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Produktinformationen

Integrationsmodelle im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht gibt es in der Praxis schon lange. Sie alle spiegeln ein je spezifisches Verständnis von „Gesellschaftswissenschaften“. Nun widmet die zdg Heft 1 ihres 10. Jahrgangs erneut dieser für sie zentralen Frage der Fächerintegration: Wo stehen wir heute? Sind Integrationsmodelle konstitutiv oder kontraproduktiv für die Gesellschaftswissenschaften? Oder sind sie sogar die einzig mögliche Antwort auf die zunehmend komplexer werdenden Probleme?

Mit dem vorliegenden Heft wird das Spektrum der Darlegungen zur Fächerintegration in den Gesellschaftswissenschaften substanziell angereichert. Vorgestellt werden u.a. ein phenomenon-based-learning-Ansatz und Eckpfeiler eines Modells sozioökonomischer Bildung; gefragt wird nach erlebter Erfahrung der Lehrer/-innen und Schüler/-innen im integrierten gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht.

Auch in diesem Heft spiegeln Forumsbeiträge aktuelle Diskussionen und bieten Werkstattbeiträge praktische Anregungen und hilfreiche Informationen.

Inhaltsübersicht

Peter Gautschi: Integrationsmodelle – zur Einführung in das Schwerpunktthema

Sven Oleschko: Veränderte gesellschaftliche Bedingungen verlangen veränderte Zuschnitte in den Unterrichtsfächern:
Der phenomenon-basedlearning-Ansatz als Integrationsmodell für die Gesellschaftswissenschaften – eine theoretische Erkundung

Tim Engartner: Wirtschaftliches Handeln als soziales Handeln. Eckpfeiler eines Modells sozioökonomischer Bildung

Gabriele Danninger: Wie erleben die Akteure Lehrer/-innen und Schüler/-innen Integrationsmodelle?

Florian Achtsnichts und Karim Fereidooni: Der bilinguale Unterricht im Fach Sozialwissenschaften – eine empirische Annäherung an Chancen und Grenzen

Julia Thyroff, Franziska Hedinger, Monika Waldis: Menschenrechte als Gegenstand Politischer Bildung im Geschichtsunterricht. Zur Realisierung von politischen und historischen Perspektiven in Einstiegssequenzen

Forum
Sebastian Barsch: „Leichte Sprache“ als Refl exionsanlass – ein inklusiver Workshop zur Geschichte der Special Olympics

Barbara Hanke: Dimensionen des Geschichtsbewusstseins 2.0 – ein Vorschlag

Werkstatt
Christian Fischer: „Die Schülerinnen und Schüler lernen sozialwissenschaftlich integriert!“

Sabine Horn, Andreas Klee, Fried Meyer zu Erbe, Marc Partetzke: „Sozialwissenschaften im Kontext“ – Das Bremer Modell der fachkorrelativen Lehramtsausbildung

Lukas Paul Meya, Oliver Schmiedl, Marcus Kobert: Den öffentlichen Raum verstehen und gestalten

Dirk Witt, Johann Knigge-Blietschau, Birgit Wenzel: Netzwerk Gesellschaftswissenschaften

Buchbesprechungen
Wolfgang Sander: Bildung. Ein kulturelles Erbe für die Weltgesellschaft (von Rudolf Künzli)

Annette Schnabel, Melanie Reddig, Heidemarie Winkel, Heidemarie (Hg.): Religion im Kontext. Handbuch für Wissenschaft und Studium (von Dominik Helbling)

Dennis Schmidt, Johanna Singer, Roland Wolf (Hg.): Bedrohte Ordnungen. Konzepte, Materialien und Arrangements für den Geschichtsunterricht (von Thomas Must)

Trautwein, Ulrich u. a.: Kompetenzen historischen Denkens erfassen: Konzeption, Operationalisierung und Befunde des Projekts „Historical Thinking – Competencies in History“ (HiTCH) (von Christian Kuchler)

Abstracts

Autorinnen und Autoren dieses Heftes

Autor*innen

Florian Achtsnichts, M. Ed. mit den Fächern Englisch und Sozialwissenschaften, ist Lehrer im Vorbereitungsdienst für Gymnasien und hat an der Ruhr-Universität Bochum seine Masterarbeit zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen des bilingualen Unterrichts im Unterrichtsfach Sozialwissenschaften“ geschrieben.

