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Inhaltsübersicht

Vorwort
0 Einleitung
0.1 Thema der Arbeit und Vorgehensweise
0.2 Projektziele und Forschungsfrage
0.3 Forschungsschritte
0.4 Forschungshypothesen
0.5 Schwierigkeiten der Forschung und Forschungsstand
0.6 Plan dieser Arbeit
A Bearbeitung der Interviews auf Basis des MAXQDA-Programms
1 Flucht und Flüchtling?
1.0 Worüber reden wir?
1.1 Bestimmungen und Tatsachen hinter den Begriffen
1.2 Wer flieht, hat keine Wahl: Die Konstruktion der Push-Pull-Faktoren
2 Die sichtbaren und vordergründigen Ursachen der Massenfluchtmigration
2.0 Einführung
2.1 Die Anziehungskraft der Errungenschaften des Westens
2.2 Armut, Arbeitslosigkeit, niedriger Lebensstandard
2.3 Entwicklungshilfe als Förderung von Migration
2.4 Fehlende Entwicklung, Friedlosigkeit und fehlende Stabilität
2.5 Familiärer Druck als Migrationsursache
2.6 Mangelhaftes Gesundheitswesen und fehlender Wohnraum
2.7 Der Mangel an Rechtstaatlichkeit und fehlende demokratische Wahlen
2.8 Die niedrigen Löhne
2.9 Der Rassismus
2.10 Das ausbeuterische Weltwirtschaftssystem
2.11 Weltweite Ungerechtigkeit und fehlender Respekt
2.12 Suche nach Wohlbefinden und Wohlstand als Hauptmotive von Migration
2.13 Kriegerische Auseinandersetzungen
3 Ungelöste Probleme speziell in der DR Kongo
3.0 Definition
3.1 Koloniale Schuld als Migrationsursache
3.2 Historische Flucht- und Migrationsursachen
3.2.0 Definition
3.2.1 Kämpfe zwischen Völkern als Folge von Landraub und kolonialer Umsiedlungspolitik
3.2.2 Die restriktive Verwaltung der Kolonialmacht
3.3 Entwicklung als Weg zur Lösung der Fluchtmigration
4 Die Rolle der Politik für die Fluchtursachen
4.0 Worum geht es?
4.1 „Politische Schwächen“ in welchem Sinn?
4.2 Eine instabile Währung als Zeichen politischer Schwäche
4.3 Schlechte Organisation von Wahlen als Zeichen politischer Schwäche
4.4 Interne Migration als Zeichen politischer Schwäche
4.5 Zerfall des Familienlebens als Zeichen politischer Schwäche
4.6 Fehlende Infrastruktur als Zeichen politischer Schwäche
4.7 Landflucht und Zuwanderung in die Städte als Zeichen politischer Schwäche
4.8 Fluchtmigration als Zeichen politischer Schwäche
4.9 Wirtschaftliche Misere als Zeichen politischer Schwäche
4.10 Desolate soziale Gesamtlage als Zeichen politischer Schwäche
4.11 Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Spannungen als Zeichen politischer Schwäche
4.12 Die Verbindung zwischen Konflikten/Kriegen, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit mit der Staatsmacht
4.13 Politik, Wirtschaft und soziales Leben, ein Problemfeld
4.14 Besondere soziale Probleme in der Demokratischen Republik Kongo
5 Der Umgang mit den Problemen der Massenfluchtmigration in der DR Kongo und weltweit
5.0 Die Behandlung der Fluchtprobleme in der DR Kongo
5.1 Die Arbeit der NGOs mit der Massenfluchtmigration
5.2 Positive Arbeit der UNHCR in der Demokratischen Republik Kongo
5.3 Erfolgreiche und erfolglose Flüchtlingsarbeit von Kirchen
B Analyse und Interpretation
6 Die versteckten Wurzeln der Massenfluchtmigration
6.0. Der rote Faden durch die Interviews
6.0.1 Die vordergründigen Fluchtursachen auf dem Prüfstand der Warum-Frage
6.0.2 Fluchtursachen im Spiegel der ungelösten Probleme
6.1 Der Massenfluchtmigrationsbaum und die Ebenen der Fluchtursachen
6.1.0 Der Sinn des Massenfluchtmigrationsbaums von Kongo
6.1.1 Die Massenfluchtmigration in der DR Kongo – eine Einschätzung
6.1.2 Die sichtbaren/vordergründigen Ursachen der Massenfluchtmigration in der DR Kongo
6.1.3 Die versteckten Massenfluchtursachen und die Wurzeln der Massenfluchtmigration
weltweit
7 Demokratie neu gedacht: Ein Ansatz zur Lösung der Massenfluchtmigration
C Anhang
Glossar
Literaturverzeichnis

