Vertrieben, geflohen - angekommen?

Das Thema Flucht und Vertreibung im Geschichts- und Politikunterricht

herausgegeben von
Manfred Quentmeier, Martin Stupperich, Rolf Wernstedt
unter Mitarbeit von
Michele Barricelli, Mathias Beer, Vera Hanewinkel, Andreas Kossert, Dirk Lange, Julian Lehmann, Edmund Nowak, Rainer Ohliger, Jochen Oltmer, Ibrahim Özkan, Henning Pieper, Jan M. Piskorski, Patrice G. Poutrus, Manfred Quentmeier, Simone Rose, Martin Stupperich, Alina Laura Tiews, Julia Vogel, Rolf Wernstedt

Die enorme Anzahl der Menschen, die auf der Flucht vor Verfolgung, Bürgerkrieg und sozialem Elend in Europa Schutz suchen, wird zur Herausforderung für den Zusammenhalt des Kontinents und für die politische Stabilität Deutschlands. In diesem Band wird das Phänomen Flucht und Vertreibung in einen größeren historisch-politi­schen Zusammenhang gestellt und mit der aktuellen Migrationskrise in Verbindung gesetzt. Die Beiträge beleuchten aus historischer, politikwissenschaftlicher, psychologischer und didaktischer Sicht zahlreiche Aspekte der hochkomplexen Flüchtlingsthematik. Auch Sonderaspekte w…

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Bestellnummer: 40352
EAN: 9783734403521
ISBN: 978-3-7344-0352-1
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenzahl: 240
Produktinformationen

Die enorme Anzahl der Menschen, die auf der Flucht vor Verfolgung, Bürgerkrieg und sozialem Elend in Europa Schutz suchen, wird zur Herausforderung für den Zusammenhalt des Kontinents und für die politische Stabilität Deutschlands. In diesem Band wird das Phänomen Flucht und Vertreibung in einen größeren historisch-politi­schen Zusammenhang gestellt und mit der aktuellen Migrationskrise in Verbindung gesetzt. Die Beiträge beleuchten aus historischer, politikwissenschaftlicher, psychologischer und didaktischer Sicht zahlreiche Aspekte der hochkomplexen Flüchtlingsthematik. Auch Sonderaspekte wie Filme über Flucht und Vertreibung sowie der Umgang mit fluchtbedingten Traumata werden berücksichtigt und die Entwicklung der Asylpolitik in Deutschland ausführlich erörtert.

Der Band will dazu beitragen, den Angstreaktionen in Teilen der Bevölkerung zu begegnen und das historisch-politische Denken in rationalere Bahnen zu lenken. Er wendet sich vor allem an Lehrende in Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung sowie an alle, die sich für das Thema interessieren oder sich mit der Problematik von Flucht und Vertreibung näher auseinandersetzen wollen. Für die tägliche Arbeit der Lehrenden enthält das Buch wertvolle Hinweise auf Materialien zur Behandlung des Themas im Unterricht. Es bietet eine Fülle von Hinweisen und Anregungen zur Bearbeitung der entscheidenden Fragen, wie die Integration von Flüchtlingen und Migranten gelingen kann und welchen Beitrag die international seit langem geforderte Menschenrechtsbildung in unseren Schulen dazu leisten sollte.

Inhaltsübersicht

Vorwort der Herausgeber 

Manfred Quentmeier, Martin Stupperich, Rolf Wernstedt
Vertrieben, geflohen – angekommen? Das Thema Flucht und Vertreibung im Geschichts- und Politikunterricht

Rolf Wernstedt
Gedanken eines Politikers zur politischen, organisatorischen und geistigen Bewältigung der Flüchtlingsfrage

Flucht und Vertreibung in historischer und zeitgeschichtlicher Sicht

Jochen Oltmer
Gewaltmigration und Flüchtlingsschutz im 20. und frühen 21. Jahrhundert

Jan M. Piskorski
Die Verjagten. Über Krieg, Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts

Mathias Beer
Lager in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Historische Kontinuitäten und gegenwärtige Problemlagen

Andreas Kossert
Flüchtlinge: Böhmen, Pommern, Syrien

Edmund Nowak
Lamsdorf/Łambinowice und andere Lager in Oberschlesien im System der Nachkriegslager in Polen in den Jahren 1945-1950

Manfred Quentmeier
Ergänzende Literatur und Materialien zum Thema Nachkriegslager in Polen:
Das Beispiel Lamsdorf/Lambinowice im historisch-politischen Unterricht

Alina Laura Tiews
Vom Heimatfilm zum Dokudrama.
Filme über Flucht und Vertreibung der Deutschen und was man aus ihnen lernen kann

