Politische Bildung und Digitalität
- herausgegeben von
- Matthias Busch, Charlotte Keuler
- unter Mitarbeit von
- Francesca Barp, Stephan Benzmann, Jennifer Bloise, Christian Blum, Robert Brumme, Andreas Brunold, Matthias Busch, Udo Dannenmann, Werner Friedrichs, Tilman Grammes, Dorothee Gronostay, Kathrin Hahn-Laudenberg, Fabian Heindl, Inken Heldt, Frederik Heyen, May Jehle, Ingo Juchler, Steve Kenner, Ulf Frank Kerber, Ulrich Kerscher, Charlotte Keuler, Marcus Kindlinger, Heike Krösche, Dirk Lange, Saskia Langer, Johanna Leunig, Sabine Manzel, Dorothee Meyer, Leif O. Mönter, Stefan Müller, Monika Oberle, Frank Reichert, Elia Scaramuzza, Falk Scheidig, Sarah Straub, Manuel Theophil, Bastian Vajen, Thomas Waldvogel, Georg Weisseno, Franziska Wittau, Christoph Wolf
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| Bestellnummer: | 41579 |
|---|---|
| EAN: | 9783734415791 |
| ISBN: | 978-3-7344-1579-1 |
| Reihe: | Schriftenreihe der GPJE, Wochenschau Wissenschaft |
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 224 |
Matthias Busch,
Charlotte Keuler
Einleitung
Politische Bildung und Digitalität
Robert Brumme
Digitalität und
politische Teilhabe: Zur Ambivalenz von Technik zwischen Ermöglichung und
Verunmöglichung.
Ulf Frank Kerber,
Franziska Wittau
Die Macht der
Algorithmen verstehen und reflektieren – Sozioinformatische Bildung und die
Förderung reflexiver Digitalkompetenzen
Frederik Heyen,
Sabine Manzel
Soziale Medien
und digitale Medienkompetenz: Herausforderungen für die Politikdidaktik
Werner Friedrichs
Radikale
Demokratiebildung im postdigitalen Zeitalter
Inken Heldt,
Jennifer Bloise, Manuel Theophil
Digitalität als
Leerstelle? Ergebnisse einer qualitativen Schulbuchanalyse
Stefan Müller,
Elia Scaramuzza
Mündigkeit im
digitalen Raum – alles neu und alles anders?
Herausforderungen
geschlechterreflexiver Bildung
Thomas Waldvogel,
Monika Oberle und Johanna Leunig
Der Wahl-O-Mat
als Lehr-Lern-Werkzeug im Politikunterricht
Wirkungen einer
digitalen Intervention auf (landes-)politische Dispositionen von Schüler:innen
Ulrich Kerscher,
Andreas Brunold
Kompetenzerwerb
und Förderung von Medienkompetenz durch die Produktion von Erklärvideos im
Rahmen politischer Bildungsprozesse
Tilman Grammes
Programmierter
Unterricht. Medienarchäologische Erkundungen zum Unterricht mit objektivierten
Lehrprogrammen im Fach Sozialkunde
Falk Scheidig
Die Pandemie als
Digitalisierungsschub für die politische Erwachsenenbildung? – Eine
Programmanalyse
Dorothee Meyer
Digitale Teilhabe
von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in der (inklusiven) politischen
Bildung
Bastian Vajen,
Steve Kenner, Frank Reichert
Digitale
Bürgerschaft – Perspektiven von Lehrkräften aus Hongkong und Deutschland
Heike Krösche,
Inken Heldt
Aufgaben der
Politischen Bildung im Überschneidungsbereich von Klimawandel und digitaler
Transformation. Eine empirische Annäherung
Weitere aktuelle politikdidaktische Forschungsbeiträge
Ingo Juchler
Skepsis und
Urteilsbildung im Angesicht epistemischer Ungewissheiten, politischer
Kontroversen und Wertkonflikten
May Jehle
The televised
revolution – DDR 1989/90, Revolution und Transformation im medialen Diskurs und
das didaktische Potenzial zeitgenössischer Dokumentarfilme
Dorothee Gronostay, Sabine Manzel
Professionswissen von Lehrkräften im Fach
Politik/Sozialwissenschaften mit dem SOWIS-L erfassen: Zur Entwicklung eines
validen und reliablen Testinstruments
Georg Weißeno
Was wissen wir
über den Politikunterricht der gymnasialen Oberstufe?