Sebastian Barsch ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität Kiel. Er war mehrere Jahre lang Förderschullehrer und arbeitete anschließend am Historischen Institut der Universität zu Köln als abgeordnete Lehrkraft für Didaktik der Geschichte und im Zentrum für LehrerInnenbildung in Köln.

Gabriele Danninger ist Professorin an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig am Institut für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung sowie in der Fort- und Weiterbildung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Friedens- und Konfl iktforschung, Geschlechterforschung und Systemische Pädagogik.

Tim Engartner ist Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt/M. und Direktor der dortigen Akademie für Bildungsforschung
und Lehrerbildung.

Karim Fereidooni ist Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum.

Christian Fischer ist Lehrer für die Fächer Sozialkunde und Geschichte sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock.

Barbara Hanke ist Gastprofessorin für Geschichtsdidaktik und Sozialgeschichte an der Universität Wien.

Prof. Dr. Peter Gautschi ist Leiter des Instituts für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Unterrichtsforschung
und Lehrmittelentwicklung.

Franziska Hedinger ist Doktorandin am Forschungszentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz am Zentrum für Demokratie Aarau.

Sabine Horn ist Senior Lecturer und Leitung Didaktik der Geschichte an der Universität Bremen.

Andreas Klee ist Professor für Politikwissenschaft und ihre Didaktik und Direktor des Zentrums für Arbeit und Politik an der Universität Bremen.

Johann Knigge-Blietschau, Landesfachberater Weltkunde am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, ist Lehrer für Weltkunde, Geschichte
und Wirtschaft/Politik an der Peter-Ustinov-Schule, einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe in Eckernförde.

Marcus Kobert ist Student der Kunst und Theologie für das Lehramt an Gymnasien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Lukas Paul Meya, erstes Staatsexamen Lehramt Gymnasien für die Fächer Sozialkunde, Kunst und Französisch, ist freiberufl ich tätig in der politischen Bildung und studiert seit dem WS 2018/2019 an der London School of Economics and Political Science.

Fried Meyer zu Erbe ist Lektor für Geographiedidaktik an der Universität Bremen.

Sven Oleschko ist ausgebildeter Lehrer (Zweites Staatsexamen) für die Unterrichtsfächer Deutsch und Sozialwissenschaften und hat die letzten Jahre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Institut für Soziologie gearbeitet.

Marc Partetzke ist Senior Lecturer für Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Bremen.

Oliver Schmiedl ist Lehrer für die Fächer Sozialkunde und Geschichte an einer Gesamtschule
in Halle (Saale).

Julia Thyroff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz am Zentrum für Demokratie Aarau.

Monika Waldis ist Professorin und Leiterin des Forschungszentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz am Zentrum für Demokratie Aarau.

Birgit Wenzel ist Referentin für Sachunterricht, Gesellschafts- und Naturwissenschaften 5/6 und Referatsleiterin Grundschule/Sonderpädagogische Förderung am
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg..

Dirk Witt ist Fachseminarleiter für den Lernbereich Gesellschaftswissenschaften an Stadtteilschulen am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg.

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zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften

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Vom „Digitalpakt“ bis zur Coronakrise: Es gibt in den – zeitweise und flächendeckend geschlossenen – Schulen und Hochschulen aktuell einen starken Schub zum Lernen über digitalisierte Texte. Arbeitsblätter, pdf-Dokumente und freie Aufgaben ohne Noten werden von den einzelnen Lehrkräften an die Lernenden ausgeteilt, ohne dass der soziale, fachdidaktische und pädagogische Diskurs ausgereift wäre.Im vorliegenden Heftschwerpunkt wird eine Reihe der erst anlaufenden neuen Praktiken auf den Prüfstand gestellt. Handelt es sich eher um eine apparative Modernsierung oder um eine dringliche nachholende Entwicklung mit einem echten Erkenntnismehrwert?