Patrice G. Poutrus
Asyl in der Bundesrepublik. Vom Parlamentarischen Rat bis in die Gegenwart

Julian Lehmann
Flucht in die Krise – Ein Rückblick auf die EU-„Flüchtlingskrise“ 2015

Flucht und Vertreibung in politikwissenschaftlicher und psychologischer Sicht

Vera Hanewinkel
Gekommen, um zu bleiben!?
Veränderungsprozesse durch Migration im gesellschaftlichen Mikrokosmos

Ibrahim Özkan, Julia Vogel
Folter, Flucht und Trauma – zur Behandlung von Flüchtlingen im Asylverfahren

Rainer Ohliger
Fluchtgedanken – Fluchtgedenken.
Der 20. Juni als doppelter Ort historischer und politischer Erinnerung

Flucht und Vertreibung als Gegenstände von Fachdidaktik und Unterricht

Michele Barricelli, Dirk Lange
Didaktik der Demokratie in der Migrationsgesellschaft

Martin Stupperich
Flucht und Vertreibung im Umfeld des Zweiten Weltkriegs.
Eine Auseinandersetzung mit neuen Unterrichtskonzepten für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II

Manfred Quentmeier
Migration und Menschenrechte im Politikunterricht?
Ansätze, Empfehlungen und Konzepte für die Sekundarstufe II

Henning Pieper, Simone Rose
Die Schul- und Bildungsarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Geschichte und Gegenwart des Flüchtlingsproblems

Autor*innen

Prof. Dr. Michele Barricelli
seit 2009 Professor für Didaktik der Geschichte an der Leibniz Universität Hannover und seit 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte und Public History an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Mathias Beer
Zeithistoriker mit dem Forschungsschwerpunkt Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Lehrbeauftragter an der Eberhard Karls Universität Tübingen. www.idglbw.de

Vera Hanewinkel, M.A.
seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und Redakteurin der Online-Kurzpublikationsreihe »focus Migration«

Dr. Andreas Kossert
Historiker, seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin, wo er den Bereich Dokumentation/Forschung leitet.

Prof. Dr. Dirk Lange
Professor für Didaktik der Politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover, Direktor des Institut für Didaktik der Demokratie (IDD) und Bundesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB)

Julian Lehmann, LL.M.
ist Projektmanager am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Er beschäftigt sich mit Flüchtlingsschutz und Menschenrechtsdiplomatie. Weitere Informationen: http://www.gppi.net/team/julian-lehmann/

Prof. Dr. habil. Edmund Nowak
geb. 1944 in Bischdorf (Biskupice) in Oberschlesien, Historiker und Politologe, von 1998 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Oppeln, von 2002 bis 2010 Direktor des Zentralen Kriegsgefangenenmuseums in Lamsdorf/Łambinowice

Rainer Ohliger
geb. 1967, Historiker und Sozialwissenschaftler mit den Arbeitsschwerpunkten internationale Migration und interethnische Beziehungen, Berlin. 2001 Gründungsmitglied des Netzwerks Migration und bis 2012 Vorstandsmitglied. Seit 2015 Mitglied der Expertenkommission der Robert-Bosch-Stiftung zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

Prof. Dr. Jochen Oltmer
Apl. Professor für Neueste Geschichte und Mitglied des Vorstands des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, weitere Informationen: http://www.imis.uni-osnabrueck.de/oltmer_jochen/zur_person/profil.html

Dr. disc. pol. Ibrahim Özkan
Dipl.-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut in der Institutsambulanz des Asklepios Fachklinikums Göttingen, dort Leitender Psychologe des Schwerpunktes Kulturen, Migration und psychische Krankheit

Dr. Henning Pieper
studierte in Freiburg, Nottingham und Sheffield Geschichte und Anglistik. Nach der Promotion 2012 war er in der Gedenkstätte Bergen-Belsen tätig. Seit 2015 ist er Bildungsreferent beim Volksbund in Lüneburg.