Christoph Wolf,
Sarah Straub, Dirk Lange
Inclusive
Citizenship Education in Schulen – Deutschland, Österreich und Australien im
Vergleich
Saskia Langer,
Leif Mönter
Erziehung für
Europa? Die Rolle von „Identität“ in der Europabildung
Francesca Barp, Udo Dannenmann
Von der
Wahrnehmung zur Handlung – Antidemokratische Positionen und Einstellungen im
Schulalltag ernst nehmen
Kurzpräsentationen aktueller Forschungsprojekte
Stephan Benzmann
Lernnarrationen und Lernnarrative der politischen Bildung: Wege
zur Aneignung gesellschaftlichen Wissens in Schulbucheinheiten
Thomas
Waldvogel
Patterns of
publishing in German civic education research: a co-authorship network
Fabian Heindl
Interaktive Biografien als Medium in der historisch-politischen
Bildung: Untersuchungen am Beispiel der Antiziganismusprävention
Dorothee Gronostay, Kathrin Hahn-Laudenberg, Marcus Kindlinger
Kontroversität und professionelle Unterrichtswahrnehmung:
Potentiale der Animationsvideos aus dem LArS-Projekt
Jennifer Bloise
Mensch-Tier-Verhältnisse als Gegenstand politischer Bildung
Christian Blum
Digitale Lerngemeinschaften im Praxissemester – Ein Projekt zur
stärkeren Theorie-Praxis-Verzahnung
Saskia Langer
Europäische
Bürger*innen? – Vorstellungen von und Identifikation mit Europa von
Schüler*innen in der Großregion
Autor:innenverzeichnis
Schriftenreihe der GPJE
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Seit einiger Zeit kommt es auch in der Politikdidaktik zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit dem Thema Emotionen. Einen Teil dieser Auseinandersetzung bildet der vorliegende Band ab, der auf die GPJE-Jahrestagung 2023 an der Universität Hildesheim zurückgeht.
In den letzten Jahren scheint die Geschwindigkeit gesellschaftlichen Wandels stetig zuzunehmen. Die Aufgaben, die sich daraus für die politische Bildung und ihre Didaktik ergeben, werden im 19. Tagungsband der GPJE thematisiert. Die Autorinnen und Autoren fragen danach, ob wir angesichts der zunehmenden Verflechtungen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einen anderen Fächerzuschnitt im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld benötigen und wie die mannigfaltigen aktuellen Gesellschaftsdiagnosen für die politische Bildung fruchtbar gemacht werden können. Neben den Beiträgen zum Tagungsthema werden aktuelle Forschungsprojekte und die auf der Tagung präsentierten Poster vorgestellt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
Deutschland ist ein Land, das seit mehreren Jahrzehnten von Migration und migrationsbedingten Veränderungen der Sozialstruktur geprägt wird. Bereits jetzt hat ca. 20 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Durch die hohe Anzahl von Menschen, die seit 2014 nach Deutschland gekommen sind, stellen sich umso mehr die Fragen nach dem Selbstverständnis einer pluralen (Einwanderungs-)Gesellschaft und den Folgen für die Ziele, Bedingungen und Prozesse der politischen Bildung. Der Band dokumentiert Beiträge u.a. zu folgenden Fragestellungen: Welche Folgen ergeben sich durch Migration für politische und gesellschaftliche Werte unserer Gesellschaft? Welche Themen und Fragestellungen sollten in Zukunft stärker in den Fokus der politischen Bildung rücken? Welche Methoden eignen sich besonders, um unterschiedlichen Zielgruppen gerecht zu werden?
Die 11. Jahrestagung der GPJE fand vom 3.-5. Juni 2010 an der TU Dortmund und deren Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie statt. Die GPJE bedankt sich für die Gastfreundschaft. Die in Wien geborene und dort zuerst umgesetzte Idee, mit der Tagung an Hochschulstandorte zu gehen und die Hochschulöffentlichkeit zu suchen, hat sich bewährt und wird 2011 mit der 12. Jahrestagung in Potsdam fortgesetzt. Das Tagungsthema „Basis- und Fachkonzepte in der politischen Bildung“ erwies sich als äußerst fruchtbar für den Fachdiskurs und befeuerte die lebhafte Diskussion. Eine Fachgesellschaft muss sich selbst als diskursfähig und -willig präsentieren, will sie nicht erstarren und soll sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Die in Dortmund begonnene Debatte wurde seitdem intensiv fortgeführt. Die GPJE lebt, was neben den Diskursen auch die steigende Mitgliederzahl demonstriert. Der Tagungsort im Ruhrgebiet, in der Kulturhauptstadt Europas 2010 gelegen, die alte Bier- und Montanmetropole, die Stadt des BVB und des schönsten Stadions Europas gaben fast von selbst das Rahmenprogramm in den Farben Schwarz und Gelb vor: Kohle und Borussia, Zeche Zollverein in Essen und der