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Die "Praxis" hat in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, in der akademischen Lehrer- und Lehrerinnenbildung und in der fachdidaktischen Forschung eine hohe Relevanz. Gleichzeitig kann die "Praxis" durch Komplexität erschlagen wie durch Einseitigkeit überwältigen. Während die Praxis in der Schule auf anspruchsvolle, aber auch widersprüchliche Ziele für die Gegenwart und noch unbekannte Zukunft heterogener Individuen zielt, geraten kritisches Abwägen über die Vielfalt theoretisch möglicher Erklärungsmuster und Einflussfaktoren sowie sorgfältiges Überprüfen der adäquaten Lösungsmöglichkeiten in komplexen und dynamischen Handlungssituationen unter Entscheidungsdruck an ihre Grenzen. Dieses Heft nimmt die Praxis in den Blick: Welchen Herausforderungen begegnen der sog. Praxis in den Gesellschaftswissenschaften angesichts fachübergreifender und überfachlicher Bildungsaufträge und gesellschaftlicher Ansprüche im Spannungsfeld zu fachlichen Anforderungen und pädagogisch-didaktischen Herausforderungen? Kann und sollte die Fachdidaktik ihre gesellschaftliche Relevanz durch Impact- statt Evidenzorientierung sowie als entwerfende, erprobende und reflektierende Dolmetscherin zwischen Theorie und Praxis steigern oder geht dies auf Kosten ihren wissenschaftlichen Relevanz?

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Coverabbildung Quo vadis?
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Gegründet vor 10 Jahren, trat die „Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften“ (zdg) dafür an, Diskurse zu führen und eine gemeinsame Sprache zu finden. Eine gemeinsame Sprache zu sprechen ist eine unabdingbare Notwendigkeit, wenn es darum geht, Synergien zu schaffen. Es ist aber auch keine leichte Aufgabe, wenn man realpolitisch beobachtet, wie jeweilige Disziplinen um ihre Ressourcen kämpfen (von Schulstunden bis Professuren). Die Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen ist eine Herausgeber-Edition. Sie ist im editor-review statt im double-blind-peer Review Verfahren entstanden – so wie die allererste Ausgabe „Wissen“. Was resümieren die Herausgeber/-in, die jeweils ihr Fach repräsentieren?

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Coverabbildung Integrationsmodelle
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Integrationsmodelle im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht gibt es in der Praxis schon lange. Sie alle spiegeln ein je spezifisches Verständnis von „Gesellschaftswissenschaften“. Nun widmet die zdg Heft 1 ihres 10. Jahrgangs erneut dieser für sie zentralen Frage der Fächerintegration: Wo stehen wir heute? Sind Integrationsmodelle konstitutiv oder kontraproduktiv für die Gesellschaftswissenschaften? Oder sind sie sogar die einzig mögliche Antwort auf die zunehmend komplexer werdenden Probleme? Mit dem vorliegenden Heft wird das Spektrum der Darlegungen zur Fächerintegration in den Gesellschaftswissenschaften substanziell angereichert. Vorgestellt werden u.a. ein phenomenon-based-learning-Ansatz und Eckpfeiler eines Modells sozioökonomischer Bildung; gefragt wird nach erlebter Erfahrung der Lehrer/-innen und Schüler/-innen im integrierten gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht. Auch in diesem Heft spiegeln Forumsbeiträge aktuelle Diskussionen und bieten Werkstattbeiträge praktische Anregungen und hilfreiche Informationen.

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Coverabbildung Kritik
Kritik
KritikIndem Kritik zentrales Antriebsmoment für wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ist und gleichzeitig eine wichtige Kontrollfunktion übernimmt, müsste sie in gesellschaftswissenschaftlichen Didaktiken in Demokratien integraler Bestandteil sein, woran neuere „kritische“ Didaktiken ihren Zweifel bekunden. Welche Rolle spielt Kritik im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht? Welche Komplexität und Widerstande existieren bei der Förderung von Kritikfähigkeit? Wie kann eine kritisch-reflexive Haltung ohne Bevormundung bzw. Überwältigung entwickelt werden, die begründete und seriöse Kritik von anderen unterscheiden kann?