Autor*innen
Dr. Olivier Ndjimbi-Tshiende, geb. 1949 in der Demokratischen Republik Kongo, arbeitet seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und erforscht die Fluchtursachen in Afrika. Zuvor hat er seit seiner Priesterweihe 1979 hauptberuflich als Pfarrer und zugleich seit 2007 nach der Habilitation in Moralphilosophie als Professor an der Hochschule für Seefahrt und Fischerei im Kongo gearbeitet. 
Seine Forschungsschwerpunkte sind Wertphilosophie, Rassismus, Interkulturalität und Lebensphilosophie aus afrikanischer Sicht.
Kurzbeschreibung
In seiner qualitativen Studie zur Ursache der Massenfluchtmigration in der Demokratischen Republik Kongo sucht der Autor nach den „Gründen hinter den Gründen“. Tief in den Wurzeln von Politik und Geschichte des Landes wird er fündig.
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Wochenschau Wissenschaft

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Coverabbildung Der historische Verstand
Der historische Verstand
Alle Gesellschaften erzählen ihre Geschichte ein ums andere Mal, in der Schule und in anderen kulturellen Kontexten. Dabei aber das historische Denken und das Geschichtsbewusstsein zu fördern, ist weniger verbreitet. Denn das bedeutet, die simplifizierten und simplifizierenden Versionen der Vergangenheit infrage zu stellen, die voller nationaler Meistererzählungen stecken. Es ist nötig, diese zu hinterfragen, sich mit den Praktiken von Historikern und Sozialwissenschaftlern auseinanderzusetzen und ein kritisches Denken zu entwickeln. Mit zahlreichen Beispielen aus der Geschichte verschiedener Länder und in verständlicher Sprache, die sich an ein breites Publikum richtet, plädiert Mario Carretero in diesem Buch für eine Geschichtsvermittlung, die sich auf das Verständnis der Komplexität von Geschichte und auf die Entmystifizierung der traditionellen Erzählungen stützt. Das ursprünglich in spanischer Sprache verfasste Buch wurde bereits ins Englische, Französische und Italienische übersetzt.  Das Buch enthält einen Epilog über die aktuellen Herausforderungen der KI für die Geschichtsvermittlung.

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Demokratiebildung im Philosophieunterricht
Wie kann Philosophieunterricht Demokratiebildung stärken? Die Autor*innen zeigen, wie philosophisches Denken Schüler*innen dabei unterstützt, zu urteilen, zu begründen und demokratische Fragen sachlich zu durchdringen.Beiträge aus Philosophiedidaktik, benachbarten Fachdidaktiken und Erziehungswissenschaft verbinden normative Perspektiven mit empirischer Forschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was philosophische Reflexion im Unterricht leistet: Sie schärft Begriffe, öffnet Räume für begründete Kontroversen und fördert demokratische Urteilskraft. Der Band richtet sich an Lehrkräfte, Referendar*innen, Hochschullehrende und Wissenschaftler*innen, die Philosophieunterricht als Ort demokratischen Lernens weiterdenken wollen – in allen Jahrgangs- und Sekundarstufen.

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Politische Bildung und Antisemitismus
Beiträge zur Analyse modernisierter Judenfeindschaft und ihrer pädagogischen Bearbeitung
In diesem Band sind fachwissenschaftliche und fachdidaktische Arbeiten zu Ausdrucksformen des Antisemitismus versammelt. Eine besondere Rolle spielen dabei der Israel-Palästina-Konflikt und seine Rezeption. Dieser Kontext rückt nach der Zäsur des 7. Oktober 2023 ins Zentrum, führt jedoch zu gro­ßen Verunsicherungen in Bildungsinstitutionen. Der Autor liefert Bestandsaufnahmen zum Wissen über Antisemitismus und diskutiert Antisemitismus bzw. Antisemitismusdebatten aus der Perspektive mündigkeitsorientierter politischer Bildung. Er erschließt didaktische Materia­lien zu Antisemitismus und zum Nahostkonflikt und analysiert (fehlende) Themenfelder, (implizit) enthaltene Annahmen und nicht-intendierte Effekte.

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Coverabbildung Frieden braucht Mut und Gestaltung
Frieden braucht Mut und Gestaltung
Plädoyer für eine Kultur des Friedens, für eine Stärkung der Vereinten Nationen, der UN-Charta und des Völkerrechts
Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden und wie lassen sich Friedensprozesse nachhaltig gestalten? Wie können die Vereinten Nationen, die UN-Charta und das Völkerrecht gestärkt werden? Das Buch analysiert die Risiken, die mit der aktuellen Sicherheitspolitik und der militärischen Aufrüstung verbunden sind. Es liefert Denkanstöße für eine Friedensgestaltung und zeigt Wege auf, wie über Diplomatie und Krisenprävention Konflikte entschärft werden könnten. Das Konzept der Friedenslogik wird vorgestellt und friedenslogisches Handeln erklärt.