Signal-Iduna-Park, das alte Westfalenstadion. Die Organisation vor Ort und die Drucklegung des Tagungsbandes wurden von Prof. Dr. Thomas Goll, der die Professur für Sozialwissenschaften und ihre Fachdidaktik an der TU Dortmund innehat, und seinem Team übernommen. Der Herausgeber dankt Ahmet Akbulut, Doris Krause, Mireille Schauer und Anika Schwarze für ihre Mitwirkung im Vorfeld und während der Tagung sowie Alexandra Linde, Eva-Maria Schauenberg und Miriam Venn für ihre Unterstützung bei der Erstellung des Jahresbandes. Sollten sich nicht alle Erwartungen bei der Tagung erfüllt haben oder noch Fehler im Band enthalten sein, ist das weder den Teilnehmern noch den Autoren und den Helfern anzulasten, sondern allein dem Organisator und Herausgeber. "Der Tagungsband gibt einen guten und zugleich meist anschaulichen Einblick in die aktuelle politikdidaktische Debatte. Die Stärke des Bandes liegt in der genannten Veranschaulichung der derzeitigen Entwicklung und in der guten Auswahl der Beiträge." Schulpädagogik heute 4/2011
Wochenschau Wissenschaft
In diesem Band sind fachwissenschaftliche und fachdidaktische Arbeiten zu Ausdrucksformen des Antisemitismus versammelt. Eine besondere Rolle spielen dabei der Israel-Palästina-Konflikt und seine Rezeption. Dieser Kontext rückt nach der Zäsur des 7. Oktober 2023 ins Zentrum, führt jedoch zu großen Verunsicherungen in Bildungsinstitutionen. Der Autor liefert Bestandsaufnahmen zum Wissen über Antisemitismus und diskutiert Antisemitismus bzw. Antisemitismusdebatten aus der Perspektive mündigkeitsorientierter politischer Bildung. Er erschließt didaktische Materialien zu Antisemitismus und zum Nahostkonflikt und analysiert (fehlende) Themenfelder, (implizit) enthaltene Annahmen und nicht-intendierte Effekte.
Die Digitalisierung prägt Bildung und Didaktik grundlegend – auch in der ökonomischen Bildung. Der Sammelband beleuchtet systematisch Chancen, Herausforderungen und Schnittstellen digitaler Entwicklungen. Die Beiträge zeigen, dass Digitalisierung weit über den Einsatz digitaler Technik hinausreicht: Sie verändert epistemische Grundlagen, didaktische Ansätze, Werthaltungen, Rollenbilder und Kompetenzanforderungen. Die Autor*innen thematisieren unter anderem Einstellungen und Kompetenzen von Lehrenden, erweiterte didaktische Möglichkeiten sowie neue Anforderungen, die die Digitalisierung an die ökonomische Bildung stellt.
Die Frage, wie mit den nationalsozialistischen Verbrechen umgegangen werden soll, beschäftigt die Politik, die Fachwissenschaften und -didaktiken sowie Kunst und Kultur seit dem Ende der faschistischen Herrschaft. Dieser Band schlägt dazu einen breiten, der historisch-politischen Bildung verpflichteten Zugang vor. Die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah steht somit immer auch mit der Gegenwart in Verbindung. Der Einzelne reflektiert über die eigene Lebenswelt sowie seine Eingebundenheit in wirtschaftliche und gesellschaftliche (Herrschafts-)Strukturen. Zugleich wird er angeregt, die Gesellschaft – demokratisch und den Menschenrechten angemessen – mitzugestalten.
Dieser Band versammelt Beiträge zur Bedeutung von Kritik in Bildung und Wissenschaft. Im Fokus steht, wie kritische Fachlichkeiten Forschung, Unterricht und gesellschaftliche Transformationsprozesse prägen.
Europa lässt sich als ein offenes Projekt zwischen Idee und politischer Realität verstehen. Dieser Band zeigt, wie Jugendarbeit und Jugendpolitik darin auftauchen – kritisch, vielfältig und im Spannungsfeld von Konflikten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Eurozentrismus in vielen Menschenrechtserzählungen trägt zu praktischer rassistischer Diskriminierung bei. Für eine kritische politische Bildung gilt es, die theoretischen Grundlagen historischer Bildung und Forschung zu überdenken und zu verändern.
Wie kann das Sprechen über religiöse Vielfalt gelingen, und welche Rolle kommt der Wissenschaft dabei zu? Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zeigen das in diesem Band.
Anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien, didaktischen Kriterien und authentischen Sachinformationen eröffnen mehrheitlich communitybasierte Beiträge praxisnahe Zugänge der Politischen Bildung zum sensiblen wie heterogenen Themenfeld.
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die einzelnen Beiträge an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis nach. Dabei stehen die Grenzen und Freiheiten von Kunst unter dem Aspekt von Demokratie- und Medienbildung im Fokus.