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Religion
Religion
Religion ist wieder zu einem bedeutsamen Thema der Gesellschaftswissenschaften geworden. Galt noch bis vor etwa 30 Jahren die Säkularisierungsthese als weitgehend unbestritten – die These, dass Modernisierung zum Niedergang der Religion führen muss –, ist heute in Anschluss an Habermas oft von der „postsäkularen Gesellschaft“ die Rede. Es liegt auf der Hand, dass diese Wiederentdeckung der Religion in den Wissenschaften nicht ohne Folge für die Schule bleiben kann. Religion ist nicht einfach Privatsache, sondern betrifft viele Facetten der politischen Grundfrage, wie wir als Gesellschaft(en) miteinander leben wollen. Die Beiträge im Schwerpunkt dieses Heftes fragen nach aktuellen Entwicklungen im Bereich schulischer religiöser Bildung und reflektieren Ansätze zur Thematisierung von Religion in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Verstehen
Verstehen
Verstehen zu ermöglichen ist im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht ein Hauptanliegen. Dabei prägen drei Aspekte die Verstehenssituation: Subjektbezug, Objektbezug, Kontextgebundenheit. Die Beiträge dieses Heftes zum Schwerpunktthema setzen sich damit auf unterschiedliche Art und Weise auseinander. Zum einen wird deutlich, dass Verstehen nicht einfach die Übernahme von Weltwirklichkeit, sondern immer eigenständige und perspektivische Sinnbildung ist. Zum andern finden sich Plädoyers, den Objektbezug in den Vordergrund zu rücken und die Struktur der Disziplin als organisierendes Prinzip der schulischen Vermittlung zu etablieren. Schliesslich wird aufgezeigt, welch grosse Rolle für das Verstehen der kommunikative Kontext spielt. Auch in dieser Ausgabe der zdg finden sich neben den Texten zum Schwerpunktthema aktuelle Debatten, anregende Werkstatt-Beiträge und aktuelle Buchbesprechungen.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Raum
Raum
„Raum“ ist  eine grundlegende Kategorie menschlicher Existenz. Eine traditionelle Diskussion fragt nach der Determinationskraft des „Räumlichen“ auf das Handeln der Menschen und/oder nach der Dominanz des Handelns über das Dinglich-Räumliche. „Macht Euch die Erde untertan!“ könnte gelesen werden als gottgewolltes Primat der Kultur über die Natur.  „Raum“ ist nicht nur ein Gegenstand, sondern eine Registrierplatte, eine vielfältige Konstruktion und eine analytische Perspektive. Die Sozialwissenschaften befassen sich deshalb intensiv mit einem spatial turn.

23,99 € - 29,90 €
Coverabbildung Lehren
Lehren
Lehren Ist die Notwendigkeit der Erziehung eine anthropologische Konstante, so scheint das Lehren mindestens in Hochkulturen eine Notwendigkeit zu sein: Wissen und Können müssen, sollen sie nicht verloren gehen, von Generation zu Generation weitergegeben werden. Seit ihren Anfängen als Wissenschaft ist die Didaktik daher immer wieder mit dem Problemfeld Lehren beschäftigt gewesen. Zuletzt haben die bildungspolitischen Reformen seit den 1970er-Jahren sowie die Folgen der ersten PISA-Studie dieses Problemfeld neu auf die Tagesordnung gesetzt, insbesondere auch in den Fachdidaktiken. Dabei hat das Stichwort „Professionalisierung“ eine zentrale Rolle gespielt. Die Beiträge zum Schwerpunktthema dieses Heftes beleuchten unterschiedliche Aspekte aus den derzeitigen Professionalisierungs- und Reformdebatten.

13,99 € - 29,80 €