Prof. Dr. Jan M. Piskorski
Professor für Vergleichende Europäische Studien im Institut für Geschichte und Internationale Beziehungen der Universität Stettin, Polen

Dr. phil. Patrice G. Poutrus
Historiker, Mitglied des DFG-Netzwerkes Grundlagen der Flüchtlingsforschung, Schwerpunkte: Geschichte von Asyl- und Flüchtlingspolitik, deutsche Nachkriegsgeschichte, europäische Migrationsgeschichte

Manfred Quentmeier
Studiendirektor a. D., Fachleiter Politik-Wirtschaft am Studienseminar Braunschweig (bis 2009), Stellv. Vorsitzender DVPB Niedersachsen, Mitherausgeber der Fachzeitschrift »Politik unterrichten«

Simone Rose, M.A.
Bachelor-Studium Geschichte und Anglistik, Fachmaster-Studium Geschichte an der Leibniz Universität Hannover, pädagogische
Arbeit an der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Bildungsreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Bezirksverband Hannover

Dr. Martin Stupperich
Oberstudiendirektor a. D., Leiter des Gymnasiums Leibnizschule Hannover (bis 2009), Vorsitzender des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes (bis 2013), Hannover

Dr. des. Alina Laura Tiews
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hans-Bredow-Institut. 2015 Promotion am Historischen Seminar der Universität Münster, Publikation in Vorbereitung. Postdoc-Projekt zu Radioprogrammen über Flucht und Vertreibung

Julia Vogel, M.A.
Atlantic Studies, M.A. Sonderpäd./Rehabilitationswissenschaften, zertifizierte Traumaberaterin, Kinder- und  Jugendpsychotherapeutin in Ausbildung am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover und Doktorandin an der Stiftungsuniversität Hildesheim

Prof. Rolf Wernstedt
Niedersächsischer Kultusminister 1990-1998, Präsident des Niedersächsischen Landtages 1998-2003, Vorsitzender des Landesverbandes
Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Dr. Marcin Wiatr
geboren 1975 in Gleiwitz (Gliwice), studierte Germanistik, deutsche Geschichte, Erziehungs- und Übersetzungswissenschaften
an den Universitäten Oppeln, Kiel und Krakau. Er arbeitet am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig.

