politik und Bildung
Mehr als zehn Jahre nach der ersten Ausgabe erscheint der "Monitor politische Bildung an beruflichen Schulen" in einer vollständig überarbeiteten Neuauflage. Auf Grundlage der Erhebung von 2014 und einer Nacherhebung aus den Jahren 2023 bis 2025 bietet der Band eine aktuelle Bestandsaufnahme politischer Bildung an beruflichen Schulen und macht Entwicklungen, Kontinuitäten und neue Herausforderungen sichtbar. Die Neuauflage greift nicht nur zentrale Grundfragen des Feldes erneut auf, sondern erweitert die Perspektive deutlich – unter anderem um Themen wie Partizipation, demokratische Schulkultur, Extremismus, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Damit ist der Band weit mehr als eine Überarbeitung der ersten Auflage: Er ist ein aktueller Beitrag zur Frage, welche Bedeutung politische Bildung in der beruflichen Bildung heute hat und wie sie gestärkt werden kann.
Die im Anschluss an Oskar Negt ausgearbeiteten gesellschaftlichen Kompetenzen vermitteln Lernenden politisches Wissen und Orientierung als Grundlage für demokratisches Handeln. Sie unterstützen die Entfaltung ihrer Kritik- und Urteilsfähigkeit.
Was müssen politische Bildnerinnen und Bildner in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung wissen und können? Diese Frage beantwortet der Band, indem er sich der wissenschaftlichen Erforschung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung widmet. Dabei werden folgende Themen erörtert: Selbstverständnis und Tradition des Faches, wissenschaftliche Kategorien und Referenzrahmen, zentrale Kompetenzen und spezifische Merkmale professionellen Handelns. Auf dieser Grundlage werden fachliche Standards herausgearbeitet und das Ergebnis zeigt sich in neun unverzichtbaren Kernmodulen, die die wesentlichen Kompetenzen politischer Bildnerinnen und Bildner beschreiben.
Der Band verfolgt das Anliegen, die Debatten um das Erlernen bürgerschaftlicher und demokratischer Kompetenzen, um Schulöffnung und Schulentwicklung sowie die Frage danach, was moderne Bildung heute ausmacht und welcher Stellenwert dabei dem bürgerschaftlichen Engagement zukommt, zusammen zu führen. Dazu werden in systematischer Form Beiträge versammelt zu: theoretischen Zugängen und Leitbildern, pädagogischen Konzepten und Reformmodellen, Methoden, Handlungsfeldern und Akteuren der Engagement- und Demokratieförderung in und mit Schulen. Das Buch bietet in dieser Gesamtschau eine Einschätzung der Relevanz bürgergesellschaftlicher Reformansätze für das Schulsystem, skizziert den erreichten Entwicklungsstand und beschreibt Perspektiven und Herausforderungen in Bildungspolitik und Bürgergesellschaft.
Wie lässt sich Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe von Schule umsetzen und verbessern? Dieser Frage widmet sich das zweibändige Werk hinsichtlich der theoretischen Reflexion und praktischen Umsetzung in verschiedenen Schulformen und Fachdidaktiken. Band 2 konkretisiert die Frage, wie Demokratiebildung aus fachdidaktischer Perspektive im Fachunterricht gestaltet werden kann und welchen Beitrag die einzelnen Fächer zur Querschnittsaufgabe Demokratiebildung leisten können und sollten. Das Handbuch versammelt Beiträge zu den Didaktiken der Grundschule, der MINT-Fächer, der Gesellschaftswissenschaften, der Sprachen, des Sportunterrichts sowie der künstlerisch-ästhetischen Fächer.
Was lässt sich unter Demokratiebildung verstehen? Dieser Frage widmet sich das zweibändige Werk hinsichtlich der theoretischen Reflexion und praktischen Umsetzung in verschiedenen Schulformen und Fachdidaktiken. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen und pädagogischen Perspektiven werden spezifische Herausforderungen wie Inklusion, Partizipation und der Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit diskutiert. Durch zahlreiche Beiträge aus verschiedenen fachdidaktischen Perspektiven bietet das Werk eine interdisziplinäre Grundlage, um Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe in der schulischen Bildung zu verankern.In Band 1 wird zunächst die grundlegende Frage aufgegriffen, was alles unter Demokratiebildung verstanden werden kann. Außerdem werden die spezifischen Herausforderungen der Demokratiebildung in ausgewählten Schulformen beleuchtet. Schließlich wird Demokratiebildung mit anderen pädagogischen Ansätzen und Querschnittsaufgaben von Schule und Lehrer:innenbildung verknüpft, wie Ideologien der Ungleichwertigkeit.
Erfahrene Fachkräfte aus behördlichen und zivilgesellschaftlichen Ausstiegsprogrammen berichten erstmalig gemeinsam von ihrer anspruchsvollen Tätigkeit. Sie zeichnen dabei ein vielschichtiges und differenziertes Bild.