Seit gut einem Jahrzehnt prägen Kompetenzmodelle und Entwürfe für Bildungsstandards die Diskussionen der Politikdidaktik. Jedoch beruht die bisherige Form dieser „Kompetenzorientierung“ – so die These des vorliegenden Buches – auf der weitgehend unreflektierten Umsetzung bildungspolitischer Vorgaben und dem zweifelhaften Argument der „Anschlussfähigkeit“. Entgegen aller Messbarkeitseuphorie zeigt Christian Meyer-Heidemann die Einseitigkeiten und Widersprüche der so genannten „Empirischen Wende“ der Politikdidaktik auf. Er rehabilitiert einen umfassenderen Anspruch politischer Bildung, der sich nicht auf eine Vermittlung von testbarem Wissen oder einen messbaren Einstellungswandel reduzieren lässt. Seine Argumentation ist inspiriert vom Denken des kanadischen Sozialphilosophen Charles Taylor, dessen wissenschafts- und politiktheoretische Einsichten – gemäß dem politiktheoretischen Ansatz der Politischen Bildung – für zeitgenössische Diskurse der Politikdidaktik herangezogen werden. Schließlich gelangt Meyer-Heidemann zu dem Fazit: Politische Bildung dient vor allem der Selbstbildung und das ihr angemessene Leitbild ist eine gelingende Bürgeridentität.
Rechte Cliquen sind mit ihrem Stil, ihrer Musik, ihren Protestformen und Einstellungen zu einem Bestandteil der deutschen Jugendkultur geworden. Sie stellen Politik, Zivilgesellschaft und Pädagogik vor Herausforderungen, die für die demokratische Entwicklung, politische Kultur und das soziale Klima des Zusammenlebens von besonderer Bedeutung sind. Die vorliegende zweite „Hessenstudie 2007“ untersucht erneut nach der ersten „Hessenstudie 1999“ die Erscheinungs- und Handlungsformen von rechten Jugendcliquen und geht der Frage nach, ob es sich um ein episodales oder um ein längerfristiges, sich verstetigendes Phänomen handelt. Dabei werfen die Autoren einen besonderen Blick auf politische und pädagogische Reaktionen und Umgangsformen in hessischen Kommunen.
Politische Bildung außerhalb der Schule – mitten in der Gesellschaft. In diesem Sammelband werden neue Orte und wichtigen Fragestellungen für die außerschulischen politischen Bildung untersucht. Was gibt es für neue Lernorte und Ansätze im Handlungsfeld, welche Herausforderungen zeigen sich und wie begegnen ihnen politische Bildner:innen?
Der Titel „Selbstständig“ der Festschrift für Andreas Körber betont das Ziel des Geschichtslernens, Schüler:innen zum eigenständigen historischen Denken zu befähigen. Spannende Beiträge adressieren Schwerpunkte von Körbers Arbeit und der Forschung.
Das Buch befasst sich mit der Geschichtsdidaktik in der Weimarer Zeit und in der Zeit des Nationalsozialismus und zeigt ihre Einbindungen in das Feld des Politischen, wie in die Geschichtskulturen jener Zeit.
Der Band greift Fragen zu den Bereichen Gesellschaft, Bildung und Lernen für, über und mittels Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven auf und skizziert Gesellschaftliches Lernen als umfassenden Bildungsprozess in Schule und Hochschule.
Krieg und Frieden sind sowohl aus historischer als auch politischer Sicht von Bedeutung. Der vorliegende Band arbeitet die Begriffe Krieg und Frieden am Beispiel des Ersten Weltkriegs auf. Die Autoren erläutern alltagsgeschichtliche Beispiele und stellen neue Ansätze wie das Konzept des transnationalen Geschichtsunterrichts oder das binationale Projekt des deutsch-französischen Geschichtsbuchs vor. Des Weiteren werden innovative didaktische Ideen wie die Verwendung von Comics sowie Ausstellungsprojekte und medienpädagogische Vorschläge für den Unterricht zum Ersten Weltkrieg geboten. Im historischen Teil werden die Folgen des Ersten Weltkriegs betrachtet, die sich nicht nur auf das 20. Jahrhundert beziehen, sondern bis in die Gegenwart sichtbar sind. Dazu gehört der Versailler Vertrag und die darin festgelegte deutsche Kriegsschuld mit ihren Konsequenzen für das politische Bewusstsein der Deutschen und dessen Auswirkungen im Blick auf den Aufstieg des Nationalsozialismus. Aber auch die Folgen für die Geschichte Russlands bzw. der Sowjetunion, für ganz Osteuropa, den Balkan und den Nahen Osten werden betrachtet. Die Beiträge zur politischen Bildung befassen sich mit dem modernen Friedensverständnis, Perspektiven, Szenarien und Konzepten für eine friedliche Welt. Diese werden auf Grundlage der Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts für Schule und Erwachsenenbildung aufbereitet.