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Kindeswohlgefährdung - was kommt danach?
Ein multidisziplinärer Blick auf die Werdegänge 478 gewaltbelasteter Kinder und ihre Hilfesysteme auf Grundlage der KiD-Verlaufsstudie
Nicht für alle Kinder ist das eigene Zuhause ein sicherer Ort. Um herauszufinden, was den betroffenen Kindern zugestoßen ist, wer ihnen in welcher Form Schaden zugefügt hat und vor allem um den Kindern eine sichere Perspektive zu eröffnen, holt sich das Jugendamt u.a. Unterstützung bei Intensivgruppen. In einer solchen stationären diagnostisch/therapeutischen Facheinrichtung, dem KiD (Kind in Düsseldorf), werden Kinder zwischen vier und 12 Jahren über mehrere Monate diagnostisch begleitet. Für 478 Kinder konnten hier die Werdegänge vor, während und nach dieser Zeit dokumentiert werden.Das Datenmaterial dieser mehr als 20 Jahre umfassenden Verlaufsstudie wird in diesem Buch aus drei Blickwinkeln diskutiert: Die psychologisch-therapeutische Perspektive fokussiert Risikofaktoren, die zusätzlich zur bereits eingetretenen Kindeswohlgefährdung einwirken. Aus kriminologisch-juristischer Sicht werden die Auswirkungen sexueller Geschwistergewalt auf die Werdegänge im Kontext von Straf­justiz und Kinder- und Jugendhilfe betrachtet, während aus sozialpädagogisch-politikwissenschaftlicher Perspektive die Wirksamkeit von Jugendhilfemaßnahmen in Abhängigkeit von kommunalen Haushaltslagen reflektiert wird.
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21,99 € - 22,90 €
DDR-Geschichte im Klassenzimmer
Deutung und Wissensvermittlung in Deutschland und Frankreich nach 1990
Die DDR ist nach 1990 zu einem Gegenstand von Geschichtsunterricht geworden, der für viele Schülerinnen und Schüler so fern ist wie jeder andere. Zugleich aber ist die DDR für manche Lehrkräfte und Eltern gelebte Erinnerung. Was im Unterricht über sie gelernt werden soll, ist allerdings das Ergebnis gesellschaftlicher Debatten um Aufarbeitung und Erinnerung. In diesen dominiert ein „Diktaturgedächtnis“, das den Erzählungen in Familie und Medien vom Alltag in der DDR häufig widerspricht. Anhand einer Analyse von konkretem Geschichtsunterricht, Lehrplänen, Schulbüchern, Geschichtsausstellungen und Interviews untersucht die vorliegende Studie, welche Erzählungen über und Deutungskonflikte um die DDR im Unterricht auftauchen und wie diese verhandelt werden. Der Unterrichtsvergleich zwischen Leipzig, Frankfurt am Main und Paris zeigt die Standortgebundenheit mancher Debatten, aber auch Anschlussmöglichkeiten für DDR-Geschichte an europäische Geschichte und die Geschichte der Arbeiterbewegung.
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35,99 € - 44,00 €
Jetzt erst recht: Politische Bildung!
Bestandsaufnahme und bildungspolitische Forderungen
Politische Fähigkeiten und demokratische Haltungen zu entwickeln, sind Bildungsziele aller Schulformen. Die Wirklichkeit widerspricht vielfach diesen Zielen. Aktuelle Daten zeigen, dass Politischer Bildung nur eine geringe Bedeutung in der Schule zukommt und dass sie häufiger als jedes andere Fach fachfremd unterrichtet wird. Den Herausgeber*innen dieses Sammelbandes geht es darum, die längst überfällige Debatte über die dringend notwendige Stärkung Politischer Bildung anzustoßen. Die Empfehlungen in diesem Band wurden von ca. 100 Expert*innen erarbeitet und richten sich an bildungspolitische Akteure in den Landtagen, an Fachverbände, Gewerkschaften sowie an Universitäten, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.
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26,99 € - 32,90 €
Politische Bildung als politisches Engagement
Überzeugungen entwickeln – sich einmischen – Flagge zeigen
Der Band versammelt Beiträge, die sich mit dem Leben, dem Engagement, dem Werk und dem Wirken des Fachdidaktikers Frank Nonnenmacher auseinandersetzen. In seinem Werk und Wirken in der politischen Bildung steht dieser dafür, dass Lehrpersonen selbst Überzeugungen entwickeln, sich einmischen und Flagge zeigen. Nonnenmacher wendet sich dadurch direkt und radikal gegen die Forderung nach Neutralität in der politischen Bildung, die aktuell wieder an Bedeutung zu gewinnen scheint. Die Beiträge fokussieren sowohl biographisch-historische Fragen, als auch konzeptionelle, theoretische und bildungspraktische Aspekte politischer Didaktik.
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23,99 € - 24,90 €
Museumsbesucher und Zeitgeschichte
„Das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“? Eine Studie zu generationenspezifischen Wahrnehmungen
„Das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“. Die Reaktionen von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung können sehr unterschiedlich ausfallen. Diese interdisziplinäre Besucherforschungsstudie untersucht die generationenspezifische Wahrnehmung von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung, der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In Interviews mit Museumsbesuchern aus unterschiedlichen Generationen werden Schwerpunkte, Trends, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ausstellungsrezeption herausgearbeitet. Es zeigt sich: Generationenzugehörigkeit und Erinnerung eines Museumsbesuchers sind in Kombination mit, aber auch unabhängig von angebotsseitigen Komponenten sowie sozio- und geschichtskulturellen Einflüssen die handlungs- und rezeptionsleitenden Faktoren. Sie bestimmen nicht nur mit, welchen Objekten und Themen der Besucher sich widmet und welche Deutungen sowie Assoziationen er konstruiert, sondern auch wesentlich, welchen Sinn er grundsätzlich dem ganzen Museumsbesuch und seinem persönlichen affektiven wie kognitiven Zugewinn durch diesen zuschreibt.
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34,99 € - 42,50 €
Nationalpopulismus bildet? Lehren für Unterricht und Bildung
The New European National Populism. Lessons for School Education - Le nouveau national-populisme européen. Quelles leçons pour l'école?
Der Aufstieg des Populismus in westlichen Demokratien fordert nicht nur die etablierten politischen Parteien und kulturellen wie wirtschaftlichen Eliten heraus. Auch Schulen, Hochschulen und Universitäten sehen sich veranlasst, sich gegenüber politischen Bewegungen zu positionieren, die sie in Bezug auf ihre humanistischen, pluralistischen und diversitätsfreundlichen Bildungsideale attackieren.Wie kann dieses politische Phänomen, das die demokratischen Bausteine der westlichen Nachkriegsordnung und die Trägerprinzipien des modernen öffentlichen Schulwesens unmittelbar bedroht, neu definiert werden? Wie kann das moderne Schulwesen Bewegungen gegenübertreten, die eindimensional-simplifizierendes Denken, antidemokratische und diskriminierende Einmütigkeit sowie den nationalistischen Rückzug propagieren? Sind Bildungseinrichtungen nicht dazu verpflichtet, immer mehr auf ihre Neutralität zu verzichten, um ein demokratisches System in der Krise zu verteidigen?Mit diesen grundsätzlichen Fragestellungen, die Auszubildende und Ausbildende der pädagogischen Hochschulen vor dem Hintergrund ihres Bildungsauftrags betreffen, befasst sich der vorliegende Tagungsband.
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29,99 € - 36,90 €