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Coverabbildung Wie über das Unfassbare lernen?
Wie über das Unfassbare lernen?
Beiträge zur „Holocaust Education“
Die Frage, wie mit den nationalsozialistischen Verbrechen umgegangen werden soll, beschäftigt die Politik, die Fachwissenschaften und -didaktiken sowie Kunst und Kultur seit dem Ende der faschistischen Herrschaft. Dieser Band schlägt dazu einen breiten, der historisch-politischen Bildung verpflichteten Zugang vor. Die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah steht somit immer auch mit der Gegenwart in Verbindung. Der Einzelne reflektiert über die eigene Lebenswelt sowie seine Eingebundenheit in wirtschaftliche und gesellschaftliche (Herrschafts-)Strukturen. Zugleich wird er angeregt, die Gesellschaft – demokratisch und den Menschenrechten angemessen – mitzugestalten.

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Coverabbildung Historik der Befreiung
Historik der Befreiung
Unsere Geschichten und die Vergangenheit
Was ist Geschichte? Können wir aus ihr lernen? Ist festzustellen, wie es früher gewesen ist? Geschichten sind Narrationen. Wir erzählen sie standortgebunden und absichtsvoll, um Orientierung zu geben oder zu unterhalten. Unsere Geschichten sind gesellschaftliche Konstruktionen von Wirklichkeit. Sie sind wertvoll, aber sie können uns nicht sagen, wie es früher einmal war. Die Vergangenheit zeigt sich uns dort, wo uns etwas von früher befremdet. In alten Texten und materiellen Dingen, mit denen wir nichts anfangen können, konzentrieren sich die Veränderungen, die sich seit damals vollzogen haben. Sie machen uns neugierig. Sie faszinieren uns. Sie befreien uns von unserer Gegenwart.

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Die Digitalisierung prägt Bildung und Didaktik grundlegend – auch in der ökonomischen Bildung. Der Sammelband beleuchtet systematisch Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen digitaler Entwicklungen. Die Beiträge zeigen, dass Digitalisierung weit über den Einsatz digitaler Technik hinausreicht: Sie verändert epistemische Grundlagen, didaktische Ansätze, Werthaltungen, Rollenbilder und Kompetenzanforderungen. Die Autor*innen thematisieren unter anderem Einstellungen und Kompetenzen von Lehrenden, erweiterte didaktische Möglichkeiten sowie neue Anforderungen, die die Digitalisierung an die ökonomische Bildung stellt.

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Interdisziplinäre Perspektiven auf den Begriff der Kritik in Bildungskontexten
Dieser Band versammelt Beiträge zur Bedeutung von Kritik in Bildung und Wissenschaft. Im Fokus steht, wie kritische Fachlichkeiten Forschung, Unterricht und gesellschaftliche Transformationsprozesse prägen.

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Für eine rassismuskritische historisch-politische Bildung und Geschichtstheorie
Der Eurozentrismus in vielen Menschenrechtserzählungen trägt zu praktischer rassistischer Diskriminierung bei. Für eine kritische politische Bildung gilt es, die theoretischen Grundlagen historischer Bildung und Forschung zu überdenken und zu verändern.

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Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.

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Seit gut einem Jahrzehnt prägen Kompetenzmodelle und Entwürfe für Bildungsstandards die Diskussionen der Politikdidaktik. Jedoch beruht die bisherige Form dieser „Kompetenzorientierung“ – so die These des vorliegenden Buches – auf der weitgehend unreflektierten Umsetzung bildungspolitischer Vorgaben und dem zweifelhaften Argument der „Anschlussfähigkeit“. Entgegen aller Messbarkeitseuphorie zeigt Christian Meyer-Heidemann die Einseitigkeiten und Widersprüche der so genannten „Empirischen Wende“ der Politikdidaktik auf. Er rehabilitiert einen umfassenderen Anspruch politischer Bildung, der sich nicht auf eine Vermittlung von testbarem Wissen oder einen messbaren Einstellungswandel reduzieren lässt. Seine Argumentation ist inspiriert vom Denken des kanadischen Sozialphilosophen Charles Taylor, dessen wissenschafts- und politiktheoretische Einsichten – gemäß dem politiktheoretischen Ansatz der Politischen Bildung – für zeitgenössische Diskurse der Politikdidaktik herangezogen werden. Schließlich gelangt Meyer-Heidemann zu dem Fazit: Politische Bildung dient vor allem der Selbstbildung und das ihr angemessene Leitbild ist eine gelingende Bürgeridentität.

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Geschichtsdidaktik von 1918 bis 1945
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