Wie lässt sich Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe von Schule umsetzen und verbessern? Dieser Frage widmet sich das zweibändige Werk hinsichtlich der theoretischen Reflexion und praktischen Umsetzung in verschiedenen Schulformen und Fachdidaktiken. In Band 1 wird zunächst die grundlegende Frage aufgegriffen, was alles unter Demokratiebildung verstanden werden kann. Außerdem werden die spezifischen Herausforderungen der Demokratiebildung in ausgewählten Schulformen beleuchtet. Schließlich wird Demokratiebildung mit anderen pädagogischen Ansätzen und Querschnittsaufgaben von Schule und Lehrer:innenbildung verknüpft, wie Ideologien der Ungleichwertigkeit. Band 2 konkretisiert die Frage, wie Demokratiebildung aus fachdidaktischer Perspektive im Fachunterricht gestaltet werden kann und welchen Beitrag die einzelnen Fächer zur Querschnittsaufgabe Demokratiebildung leisten können und sollten. Das Handbuch versammelt Beiträge zu den Didaktiken der Grundschule, der MINT-Fächer, der Gesellschaftswissenschaften, der Sprachen, des Sportunterrichts sowie der künstlerisch-ästhetischen Fächer.
Der Sammelband stellt in Beiträgen aus Praxis und Wissenschaft innovative Entwicklungen der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit vor und setzt neue Impulse für Akteur*innen im Bereich der Rechtsextremismusprävention.
Partizipation in der Demokratie basiert auf Grundlagen, die zugleich Ziel und Selbstverständnis politischer Bildung sind: Subjektorientierung, freie Urteilsbildung, Handlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Indoktrinationsverbot, Konflikt- und Kontroversitätsorientierung. Sie bedarf aber auch einer demokratisch gesinnten Bevölkerung, die durch ihre Partizipation Demokratie mitgestaltet, weiterentwickelt und für sie einsteht.Was bedeutet es angesichts dieser gegenseitigen Angewiesenheit für die politische Bildung, wenn sich die Formen demokratischer Herrschaft in einem rasanten Wandel befinden?Der Band beleuchtet eine Vielzahl von Entwicklungen der letzten Jahren, die einerseits unsere Demokratie verändern, andererseits aber auch neue Formen von Beteiligung hervorbringen. Herausgekommen ist eine Standortbestimmung der politischen Bildung, die den Auftrag, alle Menschen mitzunehmen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen, ernst nimmt.
Der Sammelband gibt einen Überblick zur politischen Bildung in Grundschule und Sachunterricht. Darüber hinaus werden ausgewählte Aufgaben- und Inhaltsfelder praxisnah vorgestellt.
Wie man die Leitidee nachhaltiger Entwicklung in der Berufsbildung erschließt und was politische Bildung dazu beitragen kann, stellen Expert:innen multiperspektivisch und mit praktischen Tipps in dem neuen Handbuch vor.
Angesichts des demografischen Wandels mit einem wachsenden Anteil zugewanderter Bevölkerung in Deutschland gewinnt die Beschäftigung mit dem Themenkomplex "Migration und Familie" zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Handbuch einen wichtigen Überblick über die bislang eher verstreuten Untersuchungen aus den verschiedenen Fachdisziplinen. Neben den sozialpädagogischen werden auch historische, rechtliche, psychologische und theologische Aspekten der Thematik behandelt. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, wie sich Migrationsprozesse auf die Bevölkerungs- und Familienstruktur sowie die Integrationspolitik auswirken. Auch stellen die Autorinnen und Autoren sozialpädagogische Handlungsfelder und deren Qualitätsanforderungen vor. Das Handbuch ist als Nachschlagewerk und Studienbuch mit grundlegenden theoretischen Artikeln zu den Themen Migration und Familie sowie zu praktischen Ansätzen und Modellen konzipiert. Dies macht eine theoriegeleitete Praxis möglich. Das Buch richtet sich u.a. an Studierende der Erziehungswissenschaft, der Sozialwissenschaften, der Psychologie, der Heilpädagogik und der Sozialen Arbeit; Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, Erwachsenenbildnerinnen und -bildner sowie Multiplikatoren in der Elternarbeit.
Die Transformation des Sozialstaates hat Soziale Arbeit in Europa entscheidend verändert. Die Politik des „Schirms“ soll als Mechanismus wirken, der gesellschaftliche Reichtum umverteilt werden. Zentrale Ideen eines sozialen Europas geraten dabei ins Hintertreffen. Die Beiträge zu Kernthemen Sozialer Arbeit in diesem Buch sind verbunden mit den Stichworten sozialpädagogischer Dienst, europäisches Sozialmodell, Kinderschutz, soziale Fürsorge, Institutionsentwicklung, Jugendstrategien, Gegenentwürfe zum Neo-Liberalismus und Ökonomie. Dabei wird deutlich, dass sozialstaatliche Grundlagen und Prämissen in allen europäischen Ländern prekär werden und die Arbeitsbedingungen von Sozialer Arbeit beeinflussen. Ohne eine europäische „Klagemauer“ einzurichten, werden wesentliche Aspekte der Sozialen Arbeit in den europäischen Ländern Deutschland, England, Griechenland, Litauen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und Ungarn kritisch diskutiert.