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Inhaltsübersicht

Inhaltsverzeichnis

Alexander Gantschow/Christian Meyer-Heidemann: Politik und Bildung gehören zusammen – ein Vorwort

Barbara Zehnpfennig: Wer ist das Volk? Das Ringen zwischen populistischen Bewegungen und aufklärerischen Eliten

Manuel Fröhlich: Was es heißt, ein Politiker zu sein – einige politiktheoretische Anmerkungen und eine Illustration

Peter Nitschke: Über die Relativität der Freiheit in der Demokratie

Gisela Riescher: Das Unternehmen als Bürger – eine demokratietheoretische Zumutung

Joachim Detjen: Deformationen des politischen Streitens – eine Gefahr für die Stabilität einer Republik?

Peter Massing: Normative Grundlagen der Politikdidaktik

René Torkler: Bildung als Artikulation menschlicher Möglichkeiten. Ein Versuch über die begriffsgeschichtliche Dimension philosophisch-politischer Bildungsprozesse

Alexander Gantschow: Amor mundi und die Erziehung zum Politischen – zur impliziten Pädagogik im politischen Denken von Hannah Arendt

Christian Meyer-Heidemann: „Ein Selbst ist man nur unter anderen Selbsten.“ – Identitätsbildung als Herausforderung der politischen Bildung

Autorinnen und Autoren

Autor*innen
DETJEN, Joachim, (em.) Prof. Dr. phil. für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Bildung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

FRÖHLICH, Manuel, geb. 1972, Prof. Dr. phil., Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Trier.

GANTSCHOW, Alexander, geb. 1974, Studium der Erziehungs- und Politikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Promotion zum Dr. phil. an der Universität Vechta 2011, Habilitand an der Universität Vechta, Schulleiter.

MASSING, Peter, war lange Jahre Univ.-Prof. für Politikwissenschaft und Politikdidaktik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft und Politikdidaktik an der FU-Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Schriften zur Demokratietheorie, Politikdidaktik und politischen Bildung. Herausgeber der Zeitschrift POLITIKUM und der Wochenschau.

MEYER-HEIDEMANN, Christian, geb. 1980, Studium der Fächer Wirtschaft/Politik und Mathematik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Promotion zum Dr. phil. an der Universität Vechta 2014, seit 2016 Landesbeauftragter für politische Bildung in Schleswig-Holstein.

NITSCHKE, Peter, geb. 1961, Promotion 1989 und Habilitation 1994 an der Universität Münster. Universitätsprofessor für Wissenschaft von der Politik an der Universität Vechta seit 1997, Gründungsdekan für die Fakultät II: Natur- und Sozialwissenschaften in Vechta 2017–2021, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens seit 2019.

RIESCHER, Gisela, Prof. Dr., Professorin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuletzt erschienene Bücher: Einführung in die Politische Theorie und Hannah Arendt. Im Gespräch die Welt verstehen.

TORKLER, René, geb. 1977, Prof. Dr. phil., Studium der Philosophie, Geschichte, Niederlandistik und Pädagogik in Münster und Bochum, Promotion an der Universität Vechta 2015, Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie und ihre Didaktik an der CAU Kiel.

ZEHNPFENNIG, Barbara, Prof. Dr., emeritierte Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau.
Stimmen zum Buch

"Es wird deutlich, wie das Nachdenken über Politik gewissermaßen auf den Schultern der genannten Giganten auf die Gegenwart übertragen wird. Nämlich dadurch, dass die Autor*innen diese Klassiker nicht nur rezipieren, sondern aktiv anwenden, und zwar genau in dem Sinne, wie Karl-Heinz Breier politische Bildung betreibt: Als überzeugendes, leidenschaftlich vorgetragenes und mit Verve vertretenes sich Bemühen um, Einstehen für und Vermitteln von Politik im Sinne der Bürgerbildung und der Republik als immer wieder neu hervorzubringende und gleichermaßen gefährdete Freiheitsordnung."

Tonio Oeftering, GWP Heft 3/2023

Kurzbeschreibung
Bürgerbildung und Freiheitsordnung sind konstitutiv aufeinander bezogen: Nur in einer Freiheitsordnung können sich die Bürgerinnen und Bürger im anspruchsvollen Sinne bilden und nur durch gebildete Bürgerinnen und Bürger gewinnt die Freiheitsordnung ihre Stabilität und Vitalität. Ohne politisch gebildete Bürgerinnen und Bürger lässt sich eine Freiheitsordnung weder gründen noch bewahren. Daher kommt der politischen Bildung in einer Republik die Aufgabe zu, die Qualität der politischen Ordnung zur Sprache zu bringen und eine republikanische Selbstbildung zu begleiten. Diese Festschrift würdigt das politisch-pädagogische Denken von Karl-Heinz Breier anlässlich seines 65. Geburtstages.
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