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Produktinformationen

Im vorliegenden Band stellen Pädagoginnen aus vier NS-Gedenkstätten ihre Arbeit mit Kindern zwischen acht und zwölf Jahren vor Ort vor.  Die praxisbezogenen Beiträge werden in den fachdidaktischen Diskurs über die pädagogische Arbeit am Thema Nationalsozialismus in dieser Altersgruppe eingebettet.

Das Buch richtet sich an Lehrer*innen, Gedenkstättenpädagog*innen oder auch Mitarbeiter*innen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie sollen angeregt werden, auch mit jungen Kindern das Thema Nationalsozialismus mit einem Besuch einer Gedenkstätte offensiv und mutig anzugehen.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Rita Rohrbach: Nationalsozialismus, Verfolgung und Widerstand als Thema in der Grundschule. Ansätze, Erfahrungen und neue Orte des Lernens

Barbara Kirschbaum: Die Suche nach der richtigen Gangart. Erfahrungen aus 15 Jahren Arbeit mit Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren

Hildegard Jakobs, Anna Schlieck: Düsseldorfer Kinder und Jugendliche. Damals als Akteure (1933 – 1945) – heute als Besucher*innen der Mahn- und Gedenkstätte

Ramona Dehoff, Martina Ruppert-Kelly: „Wieso – weshalb – warum?“ Die Arbeit mit Grundschulklassen in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Regine Gabriel: Die Gedenkstätte Hadamar – auch ein Ort für Kinder

Literatur

Internetseiten

Zu den Autorinnen

Meinungen

Autor*innen
Regine Gabriel, erstes und zweites Staatsexamen für die Fächer Deutsch und Politik, Pädagogin in der Gedenkstätte Hadamar, Theaterpädagogin BuT.
Stimmen zum Buch

„Nach der Lektüre wird sich für viele die Frage, ob mit Grundschüler*innen der Nationalsozialismus aufgearbeitet werden kann, wahrscheinlich erledigt haben. Für das Wie bietet die Lektüre wichtige Hinweise, sehr wertvolle Anregungen und Impulse für die eigene Arbeit.“

Ronja Inhoff, Außerschulische Bildung 2/2019

„Der schmale Band ,Es war sehr schön und auch sehr traurig‘ bietet eine Fülle von Anregungen, Erfahrungen und Beispielen auf diesem Weg in die ,Zukunft der Erinnerung‘.“

Gegen Vergessen – Für Demokratie, Nr. 101/ September 2019

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Synagogen im Geschichtsunterricht
Erbaut – zerstört – vergessen? Mit einem Vorwort von Christian Kuchler
Synagogen als steingewordene Manifestation einer gesellschaftlichen und religiösen Minderheit repräsentieren bis heute die wechselvolle deutsch-jüdische Geschichte. Sie stehen für Zeiten der Verfolgung und Zerstörung, gleichzeitig weisen sie auf die oft vergessenen Zeiten gesellschaftlichen Miteinanders und kulturellen Austauschs hin. Sie bieten damit einen lebensweltlichen Lernanlass, der weit über die jüdische Opfergeschichte hinausgeht. In diesem Buch werden die verschiedenen Phasen deutsch-jüdischer Geschichte anhand von Synagogenbauten nachgezeichnet. Zahlreiche Unterrichtsmaterialien erschließen Synagogen als Orte historischen Lernens. An Fallbeispiel wird gezeigt, wie diese Orte für den Einstieg in die vielfältige jüdisch-deutsche Vergangenheit genutzt und die Anregungen auf andere regionale Entwicklungen übertragen werden können.

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